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- A -

ABS Anti-Blockier-System
Das ABS ist eine Sicherheitseinrichtung, die herkömmliche Hydraulik- und Druckluft- Bremsanlagen ergänzt. Es verhindert das Blockieren der Fahrzeugräder bei allen Straßenzuständen und Beladungszuständen und gewährleistet einwandfreie Fahrstabilität und Lenkfähigkeit auch bei größtmöglicher Bremswirkung. Bei älteren intakten Anlagen leuchtet die ABS-Warnlampe bis zu einer Geschwindigkeit von 5 Km/h auf, da das ABS in diesem Geschwindigkeitsbereich nicht funktionsbereit ist. Über 5 Km/h sollte die Warnlampe erlöschen, andernfalls liegt ein Fehler vor. Bei modernen ABS Anlagen wird die ABS-Anlage bereits im Stillstand überprüft, somit erlischt die Warnlampe sofort nach dem Funktions-Check, andernfalls liegt ein Fehler vor und das ABS ist nicht betriebsbereit. Auftretende Fehler, zum Beispiel zu geringe Spannung oder abgerissene Kabel, bewirken eine automatische Abschaltung des ABS, was durch Leuchten der ABS Warnlampe angezeigt wird. Die Bremsanlage arbeitet dann im Normalbetrieb. Das ABS ist bei einem 2-Achs-Fahrzeug mit drei Regelkreisen (Dreikanalsystem) oder vier Regelkreisen (Vierkanalsystem) ausgestattet. Die Raddrehzahl wird durch induktive Drehzahlfühler erfasst. Dies geschieht beim Dreikanalsystem an den Vorderrädern einzeln und für die Hinterräder gemeinsam am Differential. Beim Vierkanalsystem erfolgt dies an allen Rädern einzeln. Vorteil des ABS - kein Blockieren der Räder - Verkürzung der Bremswege, besonders bei nasser und glatter Fahrbahn - kein Schleudern des Fahrzeuges - volle Lenkfähigkeit des Fahrzeuges trotz Ausnutzung der größtmöglichen Bremswirkung. Die optimale Wirkung wird erreicht, wenn man das ABS mit der automatischen lastabhängigen Bremse (ALB) kombiniert. Ohne ALB würde zum Beispiel bei Talfahrt die teilweise entlastete Hinterachse ständig überbremst. Das ABS müsste folglich laufend regeln, was eine Überbeanspruchung der Bremse zu Folge hätte. Die Signale der Drehzahlfühler können mit Hilfe eines zusätzlichen Steuergeräts auch für die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) genutzt werden.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und danach unter "Bremssysteme" nach.

Abschleppen und Anschleppen
Bei modernen Kfz kann man nur einen Tipp geben - lesen Sie bitte in ihrer Betriebsanlage nach.
Es gibt schon zu viele unterschiedliche Ausführungen, um hier eine Allgemeine Beschreibung zu veröffentlichen.
Hier ein paar wenige Gedankenanregungen, um Ihnen das Lesen Ihrer Betriebsanleitung zu erleichtern: In der Betriebsanleitung finden sie Hinweise wie - wo befindet sich der Abschlepphaken, oder die Abschleppöse - wie bekomme ich den Abdeckdeckel von der Stoßstangenverkleidung ab - wie muss die Position des Schalthebels sein (Leerlauf bei Schaltgetriebe / N-Stellung bei Automatik Getriebe) - wie viele Kilometer und mit welcher Höchstgeschwindigkeit darf ich abschleppen - muss die Hinterachse angehoben werden - muss die Zündung eingeschaltet sein (damit z.B. die Getriebeölpumpe bei Automatikfahrzeugen läuft).

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Additive
Allgemeine Bezeichnung für Zusätze, die in Kraftstoffen und Schmierstoffen eingesetzt werden.

