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ABS Anti-Blockier-System
Das ABS ist eine Sicherheitseinrichtung, die herkömmliche Hydraulik- und
Druckluft- Bremsanlagen ergänzt. Es verhindert das Blockieren der Fahrzeugräder
bei allen Straßenzuständen und Beladungszuständen und gewährleistet einwandfreie
Fahrstabilität und Lenkfähigkeit auch bei größtmöglicher Bremswirkung.
Bei älteren intakten Anlagen leuchtet die ABS-Warnlampe bis zu einer
Geschwindigkeit von 5 Km/h auf, da das ABS in diesem Geschwindigkeitsbereich
nicht funktionsbereit ist. Über 5 Km/h sollte die Warnlampe erlöschen,
andernfalls liegt ein Fehler vor. Bei modernen ABS Anlagen wird die ABS-Anlage
bereits im Stillstand überprüft, somit erlischt die Warnlampe
sofort nach dem Funktions-Check, andernfalls liegt ein Fehler vor und
das ABS ist nicht betriebsbereit. Auftretende Fehler, zum Beispiel zu
geringe Spannung oder abgerissene Kabel, bewirken eine automatische Abschaltung
des ABS, was durch Leuchten der ABS Warnlampe angezeigt wird. Die Bremsanlage
arbeitet dann im Normalbetrieb. Das ABS ist bei einem 2-Achs-Fahrzeug
mit drei Regelkreisen (Dreikanalsystem) oder vier Regelkreisen (Vierkanalsystem)
ausgestattet. Die Raddrehzahl wird durch induktive Drehzahlfühler erfasst.
Dies geschieht beim Dreikanalsystem an den Vorderrädern einzeln und für
die Hinterräder gemeinsam am Differential. Beim Vierkanalsystem erfolgt
dies an allen Rädern einzeln. Vorteil des ABS - kein Blockieren der Räder
- Verkürzung der Bremswege, besonders bei nasser und glatter Fahrbahn
- kein Schleudern des Fahrzeuges - volle Lenkfähigkeit des Fahrzeuges
trotz Ausnutzung der größtmöglichen Bremswirkung. Die optimale Wirkung
wird erreicht, wenn man das ABS mit der automatischen lastabhängigen Bremse
(ALB) kombiniert. Ohne ALB würde zum Beispiel bei Talfahrt die teilweise
entlastete Hinterachse ständig überbremst. Das ABS müsste folglich laufend
regeln, was eine Überbeanspruchung der Bremse zu Folge hätte. Die Signale
der Drehzahlfühler können mit Hilfe eines zusätzlichen Steuergeräts auch
für die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) genutzt werden.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Mechanik und Service" und danach unter "Bremssysteme"
nach.
Abschleppen und
Anschleppen
Bei modernen Kfz kann man nur einen Tipp geben - lesen Sie bitte in ihrer
Betriebsanlage nach.
Es gibt schon zu viele unterschiedliche Ausführungen, um hier eine Allgemeine
Beschreibung zu veröffentlichen.
Hier ein paar wenige Gedankenanregungen, um Ihnen das Lesen Ihrer Betriebsanleitung
zu erleichtern: In der Betriebsanleitung finden sie Hinweise wie - wo
befindet sich der Abschlepphaken, oder die Abschleppöse - wie bekomme
ich den Abdeckdeckel von der Stoßstangenverkleidung ab - wie muss die
Position des Schalthebels sein (Leerlauf bei Schaltgetriebe / N-Stellung
bei Automatik Getriebe) - wie viele Kilometer und mit welcher Höchstgeschwindigkeit
darf ich abschleppen - muss die Hinterachse angehoben werden - muss die
Zündung eingeschaltet sein (damit z.B. die Getriebeölpumpe bei Automatikfahrzeugen
läuft).
>>>
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Additive
Allgemeine Bezeichnung für Zusätze, die in Kraftstoffen und Schmierstoffen
eingesetzt werden.
Airbag
Sicherheitsvorrichtung in Kraftfahrzeugen. Bei einem Aufprall bläst sich
ein Luftsack in Millisekunden vor den Insassen auf und stützt diese gegenüber
dem Fahrzeug ab.
(c) Meyers Lexikonverlag
siehe auch Frontalairbagsystem...
siehe auch Seitenairbagsystem...
Ausblick: Mit zunehmendem Ausrüstungsgrad der Kfz mit Airbags wird
die Qualität der Sensortechnik und der Auslösemechanismen sowie die Zahl
der Schutzfunktionen weiter Steigen: "smart bag" (Anpassung der Auslöse
und Aufblasgeschwindigkeit des Airbag an Insassenposition, Unfallart,
Gurtbenutzung, Temperatur usw.), - Integration der Frontalaufprall, Seitenaufprall
und Überschlagserkennung in ein zentrales Kombigerät, das alle Schutzeinrichtungen
aktiviert, Beifahrer- und Kindersitzbelegung erkennt und untypische Fahrzeuglagen
ermittelt, - Vernetzung des Multifunktionsgerätes über einen Bus mit Triebstrang-Elektronikgeräten
(zum Beispiel Abschalten der Kraftstoffpumpe nach einem Crash) und - Vernetzung
mit ABS/ASR und Dashboard - Displaysystemen zur eindeutigen Fahrerinformation
über Art und Lage des Fehlers.
Information: Sie sprechen mit den Kindern am Rücksitz und haben
dabei den Kopf in Richtung Fondsitze gedreht, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit
und es kommt zum Auffahrunfall. Sind sie NICHT angegurtet, bleibt die
Wirbelsäule durch die Kopfdrehung in Richtung Fondsitze verdreht und sie
prallen mit verdrehter Wirbelsäule auf das Lenkrad bzw. auf das Armaturenbrett.
Die Folge sind schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen. Sind sie jedoch
angegurtet so wird der Kopf und die Wirbelsäule während des Aufpralles
in Fahrtrichtung gedreht und sie fallen gerade auf den Airbag zu. Die
Verletzungen sind weit nicht so schlimm als wenn sie nicht angegurtet
wären. Viele zahlreiche Tests haben bewiesen, dass auch Brillenträger
keine Befürchtung vor dem Airbag haben müssen. Die Verletzungen halten
sich sehr in Grenzen, denn immerhin fällt man im Gegensatz zum Lenkrad
sehr weich in den Airbag. Ein großer Vorteil ist es, dass in den meisten
Fällen die Gläser der Brillen nicht zerbrechen und somit keine Splitter
das Augenlicht zerstören können.
Airbag
Verhaltensregeln - Verhaltensregeln
für Kfz mit Airbag
Achten Sie immer darauf, dass Sie nicht durch das Lenkrad greifen,
sondern immer nur außen herum greifen. Weiter darf der Beifahrer seine
Füße nicht auf das Armaturenbrett legen. Es darf nichts zwischen Airbag
und der Person sein. Was man sehr oft sieht, jedoch unbedingt unterlassen
sollte, ist das Trinken aus Flaschen und Dosen während des Fahrens.
Information: Bei sensiblen Personen kann es durch Zündgeräusche und Aufblasgeräusche
zu kurzfristigen, nicht bleibenden Gehörbeeinträchtigungen, kommen.
Akkumulator
s. Batterie
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleitung und Zubehör" und danach unter
"Batterien" nach.
Aktivkohle-Innenraumfilter
Der Aktivkohle-Innenraumfilter ist so aufgebaut, wie der herkömmliche
Innenraumfilter (siehe Innenraumfilter). Das Nonplusultra:
eine zusätzliche hochwertige Aktivkohleschicht nimmt die eindringenden
gasförmigen Schadstoffe wie Ozon oder Smog auf und hält selbst schädliche
oder geruchsintensive Substanzen vom Fahrgastraum (Innenraum) fern. Abgasbelästigung
und ihre gesundheitlichen Folgen sind fast Vergangenheit. Und das Gebläse
kann auch im Tunnel oder Stau weiter genutzt werden.
Kundenbewusstsein: Autofahrer sind zunehmend sensibilisiert für
die gesundheitlichen Folgen von Ozon, Abgasen und Gerüchen. Die Bereitschaft
zum Kauf von Produkten, die der Gesundheit dienen, ist da.
Optimaler Austausch: Die standardmäßig eingebauten Innenraumfilter
lassen sich ganz einfach austauschen und können durch baugleiche Aktivkohle-Innenraumfilter
von Bosch ersetzt werden.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter
"Filter-Filtrierung" nach.
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Anschleppen s.
Abschleppen und Anschleppen
ASR Antriebs-Schlupf-Regelung
Die Antriebs-Schlupf-Regelung ist die logische Weiterentwicklung des Antiblockiersystems
(ABS) (siehe auch ABS). Während das ABS ein Blockieren der Räder
beim Bremsen verhindert, wird durch ASR ein Durchdrehen der Antriebsräder
beim Beschleunigen vermieden. Beim Anfahren oder Beschleunigen hängt wie
auch bei Bremsen die Kraftübertragung vom Schlupf zwischen Reifen und
Fahrbahn ab. Die Kraftschluss-Schlupfkurven verlaufen für Bremsen und
Antreiben prinzipiell gleich. Die weitaus meisten Brems- bzw. Beschleunigungsvorgänge
laufen bei kleinen Schlupfwerten im stabilen Bereich der Kurven ab. Erhöht
sich der Schlupf, erhöht sich dadurch auch der nutzbare Kraftschluss.
Mit zunehmendem Schlupf wird über das jeweilige Extrem der instabile Bereich
der Kurven erreicht. Eine weitere Erhöhung des Schlupfes führt hier zu
einer Verkleinerung des Kraftschlusses. Beim Bremsen blockiert das Rad
in wenigen Zehntelsekunden; beim Beschleunigungen erhöht sich die Drehzahl
eines oder beider Antriebsräder durch das wachsende überschüssige Drehmoment
sehr schnell. Im ersten Fall wird ABS aktiv und verhindert das Blockieren
der Räder. Im letzteren Fall wird ASR aktiv, die ein Durchdrehen der Räder
verhindert und den Antriebsschlupf auf zulässige Werte regelt. ASR erfüllt
damit zwei Aufgaben: Erhöhung der Traktion und Sicherstellung der Fahrzeugstabilität
(Spurtreue). Um die Antriebsmomente an den Antriebsrädern optimal zu regeln,
tritt Anstelle der mechanischen Verbindung zwischen Fahrpedal und Drosselklappe
oder Fahrpedal und Verstellhebel der Dieseleinspritzpumpe eine elektronische
Motorleistungssteuerung EMS (elektronisches Gaspedal - EGas) in Kraft.
Ein Pedalwertgeber wandelt die Stellung des Fahrpedals in ein elektrisches
Signal um. Ein elektrischer Stellmotor empfängt die vom Steuergerät umgesetzte
Steuerspannung, betätigt die Drosselklappe oder den Verstellhebel der
Dieseleinspritzpumpe und meldet deren Position an das Steuergerät zurück.
Ein gleichzeitiger Eingriff mit den Radbremsen durch das ABS (siehe auch
ABS) kann kurzzeitig die Stellwirkung der EMS unterstützen (Vortriebsverbesserung
durch Sperrdifferentialwirkung). Das ABS-Hydroaggregat ist durch den ASR-Teil
erweitert, um zusätzlich hydraulische Energie für den Bremseneingriff
bereitzustellen und ein Umschalten auf ASR-Betrieb zu ermöglichen. Ausgehend
vom Niveau des Speicherdrucks sorgen die ABS-Magnetventile im Hydroaggregat
mit den drei Stellungen "Druckaufbau" "Druckhalten" und "Druckabbau" für
die schnelle und genaue Druckmodulation an den Radbremsen der Antriebesräder.
Das mit dem ABS/ASR-Steuergerät über eine Schnittstelle verbundene EMS-Steuergerät
übernimmt die Ansteuerung der Drosselklappe zur Regelung des Motordrehmoments.
Ein kurzzeitiges Verstellen des Zündwinkels in Richtung "Spät" unterstützt
die verhältnismäßig langsame Regelung des Motordrehmoments über die Drosselklappe.
ABS/ASR gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen damit es für jeden
Fahrzeugtyp optimal funktioniert bis hin für Fahrzeuge mit Differenzialsperren
und Allradantrieb. Das ASR-System für PKW lässt sich durch eine zusätzliche
Motorschleppmomentregelung MSR ergänzen. (hierzu siehe auch MSR).
Aufpralldetektionssysteme
und Auslösesysteme
Eine in Serie verwendetes System arbeitet mit Aufschlagzünder-Sensoren
(percussion cups) an den Gestellen der Vordersitze, die über Zündkabel (shock
tubes) Seitenairbags zum Thoraxschutz auslösen. Die Seitenairbags
entfalten sich aus den Sitzlehnen nach vorne. Das System arbeitet rein
pyrotechnisch. Es hat deshalb keinerlei Eigendiagnose und kann keine Kopfschutzairbags
und Seitenairbags außerhalb der Fahrzeugsitze auslösen. Zukünftige Auslösekonzepte
arbeiten mit peripheren Beschleunigungssensoren, die an Sitzquerträger,
B-Säule oder Türversteifungsträger montiert sind, die Signale vor Ort
auswerten und mit dem zentralen Steuergerät über eine digitale Schnittstelle
kommunizieren. Das Zentralgerät steuert außer den Frontairbags und Gurtstraffern
auch die Seitenairbags an, nachdem durch eine Plausibilitätskontrolle
mit dem zentralen Querbeschleunigungssensor (Safing-Sensorfunktion) das
Vorliegen eines Seitenaufpralls bestätigt wurde. Andere künftige Systeme
messen den Druckanstieg während der Türverformung beim Seitenaufprall
mit Drucksensoren, die sich im Türinnenraum befinden, und übertragen ihre
Messwerte über eine PWM Schnittstelle zum Zentralgerät. Solange die Ausrüstung
mit Seitenairbags noch optional ist, bevorzugen manche Kfz Hersteller
"Stand-Alone Seitenaufprall Detektionsgeräte". Hierbei steuert auf jeder
Seite je ein Peripheriegerät, dessen Wirkung auf der Erfassung der Beschleunigungswerte
beruht, die Seitenairbags der entsprechenden Seite selbst an, daher enthalten
diese Geräte eigene Endstufen und die Zündkreise Diagnoseschaltungen.
>>>
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Aufprallerkennung
und Funktionen des Airbagauslösegerätes (Crashdiskriminierung)
Eine optimale Insassenschutzwirkung beim frontalen und schrägen Aufprall
wird durch ein abgestimmtes Zusammenwirken der pyrotechnischen, elektrisch
gezündeten Frontairbags und der Gurtstraffer erzielt. Diese Schutzeinrichtungen
werden deshalb heute in den meisten Fällen von einem zentral in der Fahrgastzelle
eingebauten elektronischen Auslösegerät zeitabgestimmt aktiviert. Hierbei
misst das elektronische Auslösegerät mit einem oder mehreren elektronischen
Beschleunigungssensoren (piezoelektrische oder mikromechanische Sensoren)
die beim Aufprall entstehende Verzögerung und errechnet sich daraus die
Geschwindigkeitsänderung. Im zentralen elektronischen Auslösegerät sind
insgesamt folgende Funktionen realisiert: rechtzeitige Ansteuerung von
Airbag und Gurtstraffer-Zündkreisen bei unterschiedlichen Aufprallarten
(z.B. bei frontalem, schrägem, versetztem Aufprall oder Pfahlaufprallen)
durch Einsatz entsprechender digitaler Auslösealgorithmen (single point
sensing algorithms) daher die Beschleunigung in Fahrzeuglängsrichtung
und teilweise auch schon in Querrichtung wird an einer zentralen Stelle
im Fahrgastraum erfasst und ausgewertet: Spannungswandler und Energiereserve
- selektive Auslösung der Gurtstraffer, abhängig von den Gurtschlossabfragen
- Einstellen zweier Auslöseschwellen in Abhängigkeit davon, ob der Insasse
angeschnallt ist oder nicht (hohe bzw. Niedrige Auslöseschwelle) - Anpassung
an unterschiedliche Fahrzeuge mit entsprechendem Energieabsorptionsverhalten
des Fahrzeugvorbaus durch Programmierung dazugehöriger Auslöseparameter
(Crash Parameters) am Ende des Montagebandes - Diagnose geräteinterner
und geräteexterner Funktionen bzw. Systemkomponenten - nichtflüchtige
Abspeicherung von Fehlerarten und Fehlerdauer - serielle Diagnoseschnittstelle
- Crashrecorder - Warnlampenausgang.
Auspuffanlage
(Auspuff)
Gesamtheit der die Abgase vom Zylinder ins Freie führenden und das Auspuffgeräusch
dämpfenden Bauteile einer Verbrennungskraftmaschine, bestehend aus Auspuffkrümmer
(Übergangsstück von den Zylindern zur Rohrleitung), Auspuffleitung oder
-rohr und Abgasschalldämpfer (Auspufftopf) sowie einem Abgaskatalysator
bei Kfz mit Benzinmotor.