Airbag
Sicherheitsvorrichtung in Kraftfahrzeugen. Bei einem Aufprall bläst sich ein Luftsack in Millisekunden vor den Insassen auf und stützt diese gegenüber dem Fahrzeug ab.
(c) Meyers Lexikonverlag
siehe auch Frontalairbagsystem...

siehe auch Seitenairbagsystem...
Ausblick: Mit zunehmendem Ausrüstungsgrad der Kfz mit Airbags wird die Qualität der Sensortechnik und der Auslösemechanismen sowie die Zahl der Schutzfunktionen weiter Steigen: "smart bag" (Anpassung der Auslöse und Aufblasgeschwindigkeit des Airbag an Insassenposition, Unfallart, Gurtbenutzung, Temperatur usw.), - Integration der Frontalaufprall, Seitenaufprall und Überschlagserkennung in ein zentrales Kombigerät, das alle Schutzeinrichtungen aktiviert, Beifahrer- und Kindersitzbelegung erkennt und untypische Fahrzeuglagen ermittelt, - Vernetzung des Multifunktionsgerätes über einen Bus mit Triebstrang-Elektronikgeräten (zum Beispiel Abschalten der Kraftstoffpumpe nach einem Crash) und - Vernetzung mit ABS/ASR und Dashboard - Displaysystemen zur eindeutigen Fahrerinformation über Art und Lage des Fehlers.
Information: Sie sprechen mit den Kindern am Rücksitz und haben dabei den Kopf in Richtung Fondsitze gedreht, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und es kommt zum Auffahrunfall. Sind sie NICHT angegurtet, bleibt die Wirbelsäule durch die Kopfdrehung in Richtung Fondsitze verdreht und sie prallen mit verdrehter Wirbelsäule auf das Lenkrad bzw. auf das Armaturenbrett. Die Folge sind schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen. Sind sie jedoch angegurtet so wird der Kopf und die Wirbelsäule während des Aufpralles in Fahrtrichtung gedreht und sie fallen gerade auf den Airbag zu. Die Verletzungen sind weit nicht so schlimm als wenn sie nicht angegurtet wären. Viele zahlreiche Tests haben bewiesen, dass auch Brillenträger keine Befürchtung vor dem Airbag haben müssen. Die Verletzungen halten sich sehr in Grenzen, denn immerhin fällt man im Gegensatz zum Lenkrad sehr weich in den Airbag. Ein großer Vorteil ist es, dass in den meisten Fällen die Gläser der Brillen nicht zerbrechen und somit keine Splitter das Augenlicht zerstören können.

Airbag Verhaltensregeln  -  Verhaltensregeln für Kfz mit Airbag
Achten Sie immer darauf, dass Sie nicht durch das Lenkrad greifen, sondern immer nur außen herum greifen. Weiter darf der Beifahrer seine Füße nicht auf das Armaturenbrett legen. Es darf nichts zwischen Airbag und der Person sein. Was man sehr oft sieht, jedoch unbedingt unterlassen sollte, ist das Trinken aus Flaschen und Dosen während des Fahrens.
Information: Bei sensiblen Personen kann es durch Zündgeräusche und Aufblasgeräusche zu kurzfristigen, nicht bleibenden Gehörbeeinträchtigungen, kommen.

Akkumulator s. Batterie
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleitung und Zubehör" und danach unter "Batterien" nach.

Aktivkohle-Innenraumfilter
Der Aktivkohle-Innenraumfilter ist so aufgebaut, wie der herkömmliche Innenraumfilter (siehe Innenraumfilter). Das Nonplusultra: eine zusätzliche hochwertige Aktivkohleschicht nimmt die eindringenden gasförmigen Schadstoffe wie Ozon oder Smog auf und hält selbst schädliche oder geruchsintensive Substanzen vom Fahrgastraum (Innenraum) fern. Abgasbelästigung und ihre gesundheitlichen Folgen sind fast Vergangenheit. Und das Gebläse kann auch im Tunnel oder Stau weiter genutzt werden.
Kundenbewusstsein: Autofahrer sind zunehmend sensibilisiert für die gesundheitlichen Folgen von Ozon, Abgasen und Gerüchen. Die Bereitschaft zum Kauf von Produkten, die der Gesundheit dienen, ist da.
Optimaler Austausch: Die standardmäßig eingebauten Innenraumfilter lassen sich ganz einfach austauschen und können durch baugleiche Aktivkohle-Innenraumfilter von Bosch ersetzt werden.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Filter-Filtrierung" nach.