(c) Meyers Lexikonverlag
Die oft gehörte Behauptung, ein Motor ohne jegliche Abgasanlage habe die
größte Leistung, ist absolut falsch. Das auf den jeweiligen Motor abgestimmte
Schwingungsverhalten der Abgassäule bewirkt vielmehr ein günstiges Abströmen
der Abgase aus dem Zylinder, wobei die dabei entstehende geringe Ruckminderung
zur Einleitung des Saugtaktes ausgenutzt wird. Die Motorleistung wird
beeinflusst durch die Rohrlänge und die Lage des Schalldämpfers. Moderne
Abgasanlagen sind mit zwei oder drei Schalldämpfern ausgerüstet, wobei
die Längen auch der Rohre zwischen den einzelnen Dämpfern von Bedeutung
sind. Zur Schalldämpfung gibt es mehrere Möglichkeiten: Absorption.: Hierunter
versteht man, dass die höheren besonders lästigen Frequenzen durch Schluckstoffe
absorbiert - aufgesaugt bzw. in Reibungswärme umgewandelt werden. Reflexion.:
Die Wirkung von Reflexionsschalldämpfern beruht sowohl auf Reflexion der
Schallwellen zur Schallquelle als auch auf Vervielfachung von Schallpunkten
durch z.B. Loch- und Schlitztraufen die eine Verbesserung durch Interferenz
bewirken. Die Dämpfung ist um so wirksamer, je zahlreicher die Reflexionsstellen
sind. Im Prinzip besteht ein Reflexionsschalldämpfer aus Kammern, die
durch Rohrleitungen miteinander verbunden sind. Reflexionsdämpfer haben
Besonders im tieffrequenten Bereich eine hohe Wirksamkeit. Interferenz
= Überlagerung - ein Teil der Schallenergie löscht sich beim Zusammentreffen
nach verschieden lang zurückgelegten Wegen aus. Die verschieden langen
Wege werden im Schalldämpfer durch den Zweifach-Kettenleiter erzielt.
(siehe auch "Lambda-Sonde und Lambda-Regelung"
und "Katalysator in der Abgasanlage von Ottomotoren")
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Mechanik und Service" und danach unter "Abgasanlagen -
Auspuff" nach.
Auto s. Kraftwagen
Autoelektrik
Elektrische Ausstattung moderner Kraftfahrzeuge.
(c) Dudenverlag
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-
B -
Batterie
Die Batterie (Akkumulator) ist ein Energiespeicher, der beim Zuführen
von Gleichstrom (Ladevorgang) elektrische Energie in chemische Energie
umwandelt und speichert. Wird dem Akkumulator elektrischer Strom entnommen
(Entladevorgang), so wird die chemische Energie in elektrische Energie
umgewandelt. Eine Starterbatterie besteht aus mehreren Zellen. Eine Zelle
ist die kleinste Einheit der Starterbatterie. Eine 12-Volt Starterbatterie
verfügt über sechs in Reihe geschaltete Zellen, die in einen durch Trennwände
unterteilten Blockkasten aus Polypropylen eingebaut sind. Eine Zelle besteht
aus je einem positiven und einem negativen Plattensatz, aufgebaut aus
Platten (Bleigitter und aktive Masse) sowie mikroporösem Isoliermaterial
(Separatoren) zwischen Platten verschiedener Polarität. Als Elektrolyt
dient verdünnte Schwefelsäure, die den freien Zellenraum und die Poren
von Platten und Separatoren ausfüllt. Endpole, Zellenverbinder und Plattenverbinder
bestehen aus Blei, die Zellenverbinder sind durch die Zellentrennwand
abgedichtet hindurchgeführt. Der Blockdeckel, im Heißsiegelverfahren auf
den Blockkasten aufgebracht, verschließt die Batterie nach oben. In konventionellen
Batterien hat jede Zelle einen Stopfen, der der Erstfüllung, der Wartung
und der Ableitung der Ladegase dient. Wartungsfreie Batterien sind völlig
verschlossen, trotzdem benötigen auch sie Entgasungsöffnungen. Passen
sie beim Hantieren mit einer Batterie immer auf, denn beim und nach einer
Ladung entsteht und ist in der Batterie Knallgas, und Knallgas ist Explosionsgefährlich.
Ein Funke genügt und eine geladene Batterie explodiert. Dabei spritzt
Schwefelsäure die in der Batterie ist auf Haut, Mund und vor allem in
die Augen. Es ist sofort Ärztliche Hilfe herbeizuholen und mit kalten
Wasser zu spülen. (Siehe auch Starthilfe). Es gibt verschiedene Ausführungen
von Batterien wie zum Beispiel wartungsfreie Batterien, zyklenfeste Batterien,
rüttelfeste Batterien, HD-Batterien, für jeden Gebrauch den richtigen
Akkumulator. Vor Beginn der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich, eine
Kontrolle des Batteriezustandes durch Messung der Säuredichte, der Ruhespannung
und der Leistung, sowie der Kontrolle der Endpole und Anschlussklemmen
durchführen zu lassen. Dies alles prüft ihr Bosch Car Service Betrieb
Gaugitsch.
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"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter
"Batterien" nach.
Beleuchtung
s Kraftfahrzeugbeleuchtung
Benzinfilter
s. Kraftstofffilter
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Bosch Robert
Geboren am 23. 9. 1861 in Albeck (heute zu Langenau bei Ulm), gestorben
am 12. 3. 1942 in Stuttgart, dt. Industrieller. Gründete 1886 die 'R.BOSCH
Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik', aus der 1937 die 'Robert
Bosch GmbH', Sitz Stuttgart, hervorging.
(c) Meyers Lexikonverlag
Bremsbelag
1 x 1
Durch beschädigte Simmerringe an den Achsschenkeln bzw. Achswellen tritt
Schmiermittel aus und gelangt auf die Bremsbeläge, wodurch der Reibwert
erheblich gemindert wird. In solchen Fällen empfiehlt es sich, dach Erneuerung
der Simmerringe nicht nur die Bremstrommeln, sondern auch die Bremsbacken
gründlich zu reinigen und die Bremsbeläge in jedem Fall zu erneuern. Abbrennen
der Beläge und Waschen mit Benzin oder Triochorethylen gibt keine Gewähr
für eine einwandfreie Funktion der so behandelten Beläge. Es sollte unterbleiben,
weil man nie weiß, wie tief der Belag verölt ist. Außerdem können in den
Poren des Belages immer noch Ölreste verbleiben, die bei Erwärmung an
die Oberfläche gelangen. Selbst wenn nur die Bremse einer Fahrzeugseite
verölt ist, müssen beide Seiten mit neuen Belägen gleicher Qualität ausgerüstet
werden. Andernfalls kann der Wagen unter Umständen beim Bremsen einseitig
ziehen. Aufrauhen der Bremsbeläge oder gar der Bremstrommeln bringt keinen
Vorteil, denn aufgeraute Beläge glätten sich sehr schnell. Aufgeraute
Bremstrommeln wirken auf den Belag wie ein Fräser und führen zu einem
erhöhten Verschleiß desselben. Die Oberfläche von Belag und Trommel muss
glatt sein, so dass die aufeinanderreibenden Teile haften. Jede Unebenheit
an den Reibflächen vermindert die Bremswirkung. Aufgenietete Beläge können
nicht so weit abgenutzt werden wie aufgeklebte. Die Nietköpfe dürfen die
Trommel nicht berühren. Geklebte Beläge dürfen bis auf 1/3 der Gesamtdicke
verschlissen werden.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Mechanik und Service" und danach unter "Bremssysteme"
nach.
Bremse
Technische Vorrichtung zum Verzögern oder Verhindern eines Bewegungsablaufs.
Reibungsbremsen wandeln die Bewegungsenergie in Wärme um bzw. halten den
ruhenden Körper durch Reibung fest. Hierzu gehören sowohl die Backenbremsen
(Radialbremsen), die als Außenbackenbremsen oder Klotzbremsen ihre Bremsbacken
radial von außen an den Umfang eines Rades oder als Innenbackenbremsen
von innen an eine Bremstrommel anpresst (Trommelbremsen), als auch die
Scheibenbremsen (Axialbremsen), bei der die im stationären zangenförmigen
Bremssattel sitzenden Reibbelagscheiben an eine umlaufende Bremsscheibe
gedrückt werden. Personenwagen haben als Feststellbremse meist eine Handbremse,
die über Seilzug oder Bremsgestänge mechanisch auf die Bremsanlage einer
Achse einwirkt, und als Betriebsbremse eine hydraulische. Bremsanlage,
die auf alle Räder wirkt; sie besteht im Wesentlichen aus Bremspedal,
Hauptbremszylinder, Bremsleitungen, Radbremszylindern, Bremsbacken sowie
aus den jeweils mit dem Rad verbundenen Bremstrommeln. Bei der Simplexbremse
ist je Rad nur ein Radzylinder für beide Bremsbacken vorhanden. Dagegen
wird bei der Duplexbremse jede Bremsbacke durch je einen Radzylinder betätigt.
Die Auflaufbacken werden durch die Bremstrommel zusätzlich angepresst,
wodurch sich eine Selbstverstärkung der Bremskraft ergibt (Servobremse).
Im Gegensatz zur Einkreisbremsanlage sind bei der Zweikreisbremsanlage
zwei unabhängige Bremskreise an einen Tandemhauptzylinder angeschlossen.
Bei Druckabfall innerhalb eines Bremskreises bleibt der zweite wirksam.
Die Scheibenbremse zeigt im Gegensatz zur Servobremse keine Selbstverstärkung.
Ein Bremskraftverstärker, der als Kraftquelle den Druckunterschied zwischen
Ansaugkrümmer des Motors und Außendruck nutzt, sorgt für den erforderlichen
hohen Anpressdruck der Bremsbeläge gegen die Bremsscheibe. Bei der Druckluftbremse,
insbesondere bei schweren LKWs, übernimmt Druckluft die Funktion der Bremsflüssigkeit.
Schwere Kraftfahrzeuge sind vielfach mit einer zusätzlichen Motorbremse
ausgerüstet, bei der durch Verschließen der Auspuffleitung und gleichzeitiger
Sperrung der Kraftstoffzufuhr die in den Zylindern zurückgehaltenen Verbrennungsgase
bremsend auf den Motor wirken. Wohn-Anhänger besitzen häufig eine Auflaufbremse,
die durch die beim Bremsen des Zugfahrzeuges auf den Anhänger einwirkende
Auflaufkraft von selbst in Tätigkeit tritt.
(c) Meyers Lexikonverlag
Eine Radbremse
muss folgende Forderungen erfüllen: gleichmäßige Wirkung - gute Dosierbarkeit
- Unempfindlichkeit gegen Schmutz und Korrosion - hohe Zuverlässigkeit
- Standfestigkeit - Verschleißfestigkeit - geringer Wartungsaufwand.
Während bei kleinen Pkw oder Nfz Trommelbremsen (auf der Hinterachse)
verschiedener Bauformen die wesentlichen Forderungen erfüllen, lassen
sich bei schwereren und schnellen Pkw gleichmäßige Wirkung und gute Dosierbarkeit
nur mit Scheibenbremsen (auf der Vorderachse und/oder auch Hinterachse)
realisieren. In der Praxis hat sich die Graugussbremsscheibe mit außenumgreifendem
Bremssattel durchgesetzt. Die Bremsscheibe sitzt im allgemeinen in der
Radschüssel. Diese Anordnung erfordert eine ausreichende Wärmeabfuhr durch
Strahlung, Konvektion und Wärmeleitung. Zusätzliche Maßnahmen, wie innenbelüftete
Bremsscheiben, Luftleitbleche und durchströmungsoptimierte Räder, reduzieren
insbesondere bei Hochleistungsfahrzeugen die Bremsscheibentemperaturen.
Bremssättel unterteilen sich in Festsättel und Schwimmsättel. Die Festsättel
umgreifen mit einem starren Gehäuse die Bremsscheibe. Gegenüberliegende
Druckkolben pressen die Bremsbeläge gegen die Bremsscheibe. Bei den Schwimmsätteln
haben sich zwei Grundbauformen durchgesetzt: Schwimmrahmensattel und Faustsattel.
Bei beiden Bauformen wirken der oder die Druckkolben unmittelbar auf den
zur Innenseite des Fahrzeuges gelagerten Bremsbelag. Über den verschiebbaren
gelagerten Schwimmrahmen oder über die die Bremsscheibe übergreifende
Faust wird der äußere Belag gegen die Bremsscheibe gezogen.
Schwimmsättel haben gegenüber Festsättel folgende Vorteile: geringerer
Einbauraum zwischen Bremsscheibe und Radschüssel (vorteilhaft bei Achskonstruktionen
mit kleinem oder negativen Lenkrollradius) - günstige thermische Verhältnisse,
da über der kritischen Aufheizzone oberhalb der Bremsscheibe keine hydraulischen
Verbindungsleitungen verlaufen.
Bauformbedingte Nachteile (Klapperneigung, Tendenz zum Bremsenquietschen,
Schrägverschleiß der Bremsbeläge sowie Korrosion in den Führungselementen)
lassen sich durch konstruktive Maßnahmen ausgleichen.
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"Mechanik und Service" und danach unter "Bremssysteme"
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Bremsflüssigkeit
Die Bremsflüssigkeit dient als hydraulisches Medium zur Kraftübertragung
in Bremssystemen. Sie muss für eine sichere Funktion der Bremsen sehr
hohe Anforderungen erfüllen. Bremsflüssigkeiten sind in verschiedenen,
im Inhalt sehr ähnlichen Normen mit ihrer Eigenschaften festgelegt. Die
in FMVSS 116 beschriebene Merkmale haben in USA Gesetzeskraft erlangt
und gelten weltweit als maßgebend. Vom Departement of Transportation (DOT)
wurden bezüglich der wichtigsten Eigenschaften verschiedene Güteklassen
definiert.
Anforderungen an die Bremsflüssigkeit. Besondere Beanspruchung
der Bremsflüssigkeit lieg beim Bergabfahren wenn ständig gebremst wird.
Gleichgewichtssiedepunkt: Der Gleichgewichtssiedepunkt ist ein
Maß für die thermische Belastbarkeit der Bremsflüssigkeit. Die Belastung
kann besonders an den Radbremszylindern (mit den höchsten Temperaturen
im Bremssystem) sehr hoch sein. Bei Temperaturen über dem aktuellen Siedepunkt
der Bremsflüssigkeit kommt es zu Dampfblasenbildung. Ein Betätigen der
Bremsen ist dann nicht mehr möglich.
Nasssiedepunkt: Der Nasssiedepunkt ist der Gleichgewichtssiedepunkt
der Bremsflüssigkeit, nachdem diese unter definierten Bedingungen wasser
aufgenommen hat (ca. 3,55). Vor allem bei hygroskopischen Flüssigkeiten
(Glykolbasis) ergibt sich dadurch ein starkes Absinken des Siedepunktes.
Die Prüfung des Nasssiedepunktes soll die Eigenschaften der gebrauchten
Bremsflüssigkeit beschreiben, die hauptsächlich über Diffusion durch die
Bremsschläuche Wasser aufnehmen kann. Dieser Effekt macht im wesentlichen
den Wechsel der Bremsflüssigkeit im Kfz nach 1 bis 2 Jahren erforderlich.
Der Abfall des Siedepunktes bei Wasseraufnahme geht sehr rasch.
Viskosität: Die Temperaturabhängigkeit der Viskosität sollte möglicht
gering sein, um über den weiten Einsatzbereich (-40°C bis +100°C und darüber)
eine sichere Funktion der Bremsen zu gewährleisten. Besonders bei ABS-Anlagen
(siehe auch ABS Anti-Blockier-System) ist eine möglichst niedrige Tieftemperaturviskosität
von Vorteil.
Kompressibilität: Die Kompressibilität sollte gering und möglichst
wenig temperaturabhängig sein.
Korrosionsschutz: Nach FMVSS 116 dürfen Bremsflüssigkeiten gegenüber
den in Bremsanlagen üblichen Metallen keine Korrosivität aufweisen. Nur
der Einsatz von Additiven gewährleistet den notwendigen Korrosionsschutz.
Elastomerquellung: Der jeweilige Bremsflüssigkeitstyp erfordert
ein Anpassen der in der Bremsanlage eingesetzten Elastomere. Eine geringe
Quellung der Elastomere ist erwünscht. Die darf aber keinesfalls größer
als ca. 10% sein, da sonst die Festigkeit dieser Bauteile abnimmt. Bei
der Verunreinigung einer Glykol-Bremsflüssigkeit mit geringen Anteilen
eines Mineralöls können Gummiteile wie Dichtelemente zerstört werden,
was einen Ausfall der Bremse zur Folge haben kann.
Prüfung: Wir vom Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch
prüften ihre Bremsflüssigkeit mit einem eigenen Bremsflüssigkeitstestgerät
und gegebenenfalls erneuern wir diese auch gerne für sie.
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"Mechanik und Service" und danach unter "Bremssysteme"
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-
C -
Chassis
Kraftfahrzeug-Fahrgestell (Rahmen mit Fahrwerk, ohne Aufbauten).
(c) Meyers Lexikonverlag.
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-
D -
Detergentien, Dispersantien
- Ölzusatz
Verbrennungsprodukte, kondensierte Luftfeuchtigkeit und mechanischer Abrieb
verunreinigen Öle und bilden Schlammablagerungen. Dispersantien verteilen
die Verunreinigungen in kleinste Partikelchen und halten sie in Schwebe.
Detergentien sind mit Waschmitteln vergleichbar - sie lösen Ablagerungen
und Schlamm. Heute sind vielfach kombiniert wirkende Additive (multifunktionale
Additive) im Einsatz, die aus Metallsubstanzen und vollorganischen Substanzen
bestehen. Vollorganische Additive sind von besonderem Interesse, da dadurch
der Aschegehalt niedrig gehalten werden kann. Die wichtigsten metallorganischen
Verbindungen sind Phenolate, Sulfonate, Naphthenate, die als aschebildende
Elemente Kalzium, Barium oder Magnesium enthalten.
Diesel
Rudolf
Geboren am 18. 3. 1858 in Paris, gestorben am 29. 9. 1913 zwischen Antwerpen
und Horwich (ertrunken), dt. Ingenieur. Entwickelte 1893-1897 in Zusammenarbeit
mit der Maschinenfabrik Augsburg und der Firma F. Krupp den Dieselmotor.
(c) Meyers Lexikonverlag.
Dieselmotor
[nach R. Diesel]
Verbrennungskraftmaschine (Zwei- und Viertakter), die mit Dieselkraftstoff
betrieben wird; hohe Verdichtung der Luft im Zylinder (bis 25:1) erzeugt
Temperaturen von 700-900)ºC. In die erhitzte Luft wird fein zerstäubter
Kraftstoff eingespritzt, der sich sofort entzündet und den Kolben abwärts
treibt. Unterschiede in der Konstruktion ergeben sich besonders durch
die unterschiedlichen Zusammenführungen von Kraftstoff und Luft (Direkteinspritzung,
Wirbelkammer-, Vorkammermotoren).
(c) Meyers Lexikonverlag
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-
E -
Einparkhilfe
mit Ultraschallsensoren PDC - Park Distance Control
Zur Anwendung für Einparksysteme wurden Sensoren entwickelt, die sich
durch Integration der Schaltung in einem anwenderspezifischen IC und die
dadurch erreichte kleine Bauform sehr gut und vor allem flächenbündig
in Karosserie oder Stoßfänger einbauen lassen. Zusätzlich wurden der Verkablungsaufwand
reduziert. Die Einparkhilfe besteht aus vier bis zehn Sensoren, einem
Steuergerät und drei Warnelementen, die akustisch und optisch die Funktion,
einen Abstand oder vom System festgestellte Fehler (z.B. Kabelbruch) dem
Fahrer übermitteln. Der Sensor besteht meist aus einem Aluminiumtöpfchen
mit selektiver Bedämpfung, einer Piezoscheibe als Schallerzeuger und der
kompletten Elektronik zur Erzeugung des Ultraschalls und der Auswertung
der reflektierten Schallwellen. Die übertragenen Pegel entsprechen der
Logikspannung und sind daher störungsempfindlich. Eine Abschirmung der
Signalleitungen ist deshalb nicht notwendig. Die Abstrahl- und Empfangscharakteristik
erfasst einen breiten Bereich. Eine Fahrzeugseite kann deshalb mit vier
Sensoren fast lückenlos erfasst werden. Das Steuergerät erhält die Spannungserzeugung
und die Ein- und Ausgangstreiber für die Sensoren und für die Anzeige
sowie einen Mikroprozessor, der neben der Ansteuerung der angeführten
Komponenten auch die Überwachung der Fehler übernimmt. Zur Anzeige des
Abstandes sind drei Warnelemente vorgesehen. Die optische Anzeige dient
vor allem zur Anzeige des Betriebszustandes und der Entfernungsanzeige.
Dazu dient ein Bargraph, dessen Segmente gelb und im Warnbereich rot aufleuchten.
Im Warnbereich wird zusätzlich ein akustisches Signal erzeugt, um die
Gefahr deutlich anzukündigen. Das Einparksystem wurde so konzipiert, dass
es sowohl als reine Rückraumüberwachung als auch als Einparksystem verwendet
werden kann.
Elektrik
Gesamtheit einer elektrischen Anlage oder Einrichtung (z.B. Autoelektrik).
(c) Dudenverlag
Elektronik
Teilgebiet der Elektrotechnik, das sich mit der durch elektrische oder
magnetische Felder, elektrische Ströme, Licht u.a. gesteuerten Bewegung
von Elektronen (Elektrizitätsleitung) befasst; Teilgebiet der Nachrichtentechnik
ist die Informationselektronik oder Signalelektronik, zu der u.a. die
Unterhaltungselektronik zählt (Fernseh-, Hörfunk-, Tonbandgeräte u.a.);
Teilgebiet der Starkstromtechnik ist die Leistungselektronik (Phasenanschnittsteuerung,
Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, Thyristoren). Die Optoelektronik
dient der Umwandlung optischer in elektrische Signale und umgekehrt (z.B.
Leuchtdiode, Flüssigkristallanzeige, optoelektronische Anzeigeeinheiten).
Besondere Bedeutung hat die Halbleiterelektronik (Mikroprozessor, Transistor).
Die vielfältige Anwendung elektronischer Bauteile beruht u.a. auf dem
Fehlen bewegter Teile (Kontakte), auf langer Lebensdauer, großer Schaltgeschwindigkeit
und geringem Platzbedarf.
(c) Meyers Lexikonverlag
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EMV - Elektromagnetische
Verträglichkeit und Funkentstörung
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ist die Eigenschaft eines elektrischen
Systems, sich in Nachbarschaft anderer Systeme neutral zu verhalten: es
stört diese Systeme nicht und lässt sich umgekehrt von diesen nicht stören.
Angewandt auf das Kraftfahrzeug bedeutet dies zum einen, dass die verschiedenen
dort eingebauten elektrischen Systeme wie Zündanlage, elektronische Einspritzsysteme
ABS, ASR, Autoradio, Autotelefon, Handy, usw. in enger räumlicher Nachbarschaft
nebeneinander funktionieren müssen und sich gegenseitig nicht beeinflussen
dürfen. Zum anderen muss sich das Fahrzeug als System neutral in seine
Umwelt einfügen, daher es darf weder andere Fahrzeuge elektrisch beeinflussen
noch die Übertragung des Rundfunks, Fernsehens und andere Funkdienste
stören. Umgekehrt muss das Fahrzeug in Gegenwart starker Felder (zum Beispiel
in der Nähe von Sendern) voll funktionsfähig bleiben. Aus diesen Gründen
müssen elektrische Systeme für Kraftfahrzeuge und auch Kraftfahrzeuge
als Ganzes so ausgestattet sein, dass sie elektromagnetische verträglich
sind. Ganz besonders auch für Personen mit Herzschrittmacher und ähnlichen
lebenserhaltenden Systemen. Für Personen mit Herzschrittmacher ist vor
allem das hantieren im Motorraum durch die Hochspannungszündanlagen äußerst
lebensgefährlich.
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F -
Fahrwerk (Fahrgestell)
Gesamtheit aller Baugruppen eines Kraftfahrzeuges, die die Räder führend
und federnd mit dem Fahrzeug verbinden und die kraftschlüssige Fortbewegung
ermöglichen, bestehend aus Rahmen oder Rahmenbodenanlage einer selbsttragenden
Karosserie, Federung mit Stoßdämpfern, Vorder- und Hinterachse, Lenkung,
Bremsen und Rädern mit Bereifung.
Achsen: Die Achsen dienen zur Aufhängung der Räder. Die älteste Form ist
die Starrachse, die beide Räder einer Achse starr miteinander verbindet.
Zur Aufnahme von Querkräften (in Kurven) wird zwischen Fahrgestell und
Achse eine parallel zur Achse liegende, bewegliche Verbindungsstange (Panhardstab)
eingebaut. Bei Verwendung der Starrachse als Lenkachse wird das Ende als
Faust (Faustachse) oder Gabel (Gabelachse) ausgebildet. In dem faust-
oder gabelförmigen Ende wird der Achsschenkelbolzen zur drehbaren Aufnahme
des Achsschenkels gehalten, auf dem das gelenkte Rad befestigt ist. Bei
PKW herrscht die Einzelradaufhängung vor; dabei ist das geringe Gewicht
der ungefederten Teile von wesentlichem Vorteil. Wichtige Arten von Einzelradaufhängungen
sind Längs-, Quer- und Schräglenkerachsen. Bei Längslenkerachsen (Kurbelachse)
schwingen die Lenker parallel zur Längsachse; Drehstäbe dienen als Federungselemente,
Spurweite und Sturz bleiben beim Einfedern unverändert. Die Doppellängslenkerachse
(Doppelkurbelachse) mit übereinander liegenden Längslenkern wird oft als
lenkbare Vorderachse verwendet. Die Querlenkerachse mit quer zur Fahrtrichtung
liegenden Lenkern ist im KFZ-Bau als vordere Radaufhängung in Form der
Doppelquerlenkerachse weit verbreitet; Abfederung meist durch Schraubenfedern.
Weit verbreitet ist die Querlenkerachse mit McPherson-Federbein (Vereinigung
von Federung, Stoßdämpfer, Nabe und Lenkungsteilen in einer Einheit).
Bei der Schräglenkerachse liegt die Drehachse der Lenker horizontal und
zeigt schräg etwa auf die Mitte der Hinterachse; nur geringe Spurveränderung
beim Einfedern. Bei der De-Dion-Achse (hintere Radaufhängung) wird die
Anlenkung der Räder durch Schubstreben in Längsrichtung und durch ein
Achsrohr quer zur Fahrtrichtung erreicht. Die Seitenkräfte werden von
einem Lenker übertragen. Sturz und Spurweite bleiben konstant, das Ausgleichsgetriebe
wird am Fahrgestell befestigt.
Radstellung: Bezüglich der Radstellung nennt man den Neigungswinkel des
Achsschenkelbolzens in der Fahrzeuglängsebene gegenüber der Senkrechten
durch den Radmittelpunkt Nachlauf. Die Spreizung ist der Neigungswinkel
des Achsschenkelbolzens in der Fahrzeugquerebene, der Sturz die Neigung
der Radebene gegen die Senkrechte. Häufig findet sich ein positiver Sturz,
d.h., die Räder stehen oben nach außen. Die Vorspur ist die Differenz
zw. den Abständen der vorderen und hinteren Felgenränder in Höhe der Radmitten.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Kupplung" nach.
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Filmfestigkeitsverbesserer
- Ölzusatz
Es ist wichtig, einen möglichst zerreißfesten Ölfilm auf den sich gegeneinander
bewegenden Teilen zu erzielen. Durch polare Verbindungen wie Fettsäuren,
tierische oder pflanzliche Öle kann die Filmfestigkeit wesentlich gesteigert
werden.
Filtrierung:
Ölfilter, Luftfilter, Kraftstofffilter, Innenraumfilter, Aktivkohle-Innenraumfilter
Der erste Filter von Bosch, und das war immerhin bereits 1930, schützte
vor Verschleiß, indem er über die zuverlässige Funktion der Diesel-Einspritzpumpe
wachte. Schon vor über 60 Jahren war die Mechanik der Einspritzpumpe hochpräzise
und erforderte eine sorgfältige Kraftstoffreinigung zum Schutz der lebenswichtigen
Teile. Der Bosch-Kraftstoff-Filter von 1930 war zunächst noch auf Filtermaterialien
wie Tuch und Filz angewiesen. Bereits nach wenigen Jahren brachte Bosch
einen Einsatz aus Papierzellen auf den Markt, der sich durch sehr gute
Reinigungswirkung auszeichnete. Diese Anfangsschritte führten zur Entwicklung
immer neuer Höchstleistungen der Bosch-Filter-Technologie, die zur Funktionssicherheit
heutiger Automobile ihren unverzichtbaren Beitrag leistet.
Qualität sichert den Erfolg: Filter von Bosch erfüllen ihre Aufgabe
über lange Zeiträume mit höchster Leistungsfähigkeit und Funktionssicherheit.
Denn Bosch liefert Fahrzeug- und Innenraum-Filter wie alles Zubehör ausschließlich
in Erstausrüstungsqualität - unabhängig vom Fertigungsstandort. Auf dem
neuesten Stand moderner Automobiltechnik. Dafür bürgt Bosch mit seinem
Namen.
Forschung und Entwicklung - mit dem Know-how des Systemanbieters
Bosch: Als Systemanbieter mit Know-how im gesamten Motor-Management ist
Bosch hochinnovativ. Durch Forschung und Entwicklung wird das Bosch-Filterprogramm
ständig aktualisiert.
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"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Filtrierung
- Filter" nach.
Frontalairbagsystem
Bei einem Fahrzeugaufprall bläst ein pyrotechnischer Gasgenerator ein
Luftkissen (Airbag) "explosionsartig" auf, so dass es ganz gefüllt ist,
bevor der Insasse es berührt. Durch das Auftreffen des Insassen wird das
Luftkissen teilweise wieder entleert und dabei die Aufprallenergie der
zuschützenden Personen mit physiologisch hinnehmbaren Flächenpressungs-
und Verzögerungswerten "sanft" absorbiert. Kopfverletzungen und Brunstverletzungen
werden dadurch verhindert oder zumindest deutlich gemildert. Je ein Airbag
schützen Fahrer und Beifahrer vor Kopfverletzungen und Brustverletzungen
beim Aufprall kleiner gleich 60km/h gegen ein hartes Hindernis. Selbst
ein Gurtstraffer kann bei schwerem Aufprallen das Aufschlagen des Kopfes
auf das Lenkrad nicht verhindern. Airbags schützen auch nichtangeschnallte
Insassen, weshalb sie in Ländern ohne Anschnallpflicht besonderen Nutzen
bringen. In den USA sind passive Rückhaltesysteme in Form von fahrerseitigem
Airbag oder sich selbst anlegenden Gurten (motorized belts) seit 1989
gesetzlich Pflicht. Airbags auf der Fahrerseite und Beifahrerseite sind
dort für PKW seit 1993 nach FMVSS 208 (Federal Motor Vehicle Safety Standard)
gesetzlich vorgeschrieben. Der Gasgenerator füllt den in der Lenkradnabe
eingebauten Full-Size-Fahrerairbag (Volumen ca. 50-60 Liter) in 30 bis
35ms und den an der Stelle des Handschuhfaches eingebauten Full-Size-Beifahrerairbag
(Volumen ca. 100 bis 140 Liter in ca. 50ms mit Stickstoff (N2). Die größere
Aufblasdauer des Beifahrerairbag ist zulässig, da der geometrische Abstand
vom Beifahrer zum Handschuhfach und damit die zulässige Vorverlagerung
größer ist als vom Fahrer zum Lenkrad. Entscheidend für die Güte der Schutzfunktion
ist die zeitrichtige Auslösung des Airbag. Der Insasse darf den Airbag
erst dann berühren, wenn dieser voll aufgeblasen ist und gerade anfängt
sich wieder zu entleeren. Die maximal zulässige Vorverlagerung auf der
Fahrerseite beträgt üblicherweise 12,5cm und die Entleerungsdauer ca.
100ms. Der ganze Vorgang des Aufpralls und der Energieabsorption ist also
bereits nach ca. 150ms wieder vorüber.
siehe auch Verhaltensregelen...
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G -
Gaugitsch
BOSCH Car Service Gaugitsch, der kompetente Partner rund ums Auto.
Gurtstraffer Systeme
Bei einem Frontalaufprall mit einer Geschwindigkeit von 50km/h müssen
die Sicherheitsgurte eine Energie absorbieren, die in etwa so groß ist
wie die kinetische Energie eines Menschen beim freien Fall aus dem 4.
Stock eines Hauses. Aufgrund der Gurtlosen, des Filmspuleneffekts und
der Gurtdehnung haben normale Dreipunk-Automatikgurte bei einem Frontalaufprall
mit einer Geschwindigkeit von 40km/h und höher gegen feste Hindernisse
nur eine begrenzte Schutzwirkung. Das Gurtstraffersystem beseitigt durch
Aufrollen des Gurtbandes (da her Straffziehen der Gurte) die Gurtlose
und den Filmspuleneffekt und bewirkt dadurch eine wesentliche Verbesserung
der Schutzwirkung der Automatikgurte. Neben "Schultergurtstraffern" gibt
es auch sogenannte "schlossstraffer". Bei diesen wird das Gurtschloss
nach hinten gezogen und dadurch gleichzeitig Schulter- und Beckengurt
gestrafft. Die Rückhaltewirkung und der Schutz gegen "submarining" (nach
unten unter dem Gurt durchrutschen) werden durch schlossstraffer noch
weiter verbessert. Optimale Schutzwirkung setzt voraus, dass die Fahrzeuginsassen
nach möglichst geringer Vorverlagerung aus den Sitzen an der Fahrzeugverzögerung
teilnehmen können. Dafür sorgt eine Gurtstrafferauslösung bereits bei
Aufprallbeginn und stellt damit die frühestmögliche Rückhaltung der Insassen
sicher. Die maximale Vorverlagerung bei gestrafften Gurten soll etwa 1cm
und die mechanische Straffungsdauer 5ms bis maximal 12ms betragen. Achtung.:
Es gehört nicht nur das anschnallen von Sicherheitsgurt dazu. Sondern
auch die Kontrolle das der Sicherheitsgurt auch richtig sitzt. Sitzt der
Gurt zu hoch und geht über den Hals, so wird die Halsschlagader bei einem
Aufprall abgedrückt. Genauso schlimm ist es wenn der Gurt zu niedrig angelegt
wird und "unter" der Schulter vorbeigeht. Hier entstehen in den meisten
Fällen Kopfverletzungen weil der Kopf mit dem Oberkörper einen zu weiten
Weg zurücklegt. Dies ist dann kein Drei-Punktgurt sonder nur mehr wie
ein Beckengurt. Achten sie daher auch bei Beifahrern, ihren Kindern und
Personen die nur ab und zu mit ihnen mitfahren das der Gurt richtig angelegt
ist. Heutzutage können schon alle Pkw den Gurt in der Höhe verstellen
sowohl bei den vorderen als auch bei den hinteren Gurten.