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Anschleppen s. Abschleppen und Anschleppen

ASR Antriebs-Schlupf-Regelung
Die Antriebs-Schlupf-Regelung ist die logische Weiterentwicklung des Antiblockiersystems (ABS) (siehe auch ABS). Während das ABS ein Blockieren der Räder beim Bremsen verhindert, wird durch ASR ein Durchdrehen der Antriebsräder beim Beschleunigen vermieden. Beim Anfahren oder Beschleunigen hängt wie auch bei Bremsen die Kraftübertragung vom Schlupf zwischen Reifen und Fahrbahn ab. Die Kraftschluss-Schlupfkurven verlaufen für Bremsen und Antreiben prinzipiell gleich. Die weitaus meisten Brems- bzw. Beschleunigungsvorgänge laufen bei kleinen Schlupfwerten im stabilen Bereich der Kurven ab. Erhöht sich der Schlupf, erhöht sich dadurch auch der nutzbare Kraftschluss. Mit zunehmendem Schlupf wird über das jeweilige Extrem der instabile Bereich der Kurven erreicht. Eine weitere Erhöhung des Schlupfes führt hier zu einer Verkleinerung des Kraftschlusses. Beim Bremsen blockiert das Rad in wenigen Zehntelsekunden; beim Beschleunigungen erhöht sich die Drehzahl eines oder beider Antriebsräder durch das wachsende überschüssige Drehmoment sehr schnell. Im ersten Fall wird ABS aktiv und verhindert das Blockieren der Räder. Im letzteren Fall wird ASR aktiv, die ein Durchdrehen der Räder verhindert und den Antriebsschlupf auf zulässige Werte regelt. ASR erfüllt damit zwei Aufgaben: Erhöhung der Traktion und Sicherstellung der Fahrzeugstabilität (Spurtreue). Um die Antriebsmomente an den Antriebsrädern optimal zu regeln, tritt Anstelle der mechanischen Verbindung zwischen Fahrpedal und Drosselklappe oder Fahrpedal und Verstellhebel der Dieseleinspritzpumpe eine elektronische Motorleistungssteuerung EMS (elektronisches Gaspedal - EGas) in Kraft. Ein Pedalwertgeber wandelt die Stellung des Fahrpedals in ein elektrisches Signal um. Ein elektrischer Stellmotor empfängt die vom Steuergerät umgesetzte Steuerspannung, betätigt die Drosselklappe oder den Verstellhebel der Dieseleinspritzpumpe und meldet deren Position an das Steuergerät zurück. Ein gleichzeitiger Eingriff mit den Radbremsen durch das ABS (siehe auch ABS) kann kurzzeitig die Stellwirkung der EMS unterstützen (Vortriebsverbesserung durch Sperrdifferentialwirkung). Das ABS-Hydroaggregat ist durch den ASR-Teil erweitert, um zusätzlich hydraulische Energie für den Bremseneingriff bereitzustellen und ein Umschalten auf ASR-Betrieb zu ermöglichen. Ausgehend vom Niveau des Speicherdrucks sorgen die ABS-Magnetventile im Hydroaggregat mit den drei Stellungen "Druckaufbau" "Druckhalten" und "Druckabbau" für die schnelle und genaue Druckmodulation an den Radbremsen der Antriebesräder. Das mit dem ABS/ASR-Steuergerät über eine Schnittstelle verbundene EMS-Steuergerät übernimmt die Ansteuerung der Drosselklappe zur Regelung des Motordrehmoments. Ein kurzzeitiges Verstellen des Zündwinkels in Richtung "Spät" unterstützt die verhältnismäßig langsame Regelung des Motordrehmoments über die Drosselklappe. ABS/ASR gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen damit es für jeden Fahrzeugtyp optimal funktioniert bis hin für Fahrzeuge mit Differenzialsperren und Allradantrieb. Das ASR-System für PKW lässt sich durch eine zusätzliche Motorschleppmomentregelung MSR ergänzen. (hierzu siehe auch MSR).