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H -
Handy
Allgemeine Bezeichnung für ein kleines, handliches Gerät, v.a. kleines,
netzunabhängiges Mobiltelefon (häufig werden deshalb auch die Handgeräte
des schnurlosen Telefons als Handy bezeichnet).
(c) Meyers Lexikonverlag.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Handy und
Zubehör" nach.
Hauptstromfilter
Hauptstromfilter schützen den gesamten Ölkreislauf, da verschleißverursachende
Partikel beim ersten Durchlauf abgefangen werden. Als Filterelement haben
sich im Hauptstrom Papierfeinfilter bewährt. Sie filtern wesentlich feiner
als Siebfilter oder Spaltfilter. Hauptstromfilter müssen mit einem Umgehungsventil
ausgestattet sein, das bei verstopftem Filter die Ölversorgung des Motors
sichert. Sie sollen im Ölkreislauf grundsätzlich hinter dem Druckregulierventil
angeordnet werden. Hauptstromfilter werden vorwiegend als sogenannte Wechselfilter
ausgeführt.
Hi-Fi
Highfidelity - Originalgetreue Wiedergabe bei Schallplatten und elektroakustischen
Geräten, ferner werden auch Lautsprechersysteme so bezeichnet, die eine
originalgetreue Wiedergabe ermöglichen sollen.
(c) Dudenverlag
Hochdruckzusätze,
Verschleißschutzadditive - Ölzusatz
Hochruckzusätze haben die Aufgabe, auch unter hohen und höchsten Druckbeanspruchungen
einen sicheren Verschleißschutz zu gewährleisten. Im Motor wird der Verschleißschutz
vornehmlich durch Metall (z.B. Zink) Dithiophosphate erreicht. In Getrieben
finden HP (high pressure) und EP (extreme pressure) Additive Verwendung,
die im Motor durch hohe Temperaturen und Verbrennungserscheinungen schädliche
Nebenwirkungen hätten. Nachdem noch vor einigen Jahren Schwefel-Chlor-Blei
Verbindungen (SCL = sulphur, chlorine, lead) vorherrschten, so dominieren
heute Phosphor-Schwefel-Verbindungen. Beiden Verbindungsarten ist eigen,
dass sie mit den Metalloberflächen reagieren. Die Reaktionsschichten verhindern
dann unter extremen Bedingungen einen direkten metallischen Kontakt.
Hydraulik
Gesamtheit der Steuer-, Regel-, Antriebs- und Bremsvorrichtungen eines
Fahrzeugs, Flugzeugs oder Geräts, deren Kräfte mit Hilfe einer Flüssigkeit
(Hydrauliköl) übertragen werden.
(c) Meyers Lexikonverlag
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"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter
"Hydraulik" nach.
hydraulisch
- mit Flüssigkeitsdruck arbeitend...
Hydraulische Bremse: Vorrichtung zum Abbremsen rotierender Räder durch
flüssigkeitsgefüllte Druckzylinder, die über Bremsbacken einen Druck auf
das Bremsgehäuse (und damit auf das Rad) ausüben. Hydraulisches Gestänge:
Gestänge, bei dem die Druckübertragung durch eine Flüssigkeitssäule erfolgt.
Hydraulisches Getriebe: Getriebe, in dem Flüssigkeiten zur Übertragung
von Kräften und. Bewegungen dienen.
(c) Dudenverlag
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I -
Innenbeleuchtung
Lichtquelle in Fahrzeugen zur Beleuchtung des Fahrgastraumes sowie des
Handschuhfaches und des Kofferraumes.
Innenraumfilter
Innenraumfilter filtern die Außenluft für die Personen im Fahrgastinnenraum.
Fast jedes neue Kfz ist mit einem derartigen Innenraumfilter ausgestattet.
Er schütz die Personen vor Staub und Pollen im Fahrgastraum. Innenraumfilter
bestehen meist aus drei Lagen. Der Vorfilter (1) hält den groben Schmutz
zurück. Das Mikrofaservlies in der mittleren Lage (2) besteht aus elektrostatisch
aufgeladenen Mikrofasern, an denen auch Teilchen hängen bleiben, die nur
ein Tausendstel Millimeter klein sind. Das Trägervlies, die dritte Lage
(3), stabilisiert den gesamten Aufbau. Bei den meisten Kfz kann man Innenraumfilter
durch Aktivkohle-Innenraumfilter ersetzen.
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"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Filtrierung
- Filter" nach.
Insassen -
Klassifizierungssystem
Dieses Insassen-Klassifizierungssystem basiert auf einer in Mattenform
ausgebildeten Drucksensormatrix, das im Beifahrersitz verbaut wird und das
Einsitz-Druckprofil des Beifahrers erfasst. Anhand des Druckprofils
erfolgt die Klassifizierung in.: "Sitz unbelegt", "Sitz mit
leichter Person belegt" oder "Sitz mit schwerer Person belegt".
Dieses Klassifizierungsergebnis wird an das Airbag-Steuergerät
übertragen und bewirkt dort die gewichtsspezifische optimale Anpassung
des Airbag-Aufblasverhaltens im Crash Fall, beziehungsweise die
Unterdrückung der Airbag Auslösung bei unbelegtem Sitz.
ACHTUNG! Da das Insassen-Klassifizierungssystem das Druckprofil des
Beifahrers auswertet, können Sitzauflagen wie Sitzkeile, Schonbezüge,
Fellüberzüge, Heizmatten oder Massagematten einen negativen Einfluss auf
das Klassifizierungsergebnis haben.
Insassen - Rückhaltesysteme
siehe auch Airbag, Gurtstraffer, Überschlagsysteme,
Kindersicherheitssystem, Kindersitz
Insassen-Sicherheitssysteme entwickeln bei einer Fahrzeugkollision oder
einem Überschlag ihre Schutzwirkung automatisch ohne Zutun der Insassen.
Daher werden Gurtstraffer-, Airbag- und Überschlagschutzsysteme auch als
"Passive Rückhaltesysteme" (Passiv Restraint Systems) bezeichnet.
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-
J -
Jahreswagen
Von einem Mitarbeiter eines Automobilwerks mit Preisnachlass erworbener
neuer Pkw, den dieser erst nach einem Jahr veräußern darf.
(c) Dudenverlag
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K -
Karosserie
Aufbau eines Kraftfahrzeuges. Die nicht selbsttragende Karosserie wird
auf einen tragenden Fahrzeugrahmen aufgesetzt; hauptsächlich für LKW.
Moderne PKW weisen dagegen keinen von der Karosserie getrennten Rahmen
auf; Motor und Radaufhängung sind an der selbsttragenden Karosserie. befestigt,
die sich durch geringes Gewicht bei höherer Festigkeit auszeichnet. Man
unterscheidet dabei Skelett- oder Gerippebauweise (vor allem bei Omnibussen)
und Schalenbauweise (bei PKW). Von PKW-Karosserien wird eine stabile,
gestaltfeste Fahrgastzelle (passive Sicherheit) gefordert, während die
Bug- und Heckpartie als Knautschzone verformbar (mit zum Fahrgastraum
hin zunehmender Steifigkeit) sein soll. Durch Verformung und Zusammenfalten
des Bugs oder Hecks bei einem Aufprall wird so ein Teil der kinetischen
Energie in Formänderungsarbeit umgewandelt.
(c) Meyers Lexikonverlag
Katalysator in
der Abgasanlage von Ottomotoren
Um die bei der motorischen Verbrennung in Ottomotoren
entstehenden Schadstoffe Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide
zu verringern, ist eine katalytische Nachverbrennung erforderlich. Daraus
entsteht die Forderung, einen Abgaskatalysator in Fahrzeuge mit Ottomotoren
einzubauen. Ein Katalysator ist ein Gegenstand, der allein durch seine
Anwesenheit einen chemischen Vorgang hervorruft, ohne sich selbst dabei
zu verändern. Der Abgaskatalysator besteht aus einem wabenförmigen Träger,
hergestellt aus hochtemperaturbeständigem Magnesium-Aluminium-Silikat
in Zylinderform. Die Wabenoberflächen werden mit den Edelmetallen Platin,
Palladium oder Rhodium beschichtet. Die beste Lösung zur Abgasreinigung
bietet der Selektiv oder Dreiwegekatalysator, der die giftigen Abgase
Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide in Kohlendioxyd, Wasserdampf
und Stickstoff reduziert. Bei diesem Katalysatortyp ist die Einhaltung
des stöchiometrischen Luft-Benzin-Verhältnisses Lambda = 1 wichtig. Dies
wird erreicht durch den zusätzlichen Einbau einer Lambda-Sonde.
siehe auch Lambda-Sonde und Lambda-Regelung...
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"Mechanik und Service" und danach unter "Abgasanlagen -
Auspuff" nach.
Keilriemen
Iim Maschinenbau Riemen aus Gummi mit Gewebeeinlagen, trapezförmiger Querschnitt;
zur schlupflosen Kraftübertragung dienen Zahnkeilriemen mit Zähnen an
der Innenseite.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Kindersicherheitssysteme
wie Kindersitze, Kindersicherheitswiege
Alle Kfz Hersteller geben in der Betriebsanleitung die genauen Sicherheitshinweise
für Kindersitze und dergleichen an. Bitte lesen sie diese aufmerksam durch
und befolgen diese zum Schutze ihres Kindes. In diesen Betriebsanleitungen
stehen wichtige Angaben über Alter, Größe und Körpergewicht, und was wann
zu tun ist.
Bitte, bitte lesen! Hier ein kleiner Auszug davon:
Befestigung des Kindersicherheitssitzes mit dem serienmäßigen Dreipunkt-Sicherheitsgurt
des Fahrzeuges. Keine Gegenstände vor der Heckscheibe (Hutablage) ablegen.
Sie könnten Ihr Kind bei scharfem Bremsen verletzen. Beachten Sie auch
die dem Kindersicherheitssystem beiliegenden Einbau- und Bedienhinweise.
Nach einem Unfall muss das beanspruchte Kindersicherheitssystem (Kindersitz)
ausgetauscht werden. Bei Fahrzeugen mit Beifahrer-Airbag darf die Kindersicherheitswiege
(Kindersitz) nicht auf dem Beifahrersitz montiert werden!!!) Der Kindersitz
darf nur auf den hinteren Fondsitzen montiert werden, wo auch in den meisten
Fällen eine eigene Vorrichtung dafür vorgesehen ist. Wird der Kindersitz
am Beifahrersitz montiert und das auch noch für das Kind mit Blickrichtung
nach hinten, kann dies bei einem Unfall folgenschwere Auswirkungen haben.
Denn die Airbags sind für Erwachsene Personen und NICHT für Kinder konzipiert
! Bei Auslösung der Airbags können sie schwerste bis hin zu lebensbedrohlichen
Verletzungen führen. Bitte nochmals, lesen sie die Bedienungsanleitung
ihres Autos. Danke.
Kindersitz -
Sorgen Sie für die Sicherheit Ihrer Kinder!
Per Gesetz ist es längst vorgeschrieben: Kinder haben im Auto einen
Anspruch auf einen vollwertigen, eigenen Sitzplatz. Kinder mit einer Körpergröße
unter 1,50 Meter, die nicht älter als 12 Jahre sind, benötigen eine dem
Gewicht und der Größe des Kindes entsprechende Rückhaltevorrichtung,
die nur auf Fahrzeugsitzen, die mit einem passenden Sicherheitsgurt
ausgestattet sind, verwendet werden darf.
Doch Vorsicht: Obwohl auch der Beifahrersitz diesen Kriterien entspricht,
soll auf diesem nur bei Fahrzeugen ohne - oder mit deaktiviertem - Airbag
ein Kindersitz verwendet werden. Doch selbst dann sollte man bedenken: Der
sicherste Platz für Kinder ist und bleibt im Fahrzeugfond.
Helfen Sie mit, damit das Autofahren auch für Ihre Kinder ein wahres
Vergnügen ist!
Klimaanlage
Vorrichtung zur automatischen Regulierung der Frischluftzufuhr, der Lufttemperatur
und Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen.
(c) Dudenverlag
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"Mechanik und Service" und danach unter "Klimaanlagen"
nach.
Kopfstütze
Die Kopfstütze häufig immer noch als Nackenstütze bezeichnet. Die
Kopfstütze bewahrt sie vor zu großen Verletzungen. Nicht weniger als
20.000 Österreicher und Österreicherinnen erleiden jährlich ein Hals
Wirbel Schleudertrauma. EU weit wird der durch derartige Unfälle
verursachte wirtschaftliche Schaden auf 10 Milliarden Euro
geschätzt.
Stellen Sie daher immer
ihre Kopfstütze (aber auch Sicherheitsgurt) auf Ihre Körpergrößen
richtig ein.
Ein Praxistipp: Die Kopfstütze muss so weit nach oben geschoben werden,
dass ihre Oberkante mit der Scheitelhöhe abschließt. Der horizontale
Abstand zwischen Kopfstütze und Kopf sollte in etwa zwei Zentimeter
betragen.
Vereinfacht ausgedrückt müssen Kopf und Kopfstütze gleich hoch
sein.
Achten Sie immer auf die richtige Einstellungen und machen Sie auch
weitere Insassen darauf aufmerksam.
Kraftfahrzeugbeleuchtung
Gesamtheit der Beleuchtungseinrichtungen eines Kraftfahrzeuges (in der
Straßenverkehrs-Ordnung (STVO) niedergelegt). Zur Ausleuchtung der Fahrbahn
dienen die Scheinwerfer meist mit einer Zweifadenlampe (Biluxlampe) in
der wahlweißen Funktion als Fern- und Abblendlicht; Erhöhung der Lichtleistung
durch Halogenlampen (H4-Licht). Nebelscheinwerfer dürfen nur in Verbindung
mit dem Abblendlicht bei Nebel oder Schneefall brennen. Zur seitlichen
Begrenzung nach vorn sind Begrenzungsleuchten vorgeschrieben. Die Begrenzung
nach hinten geben zwei rote Schlussleuchten an; außerdem sind hinten zwei
Rückstrahler und eine Kennzeichenbeleuchtung vorgeschrieben. Das Betätigen
der Fußbremse ist am Fahrzeugheck durch zwei Bremsleuchten anzuzeigen.
Obligatorisch sind die Fahrtrichtungsanzeiger, gelbe Blinkleuchten, an
der Vorder- und Rückseite des Fahrzeuges. Mehrspurige Kraftfahrzeuge müssen
mit einer Warnblinkanlage (alle am Fahrzeug vorhandenen Blinkleuchten
müssen gelbes Blinklicht abstrahlen) ausgerüstet sein.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Kraftstofffilter
Die Qualität des Kraftstofffilters und die Einhaltung der Wartungsintervalle
bestimmen weitgehend die Lebensdauer der Einspritzanlagen ob Diesel oder
Benzin. Das Kernstück des Kraftstofffilters, der Filtereinsatz, besteht
aus hydrophobem Spezialpapier, das als Tasche spiralförmig gewickelt ist,
um bei gegebenem Raum die größtmögliche Filterfläche unterzubringen und
damit eine hohe Standzeit bei großer Schmutzspeicherkapazität zu erreichen.
Der Abscheidgrad hängt im wesentlichen von der Porosität des Papiers,
vom Papiergewicht und von der Art der Verwendeten Fasern ab. Aufgrund
unterschiedlicher Anforderungen haben Filter für Verteilereinspritzpumpen
eine mittlere Porengröße von 4 bis 5mm und für alle andren Einspritzpumpen
von 8-10mm. Filter für Dieseleinspritzanlagen sind entweder Leitungsfilter
oder Boxfilter. Filterdeckel gibt es in verschiedenen Ausführungen einschließlich
integrierter Handpumpe, die den Wiederstart nach leergefahrenem Tank bzw.
nach einer Filterwartung erleichtert. Nach Ablauf des vorgeschriebenen
Wechselintervalls erfolgt ein Austausch des kompletten Leitungsfilters
bzw. des Wechselfilters. Filter für VE-Pumpen besitzen einen Wassersammelraum.
Das im Kraftstoff vorhandene Wasser sammelt sich auf der Schmutzseite
des Filterpapiers an und scheidet in großen Tropfen auf der Reinseite
ab (Koaleszenz-Effekt). Der maximal zulässige Wasserstand lässt sich über
einen Sensor erkennen. Nach Öffnen einer Ablassschraube fließt das Wasser
ab. Der Einbau einer elektrischen Filterheizung verhindert bei Kälte eine
Verstopfung des Filters durch Paraffinausscheidungen.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Filtrierung
- Filter" nach.
Kraftwagen
(Automobil, Auto)
Mehrspuriges Kraftfahrzeug zur Beförderung von Personen und/oder Lasten
und für Sonderzwecke. Man unterscheidet Personenkraftwagen (PKW) und Nutzkraftwagen
(NKW), wiederum unterschieden in Lastkraftwagen (LKW), Kraftomnibusse
und Zugmaschinen, sowie im Motorsport in Sport- und Rennwagen.