Aufpralldetektionssysteme und Auslösesysteme
Eine in Serie verwendetes System arbeitet mit Aufschlagzünder-Sensoren (percussion cups) an den Gestellen der Vordersitze, die über Zündkabel (shock tubes) Seitenairbags zum Thoraxschutz auslösen. Die Seitenairbags entfalten sich aus den Sitzlehnen nach vorne. Das System arbeitet rein pyrotechnisch. Es hat deshalb keinerlei Eigendiagnose und kann keine Kopfschutzairbags und Seitenairbags außerhalb der Fahrzeugsitze auslösen. Zukünftige Auslösekonzepte arbeiten mit peripheren Beschleunigungssensoren, die an Sitzquerträger, B-Säule oder Türversteifungsträger montiert sind, die Signale vor Ort auswerten und mit dem zentralen Steuergerät über eine digitale Schnittstelle kommunizieren. Das Zentralgerät steuert außer den Frontairbags und Gurtstraffern auch die Seitenairbags an, nachdem durch eine Plausibilitätskontrolle mit dem zentralen Querbeschleunigungssensor (Safing-Sensorfunktion) das Vorliegen eines Seitenaufpralls bestätigt wurde. Andere künftige Systeme messen den Druckanstieg während der Türverformung beim Seitenaufprall mit Drucksensoren, die sich im Türinnenraum befinden, und übertragen ihre Messwerte über eine PWM Schnittstelle zum Zentralgerät. Solange die Ausrüstung mit Seitenairbags noch optional ist, bevorzugen manche Kfz Hersteller "Stand-Alone Seitenaufprall Detektionsgeräte". Hierbei steuert auf jeder Seite je ein Peripheriegerät, dessen Wirkung auf der Erfassung der Beschleunigungswerte beruht, die Seitenairbags der entsprechenden Seite selbst an, daher enthalten diese Geräte eigene Endstufen und die Zündkreise Diagnoseschaltungen.

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Aufprallerkennung und Funktionen des Airbagauslösegerätes (Crashdiskriminierung)
Eine optimale Insassenschutzwirkung beim frontalen und schrägen Aufprall wird durch ein abgestimmtes Zusammenwirken der pyrotechnischen, elektrisch gezündeten Frontairbags und der Gurtstraffer erzielt. Diese Schutzeinrichtungen werden deshalb heute in den meisten Fällen von einem zentral in der Fahrgastzelle eingebauten elektronischen Auslösegerät zeitabgestimmt aktiviert. Hierbei misst das elektronische Auslösegerät mit einem oder mehreren elektronischen Beschleunigungssensoren (piezoelektrische oder mikromechanische Sensoren) die beim Aufprall entstehende Verzögerung und errechnet sich daraus die Geschwindigkeitsänderung. Im zentralen elektronischen Auslösegerät sind insgesamt folgende Funktionen realisiert: rechtzeitige Ansteuerung von Airbag und Gurtstraffer-Zündkreisen bei unterschiedlichen Aufprallarten (z.B. bei frontalem, schrägem, versetztem Aufprall oder Pfahlaufprallen) durch Einsatz entsprechender digitaler Auslösealgorithmen (single point sensing algorithms) daher die Beschleunigung in Fahrzeuglängsrichtung und teilweise auch schon in Querrichtung wird an einer zentralen Stelle im Fahrgastraum erfasst und ausgewertet: Spannungswandler und Energiereserve - selektive Auslösung der Gurtstraffer, abhängig von den Gurtschlossabfragen - Einstellen zweier Auslöseschwellen in Abhängigkeit davon, ob der Insasse angeschnallt ist oder nicht (hohe bzw. Niedrige Auslöseschwelle) - Anpassung an unterschiedliche Fahrzeuge mit entsprechendem Energieabsorptionsverhalten des Fahrzeugvorbaus durch Programmierung dazugehöriger Auslöseparameter (Crash Parameters) am Ende des Montagebandes - Diagnose geräteinterner und geräteexterner Funktionen bzw. Systemkomponenten - nichtflüchtige Abspeicherung von Fehlerarten und Fehlerdauer - serielle Diagnoseschnittstelle - Crashrecorder - Warnlampenausgang.

Auspuffanlage (Auspuff)
Gesamtheit der die Abgase vom Zylinder ins Freie führenden und das Auspuffgeräusch dämpfenden Bauteile einer Verbrennungskraftmaschine, bestehend aus Auspuffkrümmer (Übergangsstück von den Zylindern zur Rohrleitung), Auspuffleitung oder -rohr und Abgasschalldämpfer (Auspufftopf) sowie einem Abgaskatalysator bei Kfz mit Benzinmotor.
(c) Meyers Lexikonverlag
Die oft gehörte Behauptung, ein Motor ohne jegliche Abgasanlage habe die größte Leistung, ist absolut falsch. Das auf den jeweiligen Motor abgestimmte Schwingungsverhalten der Abgassäule bewirkt vielmehr ein günstiges Abströmen der Abgase aus dem Zylinder, wobei die dabei entstehende geringe Ruckminderung zur Einleitung des Saugtaktes ausgenutzt wird. Die Motorleistung wird beeinflusst durch die Rohrlänge und die Lage des Schalldämpfers. Moderne Abgasanlagen sind mit zwei oder drei Schalldämpfern ausgerüstet, wobei die Längen auch der Rohre zwischen den einzelnen Dämpfern von Bedeutung sind. Zur Schalldämpfung gibt es mehrere Möglichkeiten: Absorption.: Hierunter versteht man, dass die höheren besonders lästigen Frequenzen durch Schluckstoffe absorbiert - aufgesaugt bzw. in Reibungswärme umgewandelt werden. Reflexion.: Die Wirkung von Reflexionsschalldämpfern beruht sowohl auf Reflexion der Schallwellen zur Schallquelle als auch auf Vervielfachung von Schallpunkten durch z.B. Loch- und Schlitztraufen die eine Verbesserung durch Interferenz bewirken. Die Dämpfung ist um so wirksamer, je zahlreicher die Reflexionsstellen sind. Im Prinzip besteht ein Reflexionsschalldämpfer aus Kammern, die durch Rohrleitungen miteinander verbunden sind. Reflexionsdämpfer haben Besonders im tieffrequenten Bereich eine hohe Wirksamkeit. Interferenz = Überlagerung - ein Teil der Schallenergie löscht sich beim Zusammentreffen nach verschieden lang zurückgelegten Wegen aus. Die verschieden langen Wege werden im Schalldämpfer durch den Zweifach-Kettenleiter erzielt. (siehe auch "Lambda-Sonde und Lambda-Regelung" und "Katalysator in der Abgasanlage von Ottomotoren")
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und danach unter "Abgasanlagen - Auspuff" nach.

Auto s. Kraftwagen

Autoelektrik
Elektrische Ausstattung moderner Kraftfahrzeuge.
(c) Dudenverlag

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- B -

Batterie
Die Batterie (Akkumulator) ist ein Energiespeicher, der beim Zuführen von Gleichstrom (Ladevorgang) elektrische Energie in chemische Energie umwandelt und speichert. Wird dem Akkumulator elektrischer Strom entnommen (Entladevorgang), so wird die chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt. Eine Starterbatterie besteht aus mehreren Zellen. Eine Zelle ist die kleinste Einheit der Starterbatterie. Eine 12-Volt Starterbatterie verfügt über sechs in Reihe geschaltete Zellen, die in einen durch Trennwände unterteilten Blockkasten aus Polypropylen eingebaut sind. Eine Zelle besteht aus je einem positiven und einem negativen Plattensatz, aufgebaut aus Platten (Bleigitter und aktive Masse) sowie mikroporösem Isoliermaterial (Separatoren) zwischen Platten verschiedener Polarität. Als Elektrolyt dient verdünnte Schwefelsäure, die den freien Zellenraum und die Poren von Platten und Separatoren ausfüllt. Endpole, Zellenverbinder und Plattenverbinder bestehen aus Blei, die Zellenverbinder sind durch die Zellentrennwand abgedichtet hindurchgeführt. Der Blockdeckel, im Heißsiegelverfahren auf den Blockkasten aufgebracht, verschließt die Batterie nach oben. In konventionellen Batterien hat jede Zelle einen Stopfen, der der Erstfüllung, der Wartung und der Ableitung der Ladegase dient. Wartungsfreie Batterien sind völlig verschlossen, trotzdem benötigen auch sie Entgasungsöffnungen. Passen sie beim Hantieren mit einer Batterie immer auf, denn beim und nach einer Ladung entsteht und ist in der Batterie Knallgas, und Knallgas ist Explosionsgefährlich. Ein Funke genügt und eine geladene Batterie explodiert. Dabei spritzt Schwefelsäure die in der Batterie ist auf Haut, Mund und vor allem in die Augen. Es ist sofort Ärztliche Hilfe herbeizuholen und mit kalten Wasser zu spülen. (Siehe auch Starthilfe). Es gibt verschiedene Ausführungen von Batterien wie zum Beispiel wartungsfreie Batterien, zyklenfeste Batterien, rüttelfeste Batterien, HD-Batterien, für jeden Gebrauch den richtigen Akkumulator. Vor Beginn der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich, eine Kontrolle des Batteriezustandes durch Messung der Säuredichte, der Ruhespannung und der Leistung, sowie der Kontrolle der Endpole und Anschlussklemmen durchführen zu lassen. Dies alles prüft ihr Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Batterien" nach.