Bei allen Kraftwagen trägt das Fahrwerk den Motor und die Karosserie;
Fahrwerk und Motor bilden das Fahrgestell (Chassis). Das Fahrwerk besteht
im Wesentlichen aus einem Traggerüst (Rahmen; entfällt bei selbsttragenden
Karosserien), den mit Reifen versehenen Rädern und den Achsen samt Radaufhängung
sowie aus Federung, Bremsanlage und Lenkung. Die Federung stützt den Rahmen
gegen die Radachsen ab und vermindert Fahrbahnstöße. Zur raschen Dämpfung
der Schwingbewegungen dienen Stoßdämpfer; Stabilisatoren halten die Kurvenneigung
des Kraftwagens gering. Der Motor ist meist ein Verbrennungsmotor (Otto-,
Dieselmotor), relativ selten ein Elektromotor.
(c) Meyers Lexikonverlag
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"Bosch Car Service" und danach unter "Werkstatt
Ersatzwagen" nach.
Kühler
In der Motorentechnik Vorrichtung, die unerwünschte Wärme abführt. Bei
wassergekühlten Kraftfahrzeug-Motoren werden meist Wasserröhrenkühler
und Lamellenkühler verwendet.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Kühler" nach.
Kupplung
Vorrichtung zur (lösbaren) drehfesten Verbindung zweier fluchtender Maschinenteile,
zur Übertragung eines Drehmomentes vom treibenden auf das getriebene Teil,
insbesondere die Verbindung zwischen Motor (Kurbelwelle) und Getriebe,
die das Aus- und Einrücken der Zahnradpaarungen (bzw. ihrer Synchronelemente)
für die benötigte Übersetzung ermöglicht und Drehzahlunterschiede zwischen
Motor und Getriebewelle durch Reibungsschlupf ausgleicht. Bei der Einscheibentrockenkupplung
wird eine axial verschiebbare, mit der Getriebewelle aber drehfest verbundene
Kupplungsscheibe durch Federkraft gegen das Schwungrad des Motors gepresst
und von diesem durch Reibung mitgenommen (Reibungskupplung). Zur Lösung
der Kupplung wird die Kupplungsscheibe über das mit dem Fuß betätigte
Kupplungspedal vom Schwungrad getrennt. Bei Zweischeibenkupplung bzw.
Mehrscheibenkupplung (Lamellenkupplung) sind zwei bzw. mehrere Kupplungsscheiben
auf der Getriebewelle angebracht. Automatisches Einkuppeln ermöglicht
die Fliehkraftkupplung, deren Kupplungselemente ab einer bestimmten Motordrehzahl
Kraftschluss herstellen.
(c) Meyers Lexikonverlag
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"Mechanik und Service" und danach unter "Stoßdämpfer -
Kupplung" nach.
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-
L -
Lager
Ein Maschinenteil zum Tragen und Führen (Lagerung) sich drehender oder
schwingender Teile; Lager für Schiebebewegungen werden als Führungen bezeichnet.
(c) Meyers Lexikonverlag
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"Mechanik und Service" und danach unter "Manschetten -
Radlager" nach.
Lambda - Sonde
und Lambda - Regelung
Die für die Lambda Regelung erforderliche Genauigkeit der Gemischzusammensetzung
kann nur durch einen geschlossenen Regelkreis erreicht werden, bei dem
ständig das Abgas gemessen und die zugeführte Kraftstoffmenge entsprechend
diesem Messergebnis sofort korrigiert wird. Als Messfühler für die Abgaszusammensetzung
wird die Lambda - Sonde verwendet, die bei stöchiometrischem Gemisch (Lambda
= 1) einen Spannungssprung liefert und somit eine Aussage darüber liefern
kann, ob das Gemisch fetter oder magerer als Lambda = 1 ist. Lambda -
Sonde ..... der eine Teil des Keramikkörpers befindet sich im Abgasstrom,
der andere Teil steht mit der Außenluft in Verbindung. Die Oberflächen
des Keramikkörpers (Zirkondioxid) sind mit Elektroden aus einer gasdurchlässigen
dünnen Platinschicht versehen. Das verwendete Keramikmaterial der Sonde
wird bei Temperaturen ab etwa 300°C für Sauerstoffionen leitend. Ist der
Sauerstoffteil auf beiden Seiten der Sonde verschieden groß, so entsteht
auf Grund der besonderen Eigenschaften des verwendeten Werkstoffes zwischen
beiden Grenzflächen eine elektrische Spannung. Diese Spannung ist ein
Maß für den Unterschied es Sauerstoffanteils auf beiden Seiten der Sonde.
Im Abgas des Verbrennungsmotors sind auch bei Verbrennungen mit Kraftstoffüberschuss
noch Restsauerstoffanteile vorhanden. Der Restsauerstoffgehalt ist in
starkem Maße von der Zusammensetzung des Luft - Kraftstoff - Gemisches
abhängig, das dem Motor zur Verbrennung zugeführt wird. Diese Abhängigkeit
ermöglicht es, den Sauerstoffanteil im Abgas als Maß für die Luftzahl
(Lambda) heranzuziehen. Im allgemeinen wird die Sondenkeramik durch das
Abgas aufgeheizt. Um auch bei kalten Einbaulagen die Arbeitstemperatur
rasch zu erreichen, gibt es Sonden, deren Keramik durch ein internes Heizelement
beheizt werden kann. Das Luft - Kraftstoff - Verhältnis bestimmt entscheidend
das Betriebsverhalten des Motors. Maximales Drehmoment und guter Rundlauf
des Motors bei möglichst geringem Kraftstoffverbrauch. siehe auch Katalysator...
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"Mechanik und Service" und danach unter "Abgasanlagen -
Auspuff" nach.
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Lichtmaschine
Elektrischer Generator, der in einem Kraftfahrzeug die zur Versorgung
der elektr. Anlagen und zur Aufladung der Batterie erforderliche Energie
liefert. Die Gleichstromlichtmaschine ist ein Nebenschlussgenerator mit
Eigenerregung, bei dem die Gleichrichtung des induzierten Wechselstroms
im Kollektor erfolgt. Bei der Drehstromlichtmaschine (Wechselstromlichtmaschine,
Alternator) wird der Wechselstrom in den im Ständer eingelassenen Ständerwicklungen
erzeugt; die Gleichrichtung erfolgt in sechs in Brückenschaltung angeordneten
Halbleiterdioden.
(c) Meyers Lexikonverlag
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"Mechanik und Service" und danach unter "Starter -
Lichtmaschinen" nach.
Luftfilter
Luftfilter halten den in der Ansaugluft enthaltenen Staub vom Motor fern
und verhindern dadurch Motorverschleiß. Der Staubgehalt der Luft beträgt
auf befestigten Straßen im Mittel 1mg/m3, auf unbefestigten Straßen oder
im Baustellen-Einsatz kann der Staubgehalt bis auf 40mg/m3 ansteigen.
Ein Motor von mittlerer Größe würde damit auf 1000km je nach Straßenverhältnissen
oder Einsatzart bis zu 50g Staub ansaugen. Luftfilter für Pkw haben neben
der Filterung noch die Aufgaben, die Ansauglufttemperatur vorzuwärmen
und zu regeln und das Ansauggeräusch zu dämpfen. Die Regulierung der Ansauglufttemperatur
ist für das Betriebsverhalten des Fahrzeuges und für die Abgaszusammensetzung
wichtig. Bei Teillast und Volllast können die Temperaturen verschieden
sein. Die erforderliche Warmluft wird in Auspuffnähe abgenommen und der
angesaugten Kaltluft am Filtereintritt über einen Klappenmechanismus zugeführt.
Die Regelung erfolgt überwiegend automatisch, entweder über pneumatisch
vom Saugrohrunterdruck betätigte Druckdosen oder durch Dehnstoffelemente.
Die geregelte und damit konstante Ansauglufttemperatur beeinflusse durch
bessere Bemischaufbereitung und Verteilung des Kraftstoff-Luft-Gemisches
die Motorleistung, den Kraftstoffverbrauch und die Abgaswerte positiv.
Außerdem wird durch die Ansaugluftvorwärmung die Anwärmphase nach dem
Start des Motors, insbesondere bei tiefen Außentemperaturen, verkürzt.
Pkw-Luftfilter sind als Radkastenfilter (rund wie ein Rad) oder Zentralfilter
(Rechteckig) mit Papiereinsatz ausgeführt. Diese haben einen hohen, von
der Belastung unabhängigen Abscheidungsgrad. Die Papierpatronen werden
in einfacher Weise bei den vom Fahrzeughersteller festgelegten Wartungsintervallen
ausgewechselt. Für jeden Motor müssen Pkw-Luftfilter gesondert abgestimmt
werden, um Leistung, Kraftstoffverbrauch, Ansauglufttemperatur und Dämpfung
zu optimieren.
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"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Filtrierung
- Filter" nach.
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M -
Marder (Steinmarder,
Hausmarder)
Über fast ganz Europa und weite Teile Asiens verbreiteter Marder;
Länge etwa 40-50 cm; Schwanz rund 25 cm lang; dunkelbraun mit weißem,
hinten gegabeltem Kehlfleck; dämmerungs- und nachtaktives Raubtier; frisst
hauptsächlich Mäuse und Ratten.
(c) Meyers Lexikonverlag
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"Marderschutz" nach.
Mechanik
Maschinenbau: Art der Konstruktion und des Funktionierens einer Maschine;
auch deren beweglicher Teile.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Mechaniker
Handwerker oder Facharbeiter, der Maschinen, technische Geräte oder
Ähnliches zusammenbaut,
prüft, instandsetzt und repariert.
(c) Dudenverlag
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Motor
[lat.]
eine Kraftmaschine, die eine gegebene Energieform in nutzbare Bewegungsenergie
(mechanische Antriebskraft) umwandelt (z.B. Otto-, Dieselmotor).
(c) Meyers Lexikonverlag.
Motoröl
Die vielen Aufgaben des Motoröls: Reibung mindern - Verschleiß mindern
- Abdichten - Kühlen - vor Korrosion schützen - Motor sauber halten -
Kaltstart erleichtern - bei allen Betriestemperaturen die Schmierung gewährleisten
- Schmutz lösen und in den Ölfilter transportieren.
Einige der vielen Zusätze des Motoröls wie Viskositätsindex
Verbesserer, Stockpunktverbesserer, Rostschutzmittel,
Detergentien - Dispersantien, Filmfestigkeitsverbesserer,Hochdruckzusätze,
Schauminhibitoren und Synthetische Schmierstoffe
verbessern die Eigenschaften des Motoröls und garantieren somit hervorragende
Eigenschaften.
Klassifikationen beschreiben Motorenöle zum Zweck der richtigen Anwendung.
Spezifikationen legen Art und Umfang der Prüfung von Motorölen zum Zweck
des Nachweises der Eignung für die jeweilige Einsatzart fest.
Welches Öl ? - Wir beraten sie gerne bezüglich des richtigen Motoröls
für ihren Motor. Rechtzeitiger Ölwechsel schütz ihren Motor!
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"Mechanik und Service" und danach unter "Ölwechsel"
nach.
MSR - Motorschleppmomentregelung
Das ASR-System (siehe auch ASR) für PKW lässt sich durch eine zusätzliche
Motorschleppmomentregelung MSR ergänzen. Beim Zurückschalten oder bei
abruptem "Gaswegnehmen" auf glatter Fahrbahn können die Antriebsräder
wegen der Bremswirkung des Motors einen zu hohen Bremsschlupf aufweisen.
Die MSR hebt das Motordrehmoment durch leichtes Gasgeben etwas an, um
so die Räder für die Fahrstabilität optimal zu verzögern.
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N -
Navigationssystem
Die aktuelle
Fahrzeugposition wird mit Hilfe des elektronischen Tachosignals, des Gyro
und einem von GPS-Satelliten (Global Positioning System) ausgestrahlten
Signal bestimmt. Das Navigationssystem vergleicht die Daten mit dem auf
der Navigations-CD gespeicherten Kartenmaterial und errechnet daraus Ihre
Position und die Routen für die Zielführung.
Mit Hilfe von TMC kann auch "dynamisch" Navigiert werden. Das
heißt, ist zum Beispiel auf der berechneten Route ein Stau durch Unfall
und somit ist mit Behinderung zu rechnen, so wird dynamisch eine
Ersatzroute berechnet. Mehr über TMC siehe hier weiter unten unter
TMC.
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"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Radio und
Navigation" nach.
Nebenstromfilter
Nebenstromfilter entnehmen nur 5 bis 10% der Ölmenge aus dem Drucksystem
und lassen diese gereinigt in die Ölwanne zurückfließen. Sie sind vorwiegend
in Form von Faserfüllungen (Tiefenfilter) ausgeführt. Es empfiehlt sich,
Nebenstromfilter nur zusätzlich zum Hauptstromfilter zu verwenden. Mit
Nebenstromfiltern können vom Hauptstromfilter durchgelassene feinste Partikel
(vorwiegend Ruß) ausgefiltert und die Konzentration der Feinstverschmutzung
im Öl gesenkt werden.
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O -
Öl s.
Motoröl
Ölalterung
Bildung schädlicher Stoffe im Öl durch den Luftsauerstoff und saure Verbrennungsprodukte
bei den im Motor herrschenden hohen Temperaturen.
Öleindickung
Tritt überwiegend im Dieselmotor auf und ist meistens bedingt durch Ruß,
der mit dem Durchblasegas in das Kurbelgehäuse und somit in das Öl gelangt.
Sie kann aber auch sowohl im Diesel- als auch im Ottomotor auf Oxidationsprodukte
zurückzuführen sein, die besonders bei thermischer Überbelastung entstehen.
Ölfilter
Ölfilter entfernen feste Fremdstoffe aus dem Motoröl (Verbrennungsrückstand,
Metallabrieb, Staub usw.) und erhalten die Funktionsfähigkeit des Schmieröls
innerhalb der Wartungsintervalle. Die Bemessung richtet sich nach dem
vom Motorhersteller vorgeschriebenen Watungsintervall. Filterwartung und
Ölwechsel sollen zusammen erfolgen.
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- Filter" nach.
Otto
Nikolaus
Geboren am 14. 6. 1832 in Holzhausen a.d. Haide bei Nassau, gestorben
am 26. 1. 1891 in Köln, dt. Ingenieur. Baute 1876 den ersten brauchbaren
Viertaktmotor.
(c) Meyers Lexikonverlag
Ottomotor [nach
N. Otto]
Ein im Vier- oder Zweitaktverfahren arbeitender Kolbenmotor. Der Ottomotor
ist gekennzeichnet durch Verbrennung eines im Brennraum durch einen Kompressionstakt
verdichteten homogenen Luft-Kraftstoff-Gemisches. Die Verbrennung wird
im Ggs. zum Dieselmotor durch Zündkerzen eingeleitet.
(c) Meyers Lexikonverlag
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-
P -
PDC s. Einparkhilfe
Plausibilitätskontrolle
Die Plausibilitätskontrolle ist in fast jedem Steuergerät, welches in
Sicherheitssystemen wie zum Beispiel ABS, ASR, Airbag, Gurtstraffer usw.
eingebaut ist, zu finden. Dieser Bestandteil überprüft die Ein-
und Ausgänge im Steuergerät auf Plausibilität (Wahrheit). Weiteres ist
es für Fehlermeldungen, welche mittels Kontrollleuchten am Armaturenbrett
angezeigt werden, verantwortlich. In Störfällen wird dringend
empfohlen, die Werkstätte aufzusuchen, um den Fehler beheben zu lassen.
Pneu
Aus Gummi hergestellter Luftreifen an Fahrzeugrädern.
Pneumatik
Teilgebiet der Technik, das sich mit der Anwendung von Druck- und Saugluft
befasst.
(c) Meyers Lexikonverlag
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"Hydraulik" nach.
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-
Q -
Quadrofonie
Quadrophone (über vier Kanäle laufend) Übertragungstechnik,
durch die ein gegenüber der Stereophonie erhöhtes Maß an räumlicher Klangwirkung
erreicht wird.
(c) Dudenverlag
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-
R -
Radio
Übermittlung von Nachrichten durch elektromagnetische Wellen, Bezeichnung
für Rundfunk- bzw. Hörfunkgerät.
(c) Meyers Lexikonverlag.
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Navigation" nach.
Reifen mit
Notlaufeigenschaft RSC
RSC "Runflat System Component" sind Reifen mit
Notlaufeigenschaft. Die Bereifung mit Notlaufeigenschaft besteht aus
selbsttragenden Reifen und meistens auch kombiniert mit Spezialfelgen. Die
Reifenverstärkung sorgt dafür, dass der Reifen bei Druckverlust eine
Restsicherheit aufrecht erhält und noch eingeschränkt bleibt. Aufgrund
der Verstärkung an den Flanken der Bereifung mit Notlaufeigenschaften ist
ein Fülldruckverlust von außen meist nicht zu erkennen.
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"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Reifen und
Felgen" nach.
Reifeneinlagerung -
Reifendepot
Wir lagern Ihre Reifen zum günstigen Preis. Der Vorteil für Sie
liegt auf der Hand. Sie brauchen sich nicht mehr abmühen Ihre
Winterreifen in den Keller zu schleppen und die Sommerreifen zum Auto zu
schleppen. Das alles erledigen wir für Sie. In unserer Werkstätte
tauschen wir gerne für Sie die Räder auf Ihrem Kfz zum günstigen Preis.
Weiter bieten wir Ihnen noch viel Service rund um den Reifen wie
Reifenwuchten, Reifenreinigung, Reifenlagerung, Bespiken und vieles mehr.
Mehr dazu unter .......
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Felgen" nach.
Reifen mit
Notlaufeigenschaft - RSC - Runflat System Component
Reifen mit Notlaufeigenschaft auch mit der Bezeichnung RSC - "Runflat
System Component" haben einen verstärkten Seitenwandaufbau uns sind
meist mit einer eigens dafür konstruierten Felge ausgestattet. Bei einen
Druckverlust bleibt der Reifen dennoch so stabil, damit man mit geringer
Geschwindigkeit doch noch einige Kilometer fahren kann. Da der Reifen bei
Druckverlust kaum seine Form verändert, erkennt der Fahrer optisch
am Reifen kaum mehr einen Druckverlust. Daher werden die Reifen mit
Notlaufeigenschaften meist mit einem integrierten Reifenwächter
verbaut.
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Felgen" nach.
Reifenwächter
Schon bald neuer Standard?
Reifenwächter prüfen permanent den Druck und die Temperatur der Reifen.
Abweichungen von den Sollwerten werden sofort auf einem Display am
Armaturenbrett angezeigt. Die Logik der neuen Technik liegt auf der Hand:
Niedriger Reifendruck ist ein großes Sicherheitsrisiko. Personenschäden,
die auf technische Ursachen zurückzuführen sind, ist die Bereifung
Unfall Verursacher Nummer 1. Reifenpannen beruhen zu mehr als 80% auf
schleichendem Druckverlust. Die Praxis zeigt, dass die meisten Autofahrer
trotz der großen Bedeutung des richtigen Reifendrucks keine
regelmäßigen manuellen Kontrollen vornehmen. Diese Pflichtübung
erübrigt sich mit dem Kontrollsystem. Ein innen am Reifenventil
montierter Sensor misst in regelmäßigen Abständen den Druck und die
Temperatur des Reifens. Die Daten werden zu einem zentralen Steuergerät
übertragen und bei Bedarf auf das Display am Armaturenbrett
weitergeleitet. Sobald der Druck in Reifen den Sollwert unterschreitet,
erhält der Lenker eine entsprechende Information am Display im
Armaturenbrett.
Der Reifenwächter ist überdies eine notwendige Ergänzung zu Reifen mit
Notlaufeigenschaften. Sie erlaube es, mit dem lädierten Reifen eine
begrenzte Strecke bei reduzierter Geschwindigkeit zu fahren. Ohne
Kontrollsystem läuft der Fahrer dabei Gefahr, den Druckverlust
unzureichend zu registrieren und in Kurven wegen zu hoher Geschwindigkeit
in Schleudern zu geraten. Dabei ist der Reifenverschleiß bis zu 20%
größer.
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Felgen" nach.
Reifenwächter
Weiterentwicklung - Der intelligente Reifen
Die neue Generation der Reifen denkt mit: Sie erkennt, ob Du auf
trockener, nasser oder eisiger Fahrbahn unterwegs bist. Der intelligente
Reifen funktioniert mittels Oberflächenwellen-Sensoren, die in den Reifen
integriert sind. Diese Sensoren überwachen bei jeder Radumdrehung das
Verhältnis zwischen Reifenoberfläche und Fahrbahn. Die Fahrbahn hat, je
nachdem, ob sie eisig, nass oder trocken ist, ein spezielles
Schwingungsspektrum. Diese Eigenschaft macht sich der Sensor zunutze und
erkennt die Fahrbahnbeschaffenheit. Per Funk wird diese Information an die
Fahrzeugelektronik weitergeleitet, die ihrerseits den Fahrer akustisch
oder optisch warnt. Der Fahrer kann sofort und unmittelbar auf veränderte
Fahrbedingungen reagieren. Derzeit wird der intelligente Reifen nach einer
15 Jahre dauernden Entwicklungsphase von der Technischen Universität
Darmstadt gemeinsam mit einem süddeutschen Autohersteller getestet. In
Serie könnte der intelligente Reifen in etwa drei bis vier Jahren gehen.
Der Oberflächenwellen-Sensor hat in etwa die Größe eines Streichholzes.
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Felgen" nach.
Regensensor
Ein Regensensor erkennt Wassertropfen auf der Windschutzscheibe und ermöglicht
die Automatische Betätigung des Scheibenwischers. Der Fahrer wird dadurch
von vielen, bisher bei konventionellen Wischersteuerungen erforderlichen
Handgriffen entlastet und kann sich besser auf seine Fahraufgaben konzentrieren.
Die manuelle Steuerung bleibt ihm vorläufig jedoch als zusätzlicher Eingriff
erhalten. Er muss die Automatik (falls gewünscht) nach dem Starten des
Fahrzeuges erst aktivieren. Der Sensor besteht aus einer optischen Sende-Empfangsstrecke
(ähnlich Schmutzsensor). Das jedoch unter einem Winkel in die Windschutzscheibe
eingekoppelte Licht reflektiert an der trockenen äußeren Grenzfläche (Totalreflexion)
und trifft in den ebenfalls in einem Winkel ausgerichteten Empfänger.
Stehen Wassertropfen auf der Außenfläche, bricht ein erheblicher Teil
des Lichts nach außen weg und schwächt das Empfangssignal. Ab einem bestimmten
Grad schaltet der Wischer auch bei Schmutz automatisch ein.
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"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter
"Scheibenwischer" nach.
Rostschutzmittel
- Ölzusatz
Neben einem gewissen Rostschutz, der sich durch andere Additive ergibt,
werden organische Phosphate und komplexe Amine, wie Naphthenate und
Mineralölsulfonate,
eingesetzt, vor allem wenn es sich um spezielle Motorenschutzöle handelt,
die bei Fahrzeugen einen Rostschutz über lange Zeiträume bieten sollen.
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-
S -
Schauminhibitoren
- Ölzusatz
Durch die bewegten Teile wie Kurbelwellen, Pleuel, Zahnräder u.ä. werden
die Öle stark mit Luft durchmischt und neigen zum Schäumen. Wird andererseits
Schaum durch die Ölpumpe angesaugt, so versagt dadurch das Schmiersystem,
und es kann zu schwerwiegenden Ausfällen kommen. Deshalb werden zur Schaumunterdrückung
spezielle Schauminhibitoren dem Öl zugegeben. Silikonöle in der Größenordnung
von weniger als einem Promille haben sich besonders bewährt.
Schmutzsensor
Der Sensor erkennt den Verschmutzungsgrad der Scheinwerferstreuscheiben
und ermöglicht eine eigenständige automatische Reinigung. Die Reflexlichtschranke
des Sensors besteht aus Lichtquelle (LED) und Lichtempfänger (Fototransistor).
Sie sitzt auf der Innenseite der Streuscheibe innerhalb des Reinigungsbereiches,
jedoch nicht im direkten Strahlengang des Fahrlichts. Bei sauberer oder
auch von Regentropfen bedeckter Streuscheibe tritt das im nahen IR-Bereich
strahlende Messlicht ungehindert ins Freie. Nur ein verschwindend geringer
Teil reflektiert in den Lichtempfänger. Trifft das Messlicht jedoch an
der äußeren Oberfläche der Streuscheibe auf Schmutzpartikel, so streut
es proportional dem Verschmutzungsgrad in den Empfänger zurück und löst
ab einer bestimmten Höhe die Reinigungsanlage automatisch aus.
Seitenairbagsysteme
Die Versetzungsgefahr bei Seitenaufprallen durch Airbags zu mindern, die
sich zum Thoraxschutz aus der Tür oder der Sitzlehne nach vorne bzw. entlang
des Dachausschnitts zum Kopfschutz entfalten, ist wegen kaum vorhandener
Knautschzone und geringem Abstand zwischen Insassen und eindringender
Fahrzeugteile besonders schwierig. Die Aufpralldetektionszeiten und Airbagaktivierungszeiten
dürfen daher bei harten Seitenaufprallen nur 3 ms, die Aufblasdauer der
ca. 12 Liter großen Seitenairbags nur ca. 10 ms betragen.
Sensoren
Jetzige und Künftige Messaufgaben: Erdfeldsonde (Navigation) - Feuchtensensor
(Überwachung pneumatischer Bremsanlagen, Glatteiswarnung, Fahrgastraum
- Klima) - CO-Sensor (Fahrgastraum - Atmosphäre) - Fuel-Flex-Sensor (Kraftstofferkennung)
- in Lager integrierte Drehzahlsensoren für ABS/ASR und Motronic - Hochdrucksensoren
für Common-Rail-Dieseleinspritzsysteme und für Benzineinspritzsysteme
- Bremspedalsensor für Elektronische gesteuerte Bremssysteme.
Service
Kundendienst, Bedienung, Kundenbetreuung.
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"Super-Jahresservice" nach.
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Sicherheitsgurt
siehe auch Airbag, Gurtstraffer, Insassen
- Rückhaltesysteme, Überschlagsysteme,
Kindersicherheitssystem, Kindersitz
Praxistipp: Der Gurt soll über die Schulter gehen und nicht über den
Hals.
Achten Sie immer auf die richtige Einstellungen und machen Sie auch
weitere Insassen darauf aufmerksam.
Standheizung -
Luft Standheizungen - Wasser Standheizungen - Zuheizer
Standheizungen gibt es in zwei Ausführungen. Als Luftheizung oder als
Wasserheizung. Beide Standheizungen arbeiten motorenabhängig und
entnehmen sich vom Fahrzeugeigenen Tank den Treibstoff. Die Wasserheizung
bieten einen Doppelnutzen: die Vorwärmung von Fahrzeug Innenraum und
Motor. Im Motorraum ist die Standheizung in den Kühlwasser Kreislauf des
Motors integriert. Das Kühlwasser vom Motor wird erhitzt und vom
fahrzeugeigenen Wärmetauscher abgenommen und als Warmluft über die
vorhandene Luftkanäle fein dosiert im Fahrzeuginnenraum verteilt. Mit der
Restwärme im Kühlwasser wird der Motor erwärmt. Eine digitale Schaltuhr
zum Vorprogrammieren des Heizstarts oder eine Funkfernbedienung bis hin
zur Steuerung mit einem Handy komplettieren den Komfort.
Sobald das Heizgerät seinen Startimpuls empfängt, werden über das
zentrale Steuergerät folgende Abläufe ausgelöst: Automatischer
Sicherheits-Check, Glühstift glüht vor, Dosierpumpe fördert
Kraftstoff, Brennermotor läuft gleitend an, Gebläse fördert
Verrennungsluft, Brennstoff/Luft-Gemisch zündet (Flammenbildung). Die
heißen Brenngase durchströmen den Wärmetauscher der Standheizung der
die Wärme an den Wasserkreislauf des Fahrzeugmotors abgibt. Das
Heizgerät wird elektronisch geregelt und arbeitet - abhängig vom
Wärmebedarf - mit mehreren Leistungsstufen.
Der Treibstoffverbrauch ist meistens kaum höher als der
Treibstoffverbrauch ohne Standheizung. Den
Treibstoff den der Motor normalerweise in der Kaltlaufphase
verbraucht - verbraucht jetzt die Standheizung mit dem positiven
Nebeneffekt das auch der Innenraum aufgeheizt wird und der Motor da er
vorgewärmt ist weniger Abrieb hat.
Wir vom Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch
bieten Ihnen die kompetente Fachberatung sowie den fachgerechten Einbau
zum günstigen Preis an.
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"Mechanik und Service" und danach unter
"Standheizungen" nach.
Standheizung - Vom Zuheizer aufgerüstet zur Standheizung
Zuheizer haben heute schon sehr viele Fahrzeuge serienmäßig eingebaut.
Vor allem die Diesel Direkteinspritzer (wie z.B. HDI, TDI, Pumpe-Düse,
und viele mehr... ). Da hier schon eine "halbe" Standheizung
eingebaut ist, ist die Aufrüstung auf die komfortable Standheizung recht
einfach. Man benötigt meistens noch dazu einen Aufrüstsatz ein
Bedienelement und die Ansteuerung zum Fahrzeuggebläse. Und schon hat
man die vorteile einer Standheizung zum noch günstigeren Preis. Kein
lästiges Scheibenkratzen mehr, sondern wohlige Wärme beim
Einsteigen.
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Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und
danach unter "Standheizungen" nach.
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Starthilfe
beim Kfz
Mit den Starhilfekabeln kann die Batterie eines anderen Wagens angezapft
werden. Das muss mit äußerster Vorsicht geschehen. Jede Unvorsicht kann
zu Verletzungen oder Beschädigungen sowie zur Explosion der Batterien und
zu Beschädigung der elektrischen/elektronischen Anlage an beiden Fahrzeugen
führen. Auch zu dünne Starthilfekabeln können zu Verletzungen und Beschädigungen
führen.
Hier ein paar Hinweise: keine Funken oder Flammen in Batterienähe - Batterieflüssigkeit
fernhalten von Augen, Haut, Mund, Gewebe, Kleidungsstücken und lackierten
Flächen; die Flüssigkeit enthält Schwefelsäure, die bei direktem Kontakt
Verletzungen und Beschädigungen verursacht - beim Umgang mit der Batterie
entsprechenden Augenschutz tragen - Hilfsbatterie gleicher Spannung (z.B.
12-Volt) verwenden; ihre Kapazität (Ah) darf nicht wesentlich unter der
der entladenen Batterie liegen; Spannung und Kapazität finden sie auf
den Typenschildern der Batterien - unnötige Stromverbraucher abschalten
- während des gesamten Vorganges nicht über die Batterie beugen (hat die
Batterie einen Fehler, könnte hier Knallgas austreten) - Polklemmen des
einen Kabels dürfen die des anderen Kabels nicht berühren - Handbremse
anziehen - Getriebe in Leerlauf (automatische Getriebe in Stellung P)
-
die Kabel müssen je nach Art des Fehlers in entsprechender Reihenfolge
angeschlossen werden; es ist ein gravierender Unterschied, ob die Batterie
leer ist, oder ob vielleicht der Starter oder eine Kabelverbindung beschädigt
sind - auch das Abnehmen der Kabel muss in der richtigen Reihenfolge erfolgen;
denn beim An- und/oder Abklemmen können Funken mit sehr hoher Überschlagsspannung
zur Explosion der Batterie durch Knallgas führen; auch elektronische Steuergeräte
können durch Überspannung beschädigt oder sogar zerstört werden.
Das An- und Abschließen von Starterkabeln sieht zwar beim Fachmann immer
leicht aus. Aber nur, wenn man die Reihenfolgen zu den jeweiligen Betriebssituationen
einhält, ist eine problemlose Starthilfe gewährleistet. Darum
rufen sie lieber gleich einen Fachmann, bevor es für Sie sehr teuer wird.
Sehen
Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und
Zubehör" und danach unter "Batterien" nach.
Steinmarder
s. Marder
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter
"Marderschutz" nach.
Steinschlag
in der Windschutzscheibe (WSS)
Man unterscheidet zwischen dem sogenannten "Kuhauge", dem "Splitterbruch"
und dem "Trümmerbruch". Solche Steinschläge sind im allgemeinen gut reparierbar.
Je früher ein solcher Steinschlag repariert wird, desto weniger Staub
und Schmutz gelangen in die Windschutzscheibe und nach der Windschutzscheiben
Steinschlagreparatur sind keine Reparaturrückstände erkennbar.
In der Regel ist nach einer Reparatur nicht mehr sichtbar als wenn sie
mit einem Kugelschreiber einen Punkt machen würden.
Der Vorteil einer Steinschlagreparatur ist, dass der Steinschlag mit den
vielen kleinen Rissen und Sprüngen nicht mehr weiter springen/reißen kann
und die Sichtbehinderung auf ein Minimum reduziert wird. Die Reparaturkosten
sind nur ein Bruchteil einer kompletten Erneuerung der Windschutzscheibe.
Sind sie auf Glasbruch versichert so bezahlt auch die Versicherung die
Steinschlagreparatur (auch wenn sie bei ihrer Versicherung einen Selbstbehalt
auf die Erneuerung von kompletten Windschutzscheiben haben, so bezahlen
die Versicherungen die Steinschlagreparatur derzeit ohne Selbstbehalt
!!)
Wir vom Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch tauschen
komplette WSS und reparieren auch ihre Steinschläge in der WSS mit modernsten
Materialien - beim kompletten Tausch muss zum Beispiel bei Fahrzeugen
mit Airbag ein airbagsicherer WSS Kleber verwendet werden, da beim Auslösen
der Airbags in sehr kurzer Zeit ein sehr hoher Überdruck im Fahrgastraum
entsteht. Dieser Überdruck wird durch die Elastizität dieses
Spezialklebers abgebaut, wodurch Verletzungen innerer Organe vermieden
werden. Die WSS bleibt jedoch noch immer in der Karosserie, denn diese
trägt zu den tragenden Teilen der Karosserie sehr viel bei.
Wir von der Firma Gaugitsch legen größten Wert auf Ihre Gesundheit
und Sicherheit.