Beleuchtung s Kraftfahrzeugbeleuchtung

Benzinfilter s. Kraftstofffilter

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Bosch Robert
Geboren am 23. 9. 1861 in Albeck (heute zu Langenau bei Ulm), gestorben am 12. 3. 1942 in Stuttgart, dt. Industrieller. Gründete 1886 die 'R.BOSCH Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik', aus der 1937 die 'Robert Bosch GmbH', Sitz Stuttgart, hervorging.
(c) Meyers Lexikonverlag

Bremsbelag 1 x 1
Durch beschädigte Simmerringe an den Achsschenkeln bzw. Achswellen tritt Schmiermittel aus und gelangt auf die Bremsbeläge, wodurch der Reibwert erheblich gemindert wird. In solchen Fällen empfiehlt es sich, dach Erneuerung der Simmerringe nicht nur die Bremstrommeln, sondern auch die Bremsbacken gründlich zu reinigen und die Bremsbeläge in jedem Fall zu erneuern. Abbrennen der Beläge und Waschen mit Benzin oder Triochorethylen gibt keine Gewähr für eine einwandfreie Funktion der so behandelten Beläge. Es sollte unterbleiben, weil man nie weiß, wie tief der Belag verölt ist. Außerdem können in den Poren des Belages immer noch Ölreste verbleiben, die bei Erwärmung an die Oberfläche gelangen. Selbst wenn nur die Bremse einer Fahrzeugseite verölt ist, müssen beide Seiten mit neuen Belägen gleicher Qualität ausgerüstet werden. Andernfalls kann der Wagen unter Umständen beim Bremsen einseitig ziehen. Aufrauhen der Bremsbeläge oder gar der Bremstrommeln bringt keinen Vorteil, denn aufgeraute Beläge glätten sich sehr schnell. Aufgeraute Bremstrommeln wirken auf den Belag wie ein Fräser und führen zu einem erhöhten Verschleiß desselben. Die Oberfläche von Belag und Trommel muss glatt sein, so dass die aufeinanderreibenden Teile haften. Jede Unebenheit an den Reibflächen vermindert die Bremswirkung. Aufgenietete Beläge können nicht so weit abgenutzt werden wie aufgeklebte. Die Nietköpfe dürfen die Trommel nicht berühren. Geklebte Beläge dürfen bis auf 1/3 der Gesamtdicke verschlissen werden.
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Bremse
Technische Vorrichtung zum Verzögern oder Verhindern eines Bewegungsablaufs. Reibungsbremsen wandeln die Bewegungsenergie in Wärme um bzw. halten den ruhenden Körper durch Reibung fest. Hierzu gehören sowohl die Backenbremsen (Radialbremsen), die als Außenbackenbremsen oder Klotzbremsen ihre Bremsbacken radial von außen an den Umfang eines Rades oder als Innenbackenbremsen von innen an eine Bremstrommel anpresst (Trommelbremsen), als auch die Scheibenbremsen (Axialbremsen), bei der die im stationären zangenförmigen Bremssattel sitzenden Reibbelagscheiben an eine umlaufende Bremsscheibe gedrückt werden. Personenwagen haben als Feststellbremse meist eine Handbremse, die über Seilzug oder Bremsgestänge mechanisch auf die Bremsanlage einer Achse einwirkt, und als Betriebsbremse eine hydraulische. Bremsanlage, die auf alle Räder wirkt; sie besteht im Wesentlichen aus