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"Mechanik und Service" und danach unter
"Windschutzscheiben" nach.
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Stereo - Stereofonie
Elektroakustische Schallübertragung über zwei oder mehr Kanäle, die räumliches
Hören gestattet (z.B. bei Breitwandfilmen, in der Rundfunktechnik und
in der modernen Audiotechnik.
(c) Dudenverlag
Steuerriemen
s. Zahnriemen
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"Antriebsriemen" nach.
Stockpunktverbesserer
- Ölzusatz
Je niedriger die Temperaturen werden, um so zähflüssiger werden Öle, bis
sie schließlich ihre Fließfähigkeit einbüßen und/oder bis bei paraffinbasischen
Ölen durch die Ausbildung von Paraffinkristallgittern schon frühzeitiger
die Fließfähigkeit unterbunden wird. Dieses Stocken soll nach Möglichkeit
erst bei tiefen Temperaturen auftreten, um eine sichere Schmierung, zum
Beispiel auch beim Start während tiefer Temperaturen, sicherzustellen.
Polymethacrylate, Polyacrylamide, Vinylcarboxylate, Naphthalinderivate
u.a. haben die Fähigkeit, diese Eigenschaft beim Öl wesentlich
zu verbessern.
Stoßdämpfer
(Schwingungsdämpfer)
Allgemeine Vorrichtung zur Dämpfung mechanischer Schwingungen an Maschinen
(z.B. bei Kraftfahrzeugen). Beim hydraulischen Stoßdämpfer,
bei dem Schwingungsenergie durch Reibung einer Flüssigkeit in Wärme überführt
wird, ist die vorwiegend verwendete Form der Teleskopstoßdämpfer, der
am häufigsten als Zweirohrdämpfer gebaut wird. Dieser besteht im Wesentlichen
aus einem Arbeitszylinder, in dem ein Arbeitskolben, der über eine Kolbenstange
mit der Karosserie verbunden ist, auf- und abgleiten kann. Den Arbeitszylinder
umgibt ein zweiter Zylinder, der als Vorratsbehälter für das Hydrauliköl
dient. Beim Einrohrdämpfer ist die Wärmeabfuhr besser als beim Zweirohrdämpfer.
Bei einem funktionell einfachen Einrohrdämpfer ist im unteren Teil des
Arbeitsraumes ein Gas unter einem Druck von rd. 2,5 Mio. Pa (=25 bar)
eingesperrt und über einen abgedichteten Trennkolben vom ölgefüllten Arbeitsraum
getrennt. Dieser Gasraum gleicht die durch das Ein- oder Austauchen der
Kolbenstange und durch die Änderung der Öltemperatur bedingte Volumenänderung
des Arbeitsraumes aus (Gasdruckstoßdämpfer).
(c) Meyers Lexikonverlag
Zwei Aufgaben hat der Stoßdämpfer am Kfz zu erfüllen: (1) Gewährleistung
hoher Fahrsicherheit - (2) Erhöhung des Fahrkomforts. Um beides zu erfüllen,
muss der Stoßdämpfer zwei Forderungen gerecht werden. (1) Er muss Stöße,
die von Fahrbahnunebenheiten verursacht werden, dämpfen und weitestgehend
vom Aufbau fernhalten. So wird ein Durchschlagen der Federung bis zum
Anschlag vermieden, Radaufhängungen und Anschlagbegrenzungen werden geschont,
der Komfort für die Insassen des Kfz wird verbessert. (2) Er muss die
Schwingungen der ungefederten Massen möglichst gering halten. Nur dadurch
wird ein besserer - möglichst ununterbrochener - Bodenkontakt zwischen
Rad und Fahrbahn erzielt, der zur Gewährleistung hoher Fahrsicherheit
unumgänglich ist. Genaugenommen ist der Stoßdämpfer sowohl ein Stoßdämpfer
als auch ein Schwingungsdämpfer. In der Automobiltechnik gelangen nur
noch Teleskopstoßdämpfer zur Anwendung.
Man unterscheidet zwische zwei Systemen: (a) Zweirohrstoßdämpfer,
der Name rührt daher, dass der Dämpfer aus zwei gleichachsig angeordneten
Rohren besteht. Im Innenrohr wird die Dämpfungsarbeit geleistet, physikalisch
gesehen erfolgt dort die Umwandlung der Stoßenergie in Wärme. Das Außenrohr
dient zur Aufnahme des Ölvorrats und wirkt als Ausgleichraum. Der Ausgleichraum
muss beim Einfahren der Kolbenstange mit dem Arbeitskolben das Öl aufnehmen,
das durch das Volumen der einfahrenden Kolbenstange verdrängt wird. Dieses
öl wird durch das Gegendruckventil (Bodenventil) in den Vorratsraum und
Ausgleichraum gedrückt. Fährt die Kolbenstange mit dem Arbeitskolben wieder
aus, wird das Öl aus dem Ausgleichraum in den Ölraum im Innenrohr zurückgesaugt.
Alle Teleskopstoßdämpfer haben einen solchen Ölvorratsraum und Ausgleichraum.
Er ist unumgänglich notwendig, weil diese Dämpfersysteme sonst nicht funktionieren
würden. Wichtig ist die richtige Einbaulage. Wird der Stoßdämpfer falsch
herum eingebaut, arbeitet er nicht, da dann durch das Gegendruckventil
beim Ausfahren der Kolbenstange Luft statt Öl in den Ölraum gesaugt würde.
Da Luft zusammendrückbar (komprimierbar) ist, das Öl hingegen nicht, hat
der Stoßdämpfer dann keine Wirkung mehr. Der Ölvorrat beträgt mengenmäßig
wesentlich mehr als zur einwandfreien Funktion des Dämpfers notwendig
ist. Dieses Mehr an Öl wird zur Schmierung der Kolbenstange in der Führung
und Dichtung gebraucht. Würde sich die Kolbenstange völlig trocken bewegen,
wäre sie binnen kurzer Zeit verschlissen, der Stoßdämpfer wäre unbrauchbar.
Hauchdünne Ölspuren an der Kolbenstange bedeuten also nicht, dass der
Stoßdämpfer unbrauchbar ist. Ist jedoch die Ölspur über das Dämpferrohr
verteilt ist der Ölverlust zu groß und die Stoßdämpfer gehören erneuert
(immer Achsweise).
(b) Einrohrstoßdämpfer, auch dieser Dämpfer hat einen Ausgleichraum
und einen um etwa 10% höheren Ölvorrat als erforderlich. Bei voll eingefahrener
Kolbenstange ist der Raum zwischen Arbeitskolben und Trennkolben mit dem
Ölvorrat und dem von der Kolbenstange verdrängten Öl angefüllt, er wirkt
somit als Ausgleichraum und Vorratsraum. Der Trennkolben trennt den Ölraum
vom Gasraum, der mit Stickstoff gefüllt ist. Der Stickstoff steht unter
einem Druck von etwa 25bar.
Zwei Aufgaben erfüllt der Gasraum: (a) Beim Einfahren der Kolbenstange
wird das Öl verdrängt, das den Trennkolben gegen den Gasraum drückt und
diesen verkleinert. Fährt die Kolbenstange wieder aus, schiebt der Gasdruck
den Trennkolben wieder in seine Ausgangsstellung zurück.
(b) Durch den hohen Druck des Gases wird eine Ölverschäumung im Stoßdämpfer
verhindert. Es gibt auch Gasdruckdämpfer, die nach dem Zweirohrprinzip
arbeiten. Sie verbinden die Vorteile des Einrohr-Gasdruckdämpfers - exakte
Dämpfung selbst kleinster schnellster Achsbewegungen - mit denen des Zweirohrfederbeins.
Guter Abrollkomfort der Räder bei weitgehender Ausschaltung unangenehmer
Poltergeräusche. Das bei Zweirohrfederbein schwerste Bauteil, die Kolbenstange,
ist hohl ausgeführt, wodurch bei gleicher Festigkeit 400 bis 500g Gewicht
eingespart werden. Wie beim üblichen Zweirohrdämpfer wird ein Bodenventil
verwendet, wodurch der Gasdruck niedrig gehalten werden kann. Das Rückschlagventil
an der Führung der Kolbenstange verhindert das Absinken des Gasdrucks.
Jeder moderne Stoßdämpfer arbeitet doppelwirkend, daher er dämpft sowohl
beim Einfahren als auch beim Ausfahren der Kolbenstange. Grundsätzlich
ist die Wirkung der Dämpfung in der Druckstufe (Einfahren der Kolbenstange)
geringer als in der Zugstufe (Ausfahren der Kolbenstange).
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Mechanik und Service" und danach unter "Stoßdämpfer -
Kupplung" nach.
Synthetische Schmierstoffe
Spezielle Eigenschaften eines mineralischen Schmierstoffes können durch
die Verwendung bestimmter synthetischer Basisöle verbessert werden (bis
hin zum vollsynthetischen Öl).
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-
T -
Telematik s.
Verkehrstelematik
Tuning Chiptuning
Motortuning
Tunings gibt es viele, aber nur sehr wenige professionelle Tunings.
Tunen von der Motorleistung bis hin zu Inneninterieur und Ausseninterieur.
Chiptuning und Motortuning bringt am meistens bei Turbo-Motoren wie den
Diesel-Turbo-Motoren. Drehmomentsteigerung, besseres
Beschleunigungsverhalten, und bei gleicher Fahrweise meist sogar weniger
Treibstoffverbrauch.
Wenn man professionelles Chiptunen in Anspruch nimmt, dann hat man auch
Spass beim Fahren. Leistung dann wenn man sie brauch und
das ohne Kompromisse. Professionelles Tunen beginnt bei der Software im
Steuergerät und nur bei den Kennfeldern die zum Chiptunen
gehören. Im Gegensatz von zusätzlich eingebauten Tuning-Boxen, denn
diese verändern nur die Eingangswerte und Ausgangswerte für
das Motorsteuergerät. Nachteil ist dabei, auch beim Notlaufprogramm oder
wenn der Motor kalt ist wird dabei noch die volle Leistung
gesteigert
weil die Eingangswerte und Ausgangswerte verändert werden.
Bei professionellen Chiptunen wird im Notlaufbetrieb nicht eingegriffen,
und bei kalten Motor wird nur dosiert die Leistung gesteigert.
Dadurch bleibt bei professionellen Tunen der Motor und die Teile (bei
Fahren mit "Köpfchen") rundherum unbeschädigt.
Und was mit Chiptuning beginnt, kann mit Motortuning wie Änderungen am
Motorblock und rund um den Motorblock weitergehen.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Professionelles Abt Chiptuning und Motortuning" nach.
Transformator
Kurzwort Trafo; Umspanner, zu den elektrischen Maschinen zählendes Gerät
zur Erhöhung oder Herabsetzung der elektr. Spannung von Wechselströmen.
Der Einphasentransformator besteht aus zwei Spulen, einer Primärspule
oder -wicklung und einer Sekundärspule oder -wicklung, die auf die Schenkel
eines geschlossenen Eisenkerns (Joch) gewickelt sind (Kerntransformator).
Die Wirkungsweise des Transformators beruht auf der elektromagnetischen
Induktion. In der Nachrichtentechnik heißt ein Transformator Übertrager,
in der Messtechnik Messwandler; in der Starkstromtechnik werden vorwiegend
Drehstromtransformatoren verwendet.
(c) Meyers Lexikonverlag
TMC (Traffic Message Channel) für "Dynamisches
Navigieren" mehr dazu s. Verkehrstelematik
TMC (Traffic Message Channel) ist eine neue Technologie für digitale Verkehrsinformation und wird als RDS-Signal
(RDS = Radio Data System) unhörbar im Hintergrund kodiert übertragen.
Somit werden aktuelle Verkehrsinformationen unabhängig
von den Verkehrsfunkdurchsagen im Radio kontinuierlich
abrufbar. Voraussetzung
für die Nutzung dieses Services ist die
Verwendung eines der aktuellen Blaupunkt Navigationsgeräte in Kombination mit
einer Navigations-CD-ROM wo die Länderspezifischen TMC - Codes enthalten sind.
Funktion:
Hat die Blaupunkt Navigation eine TMC Meldung über Radio erhalten, so
bekommt der Fahrer über Sprachausgabe von der Blaupunkt Navigation
den Warnhinweis, dass auf der Strecke mit Behinderung zu rechnen ist. Die
Navigation beginnt sofort nach erhalt der TMC Meldung die Rute neu zu
berechnen. In der TMC Meldung ist enthalten von wo bis wo die
Verkehrsbehinderung ist und wie die Durchschnittsgeschwindigkeit im
Abschnitt der Verkehrsbehinderung ist. Es wird eine Ersatzstrecke
berechnet und mit der "ursprünglichen" Route verglichen. Ist
die Ersatzstrecke von der Zeit her schneller, so wird die Route über die
"neue und schnellere" Route geführt. Ist die Fahrzeit durch den
Stau noch immer schneller als die Ersatzstrecke, so wird trotzdem die
ursprüngliche Route bleiben und durch den Stau gefahren.
In Wien zum Beispiel ist eine Ersatzstrecke leichter zu fahren als zum
Beispiel in gebirgigen Gegenden wo Umfahrungen nur in großen Raum mit
weiten Strecken möglich ist.
Die Genauigkeit der TMC Meldungen hängt vom jeweiligen Radiosender ab. Je
genauer und schneller die Meldungen aktualisiert werden, um so besser
funktioniert die dynamische Navigation. Derzeit (10/2002) strahlt nur der
Radiosender "Hitradio Ö3" die TMC Meldungen
aus.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Radio -
Navigation" nach.
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U -
Überrollschutz
- Auslösung
Der Überrollsensor erkennt einen Fahrzeugüberschlag aufgrund von Fahrzeugbeschleunigung,
Fahrzeugneigung und Hinterradausfederung oder Abheben des Fahrzeugs vom
Grund. Die Beschleunigung wird durch je einen Beschleunigungssensor in
Fahrzeuglängsrichtung und in Fahrzeugquerrichtung für alle Richtungen
erfasst. Ein Mikrocomputer quadriert und addiert die Sensorsignale und
vergleicht die resultierende Beschleunigung mit der programmierten Auslöseschwelle
von ca. 5g. Ein Neigungsschalter wertet die Fahrzeugneigung als zweites
Auslösekriterium aus. Sobald die Fahrzeugneigung 27° erreicht oder überschreitet,
und mindestens einer der beiden Hinterachsschalter als Signal für ein
ausgefedertes Hinterrad geöffnet hat, erfolgt ebenfalls die Auslösung
des Überrollbügels. Der Mikrocomputer und ein analoger Hardwarepfad werten
die zweite Auslösebedingung redundant aus, um die Funktionssicherheit
zu erhöhen.
Weitere Funktionen:
Neben den Auslösefunktionen führt der Überrollsensor eine Eigendiagnose
durch, die die externen Aktoren, den Hinterachsschalter, die Bordnetzspannung
und die Warnlampe überprüft. Er besitzt einen nichtflüchtigen Fehlerspeicher,
eine Fehleruhr und eine serielle Diagnoseschnittstelle. Im Auslösefall
wird die Zentralverriegelung geöffnet. Andere Überroll- oder Umsturzdetektionskonzepte
verwenden gegen die Fahrzeugachsen geneigte Libellensensoren (Wasserwagenprinzip)
zur Winkelbestimmung (Wankwinkel größer/gleich 52°, Nickwinkel größer/gleich
71°) oder einen Gravitationssensor, der bei Verlust des Bodenkontaktes
zur Überschlagserkennung einen Reedkontakt federunterstützt schließt.
Überschlagschutzsystem
Bei Cabriolets mit ausklappbarem Überrollbügel oder ausfahrbaren hinteren
Kopfstützen lässt ein elektronisches Auslösegerät (Überrollsensor) blitzschnell
die Überroll-Schutzeinrichtungen bei Fahrzeugüberschlägen ausfahren, wobei
ein starker Elektromagnet eine vorgespannte Feder entriegelt. Da ein Überschlag
in jeder Richtung in der Horizontalen erfolgen kann, muss der Überrollsensor
in jeder Richtung reagieren.
Umspanner s
Transformator
Umweltschutz
Gesamtheit aller Maßnahmen und Bestrebungen, die dazu dienen, die natürlichen
Lebensgrundlagen von Pflanze, Tier und Mensch zu erhalten bzw. ein gestörtes
ökologisches Gleichgewicht der Natur wieder auszugleichen; im eigentlichen
Sinne der Schutz vor negativen Auswirkungen, die von der ökonomischen
Tätigkeit des Menschen, seinen technischen Einrichtungen und sonstigen
zivilisatorischen Gegebenheiten ausgehen, wobei die Umweltvorsorge für
die Allgemeinheit effektiver und billiger ist als nachträgliche Maßnahmen
des technischen Umweltschutzes. Maßnahmen: Zum Umweltschutz gehören u.a.
Maßnahmen zur Bewahrung von Boden und Wasser vor Verunreinigung durch
chemische Fremdstoffe und Erdöl, durch Abwasser und durch Auslaugung abgelagerter
Stoffe auf Deponien; ferner Vorschriften und Auflagen z.B. zur Erreichung
größerer Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln, zum Schutz
der Bevölkerung und der Umwelt vor Gefährdung durch Pflanzenschutzmittel,
Maßnahmen des Immissionsschutzes, die der Verunreinigung der Luft und
Rauchschäden durch Emissionen (vor allem von Industrie-Betrieben, KFZs
und aus dem Wohnbereich) entgegenwirken, der Strahlenschutz während des
Betriebs von Kernkraftwerken und die Lagerung von radioaktivem Abfall
und der Wiedergewinnung von Abfallstoffen (Recycling). - Teilaspekte des
Umweltschutzes sind in zahlreichen Gesetzen, Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften
des Bundes und der Länder geregelt. Durch das Gesetz zur Bekämpfung der
Umweltkriminalität werden schwerwiegende Schädigungen und Gefährdungen
der Umwelt mit umfassenden strafrechtlichen. Sanktionen bedroht.
(c) Meyers Lexikonverlag
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V -
Verkehrstelematik
Die Telematik - eine Verbindung von Telekommunikation und Informatik -
optimiert die Verkehrsströme im bestehenden Straßennetz und verspricht
damit eine erhebliche Verbesserung der Straßenauslastung und höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten.
Für die ein- und ausgehenden Daten wird ein Modul eingesetzt. Ein spezieller
Prozessor verarbeitet die Service-Daten. Er informiert Sie wahlweise per
Displaytext oder Sprache über die Verkehrssituation Ihrer individuellen
Fahrroute, gibt Routenempfehlung und nützliche Tipps oder sendet Not-
und Pannenrufe.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Radio -
Navigation" nach.
Viskositätsindex
Verbesserer - Ölzusatz
Hierbei handelt es sich um hochmolekulare Stoffe (Polymere), die die Eigenschaft
haben, bei tiefen Temperaturen die gegenseitige Bewegung der einzelnen
Ölmoleküle wenig zu beeinflussen, bei Erwärmung aber durch ihre Länge
und durch gegenseitiges Ineinanderschlingen einer zu leichten Verschiebbarkeit
der einzelnen Ölmoleküle gegeneinander entgegenzutreten und damit das
Grundöl nicht so dünnflüssig werden zu lassen, wie es ohne diese Zusätze
der Fall wäre. Verwendet werden hauptsächlich Polymethacrylate, Polyacrylate,
Polyisobutene.
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W -
Wagen
Ein- oder mehrachsiges Räderfahrzeug zum Transport z.B. von Gütern oder
Personen.
(c) Meyers Lexikonverlag.
Sehen
Sie auch auf unserer Homepage unter "Bosch Car Service" und
danach unter "Werkstatt Ersatzwagen" nach.
Wagenaufbau
s. Karosserie
Wechselstromzündung
- (AC-Firing)
Die Airbag Gasgeneratoren werden durch Erhitzen eines Schmelzdrahtes oder
einer Brennstrecke im Anzündelement (Zündpille) elektrisch gezündet. Um
ungewollte Auslösung infolge von Kurzschlüssen der Zündpille mit der Bordnetzgleichspannung
(Kabelbaumfehler) zu vermeiden, würde ein Zündungskonzept "Wechselstromzündung"
eingeführt. Im Zündfall muss ein Kondensator, der im Zündpillenstecker
elektrisch in Reihe mit der Zündpille geschaltet ist, mit ca.100 kHz auf
und entladen oder umgeladen werden. Die somit erreichte Gleichstromentkopplung
garantiert neben anderen Vorteilen die Kurzschusssicherheit zur Bordnetzgleichspannung
sowie gegen statische Einfachfehler oder Mehrfachfehler. Es besteht zum
Beispiel auch keine Gefahr einer ungewollten Auslösung, wenn nach einem
Unfall ohne Airbagauslösung Insassen mit der Rettungsschere, zum Beispiel
durch Lenksäulenabtrennung, aus der deformierten Fahrgastzelle befreit
werden müssen.
Windschutzscheiben
Die Scheiben werden aus Flachglas gefertigt, das nach dem Floatglas-Verfahren
gegossen wird. Die Schmelze erfolgt bei 1550°C, diese durchläuft eine
Läuterungszone von 1500°C bis 1100°C. Die Schmelze schwimmt dann auf das
sogenannte Floatbad (flüssiges Zinn) auf und wird bis auf 600°C abgekühlt.
Hier entstehen die beiden planparallelen Oberflächen von sehr hoher Güte
(unten Zinnbad-Oberfläche, oben Oberflächen durch Feuerpolitur). Nach
anschließender Kühlzone erfolgt der Zuschnitt auf Bandmaße. Nach der Verarbeitung
wird unterschieden zwischen Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) und Verbund-Sicherheitsglas
(VSG), das vorwiegend für Windschutzscheiben (nicht Seiten und Heckverglasung)
verwendet wird. ESG-Scheiben unterscheiden sich von VSG-Scheiben durch
höhere mechanische und thermische Belastbarkeit und im Bruchverhalten
und Splitterverhalten. ESG-Scheiben durchlaufen einen thermischen Abschreckprozess,
durch den die Oberfläche des Glases eine starke Druckvorspannung erhält.
Bei Bruch zerfallen diese Scheiben in viele kleine stumpfkantige Glaskrümel.
Die VSG-Scheibe bildet dagegen ein normales Splitterbild aus. Dabei bleibt
die Durchsicht nach Scheibenruch besser erhalten. Hier sind zwei Glasscheiben
über eine Kunststofffolie (Polyvinylbutyral) miteinander verklebt. Krümelbildung
und Folienverklebung dienen der Verminderung der Verletzungsgefahr. Bei
der Sekuriflex-Scheibe (Weiterentwicklung der VSG-Scheibe) ist auf der
Scheibeninnenseite eine zusätzliche Kunststofffolie mit ausgezeichneten
optischen und mechanischen (z.B. Abreib- und Kratzfestigkeit) Eigenschaften
aufgebracht. Grün, blau oder bronzefarben eingefärbte Scheiben werden
als Wärmeschutzglas eingesetzt, um die Transmission für Infrarotlicht
stärker als für die kürzeren Wellenlängen zu beschränken. Allerdings geht
dabei auch der Transmissionsgrad im sichtbaren Lichtbereich insgesamt
von 90% auf 80% zurück.
Beheizbares Sicherheitsglas: Bei beheizbarem Sicherheitsglas (ESG) werden
Heizleiter im Siebdruckverfahren auf die noch nicht vorgespannte Scheibe
aufgedruckt und während des Vorspann-Prozesses aufgesintert. Durch anschließende
Galvanisierung werden die Heizleiter verstärkt, vergütet und gegen Umwelteinflüsse
geschützt. Die so behandelten Glaszonen können durch die Heizung vor Beschlagen,
bei genügend hoher Heizleistung auch vor dem Vereisen, geschützt werden.
Bei der Fahrzeugpflege müssen diese Zonen vor ätzenden und scheuernden
Mitteln (zum Beispiel Chlor, Ammoniak, Sand, Säuren und vor allem Ringe
auf den Fingern) bewahrt werden. Bei VSG-Scheiben werden sehr dünne, kaum
sichtbare Heizdrähte in Wellenlinien in die Klebefolie eingebracht. Sie
werden in Reihe und/oder Parallel verschaltet, um den vorgesehenen Widerstand
zu erzielen. Die dünnen Drähte ermöglichen eine noch bessere flächige
Ausbildung der beheizten Zone. In allen Fällen beträgt bei PLWs die Heizleistung
etwa 3 bis 5 Watt pro dm2.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Mechanik und Service" und danach unter
"Windschutzscheiben" nach.
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Wischblätter
Wischblätter werden in Längen von 260 bis 1000mm angewandt. Anschlussmaße
für die Befestigung (z.B. Haken-Steckbefestigung) sind genormt. Maßnahmen
zur Überbrückung der Spiele in Einhängung und Gelenken sorgen für verschleißarmen
Betrieb. Zur Verminderung des Auftriebs bei hoher Fahrgeschwindigkeit
werden die Mittelbügel auf dem Rücken gelocht. In Sonderfällen werden
Windleitschaufeln (Spoiler) zur Erhöhung der Anpresskraft in die Arme
oder Blätter integriert.
Vorteile der Bosch TWIN-Wischblätter: Marktführer bleibt man durch
Innovation, denn Neuheiten machen Märkte.
Vorteile der Bosch TWIN-Wischblätter: weicher Wischgummirücken gewährleistet
einen extrem leisen und sehr gleichmäßigen Lauf ohne Rattern und Quietschen
- harte Wischgummi-Miro-Doppelkante sorgt für gründliche Reinigung über
die gesamte Nutzungsdauer des Wischblattes durch größere Stabilität -
Torsionssteife, innenliegende Federschiene und Rechteck-Bügelkralle sorgen
für gleichmäßigere Auflagekraftverteilung und bessere Führung des Wischgummis
auch über große Scheibenflächen - stabileres Wischgummiprofil und verbesserter
Formschluss zum Wischgummi - gestiftete Gelenke im Kunststofflager ermöglichen
verringertes Lagerspiel und exakte Führung in den Gelenken.
Universal Adapter >>Quick-Clip<<: Diese Innovation von Bosch erleichtert
das Austauschen der Wischblätter in kürzester Zeit und ohne Anwendung
von zusätzlichen Anleitungen. Sukzessive werden alle Wischblätter mit
vormontiertem >>Quick-Clip<< Adapter ausgeliefert. Dadurch keine Verwechslung
und Fehlmontage von Wischblatt oder Adaptern.
Vorteile und Eigenschaften von >>Quick-Clip<<: Verriegelungslippen halten
den Wischerarm automatisch fest - vorderes Federelement für zusätzliche
Führung und festen Sitz bei 8mm breiten Wischarmen - Führungsrillen für
hohe Passgenauigkeit und festen Sitz des Wischblattes - Federelement zur
optimalen Führung bei der Montage des Wischblattes auf den Wischarm -
hinteres Federelement für zusätzliche Führung und festen Sitz bei 8mm
breiten Wischarmen - Umschlagsicherung gewährleistet: kein Umkippen der
Wischblätter beim Hochstellen der Wischerarme.
Länger besser wischen - mit Bosch-TWIN und dem neuen >>Quick-Clip<< Universal
Adapter von Bosch.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter
"Scheibenwischer" nach.
Wischeranlagen
Anforderungen an die Wischeranlage sind - Beseitigung von Wasser, Schnee
- Beseitigung von Schmutz (mineralisch, organisch, biologisch) - Betrieb
bei Wärme (+80°C) und Kälte (-30°C) - Korrosionsbeständigkeit gegen Säuren,
Basen, Salze (240h), Ozon (72h) - Lebensdauer 1,5 × 10 hoch 6 Wischperioden
= 11.390.625 = 131,8 Tage bei einem Intervall von 1 Sekunde.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter
"Scheibenwischer" nach.
Wischgummi
Wichtigstes Element der Wischeranlage ist der Wischgummi. Belastet über
die Krallen des Bügelsystems und gestützt durch Federschienen, berührt
die Mikro-Doppelkante der Wischlippe mit einer Breite von 0,01 bis 0,015
mm die Scheibe. Bei Trockenreibwerten von 0,8 bis 2,5 (abhängig von der
Luftfeuchte) und Nassreibwerten von 0,6 bis 0,1 (abhängig von der Reibgeschwindigkeit)
muss durch richtige Paarung von Profil und technischen Eigenschaften des
Gummis die Lippe im gesamten Wischfeld unter etwa 45° über die Scheibe
gezogen werden.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Dienstleistung und Zubehör" und danach unter
"Scheibenwischer" nach.
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X -
Xenonlicht
Hochdruckgasentladungslampe mit Edelgasfüllung (Gasdruck bis etwa 2,5
MPa = 25 bar); Farbtemperatur und Spektrum entsprechen dem natürlichen
Tageslicht.
Xenon: Chemisches Symbol Xe, gasförmiges chemisches Element aus der VIII.
Hauptgruppe des Periodensystems der chemischen Elemente, Ordnungszahl
54; mittlere relative Atommasse 131,29; Dichte 5,887 g/l (bei 0)ºC; Schmelztemperatur
-111,9ºC; Siedetemperatur -107,1ºC. Edelgas, extrem reaktionsträge, doch
sind in den letzten Jahren zahlreiche Xenonverbindungen mit Fluor, Chlor
und Sauerstoff hergestellt worden. Füllgas für Glüh- und Gasentladungslampen,
Zählrohre, auch für Xenonlaser verwendet.
(c) Meyers Lexikonverlag.
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Y -
Yeah!
Ausruf eines zufriedenen Kunden, der sein Auto beim Bosch Car Service
Betrieb Gaugitsch
nach einem Marderbiss reparieren ließ.
Sehen
Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und
Zubehör" und danach unter "Marderschutz" nach.
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Z -
Zahnriemen
Die Hauptaufgabe des Steuerriemens ist die Verbindung von Kurbelwelle
und Nockenwelle, die den Ventiltrieb steuert. Der Ventiltrieb dient der
Steuerung des Gaswechsels. Gaswechsel bedeutet, Einlassen des Kraftstoff
- Luft - Gemisches - bei Dieselmotoren nur der Luft - in den Arbeitsraum
(Zylinder) des Motors und Auslassen der verbrannten Gase aus dem Arbeitsraum
(Zylinder) des Motors. Der Ventiltrieb ist für jeden Motortyp so ausgelegt,
dass sowohl die Einlassventile als auch die Auslassventile im jeweils
richtigen Zeitpunkt öffnen und schließen. Das Öffnen und Schließen der
Ventile wird durch die von der Kurbelwelle des Motors über den Steuerriemen
angetriebene Nockenwelle bewirkt. Die Nockenwelle läuft mit halber Kurbelwellendrehzahl.
Die Steuerzeiten von Viertaktmotoren geben an, in welcher Winkelstellung
der Kurbelwelle ausgehend von den Totpunktstellungen der Kolben, die Einlassventile
und Auslassventile öffnen und schließen. Zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle
läuft der Steuerriemen noch über Spannrolle und Umlenkrolle, bei Dieselmotoren
wird auch die Einspritzpumpe angetrieben. Reißt der Steuerriemen ab, so
bleibt der Ventiltrieb, sprich die Nockenwelle stehen und somit auch die
Ventile. Während der Ventiltrieb steht, dreht aber die Kurbelwelle noch
weiter und die Kolben schlagen auf die offenen Ventile an. Diese Ventile
sind als Folge verbogen und können sogar den Kolben beschädigen. In seltenen
Fällen kommt es sogar zum Bruch der Nockenwelle, eine Motorreparatur ist
unumgänglich. Je nach Kilometerleistung und Jahresleistung gibt der Hersteller
Wechselintervalle an, um einem Motorschaden vorzubeugen. Wann ihr Steuerriemen
erneuert werden muss, erfahren sie beim Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch.
Sollten Sie Fragen oder Wünsche haben, rufen sie einfach an oder senden
ein E-Mail an uns - wir beraten sie gerne. Denn
rechtzeitiges erneuern des Steuerriemens kostet nur einen Bruchteil einer
Motorreparatur.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter
"Mechanik und Service" und danach unter
"Antriebsriemen" nach.
Zuheizer s. Standheizung
Sehen
Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und
danach unter "Standheizungen" nach.
Zündanlage
Elektr. Anlage, die die zur Bildung eines Zündfunkens (zur Zündung des
Kraftstoff-Luft-Gemischs im Verbrennungsraum eines Ottomotors) erforderliche
Hochspannung liefert. Die bei Kraftfahrzeugen vorwiegend verwendete Batteriezündanlage
entnimmt ihre Energie der Fahrzeugbatterie bzw. der Lichtmaschine. Die
Zündanlage besteht im Wesentlichen aus Zündspule, Zündverteiler (mit
Unterbrecher und Zündversteller) und den Zündkerzen. In der Sekundärwicklung
der Zündspule wird bei der (zum jeweiligen Zündzeitpunkt erfolgenden)
durch den Unterbrecher bewirkten kurzen Unterbrechung des Stromkreises
der an die Batterie angeschlossenen Primärspule ein Hochspannungsimpuls
induziert, der dem Zündverteiler und von dort aus jeweils einer Zündkerze
zugeführt wird. Um den Zündzeitpunkt den jeweiligen Betriebsbedingungen
möglichst gut anzupassen, enthält die Zündanlage gewöhnlich noch
eine Zündverstelleinrichtung (Fliehkraft- oder Unterdruckversteller).
Die Zündung erfolgt, bevor der Kolben den oberen Totpunkt (OT) erreicht
hat (Vorzündung). Abweichungen davon werden als Früh- bzw. Spätzündung
bezeichnet. Bessere Leistungen als mit mechanischen Unterbrechern, deren
Schaltleistung begrenzt ist, erzielt man mit elektronischen Zündanlagen
(z.B. mit der Transistor-Spulenzündung). Für Schlepper- und Bootsmotoren,
für leichte Motorräder u.a. werden batterieunabhängige Magnetzündanlagen
verwendet.
(c) Meyers Lexikonverlag
Zündkerze
Vorrichtung zur Zündung des im Verbrennungsraum von Ottomotoren verdichteten
Kraftstoff-Luft-Gemischs durch einen elektrischen Funken. Der Funkenüberschlag
erfolgt zw. Mittel- und Masseelektrode (Abstand bei normalen Kfz-Motoren
0,7-0,8 mm); übliche Spannungen 5000-15000V).
(c) Meyers Lexikonverlag
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