Bremspedal, Hauptbremszylinder, Bremsleitungen, Radbremszylindern, Bremsbacken sowie aus den jeweils mit dem Rad verbundenen Bremstrommeln. Bei der Simplexbremse ist je Rad nur ein Radzylinder für beide Bremsbacken vorhanden. Dagegen wird bei der Duplexbremse jede Bremsbacke durch je einen Radzylinder betätigt. Die Auflaufbacken werden durch die Bremstrommel zusätzlich angepresst, wodurch sich eine Selbstverstärkung der Bremskraft ergibt (Servobremse). Im Gegensatz zur Einkreisbremsanlage sind bei der Zweikreisbremsanlage zwei unabhängige Bremskreise an einen Tandemhauptzylinder angeschlossen. Bei Druckabfall innerhalb eines Bremskreises bleibt der zweite wirksam. Die Scheibenbremse zeigt im Gegensatz zur Servobremse keine Selbstverstärkung. Ein Bremskraftverstärker, der als Kraftquelle den Druckunterschied zwischen Ansaugkrümmer des Motors und Außendruck nutzt, sorgt für den erforderlichen hohen Anpressdruck der Bremsbeläge gegen die Bremsscheibe. Bei der Druckluftbremse, insbesondere bei schweren LKWs, übernimmt Druckluft die Funktion der Bremsflüssigkeit. Schwere Kraftfahrzeuge sind vielfach mit einer zusätzlichen Motorbremse ausgerüstet, bei der durch Verschließen der Auspuffleitung und gleichzeitiger Sperrung der Kraftstoffzufuhr die in den Zylindern zurückgehaltenen Verbrennungsgase bremsend auf den Motor wirken. Wohn-Anhänger besitzen häufig eine Auflaufbremse, die durch die beim Bremsen des Zugfahrzeuges auf den Anhänger einwirkende Auflaufkraft von selbst in Tätigkeit tritt.
(c) Meyers Lexikonverlag
Eine Radbremse muss folgende Forderungen erfüllen: gleichmäßige Wirkung - gute Dosierbarkeit - Unempfindlichkeit gegen Schmutz und Korrosion - hohe Zuverlässigkeit - Standfestigkeit - Verschleißfestigkeit - geringer Wartungsaufwand.
Während bei kleinen Pkw oder Nfz Trommelbremsen (auf der Hinterachse) verschiedener Bauformen die wesentlichen Forderungen erfüllen, lassen sich bei schwereren und schnellen Pkw gleichmäßige Wirkung und gute Dosierbarkeit nur mit Scheibenbremsen (auf der Vorderachse und/oder auch Hinterachse) realisieren. In der Praxis hat sich die Graugussbremsscheibe mit außenumgreifendem Bremssattel durchgesetzt. Die Bremsscheibe sitzt im allgemeinen in der Radschüssel. Diese Anordnung erfordert eine ausreichende Wärmeabfuhr durch Strahlung, Konvektion und Wärmeleitung. Zusätzliche Maßnahmen, wie innenbelüftete Bremsscheiben, Luftleitbleche und durchströmungsoptimierte Räder, reduzieren insbesondere bei Hochleistungsfahrzeugen die Bremsscheibentemperaturen. Bremssättel unterteilen sich in Festsättel und Schwimmsättel. Die Festsättel umgreifen mit einem starren Gehäuse die Bremsscheibe. Gegenüberliegende Druckkolben pressen die Bremsbeläge gegen die Bremsscheibe. Bei den Schwimmsätteln haben sich zwei Grundbauformen durchgesetzt: Schwimmrahmensattel und Faustsattel. Bei beiden Bauformen wirken der oder die Druckkolben unmittelbar auf den zur Innenseite des Fahrzeuges gelagerten Bremsbelag. Über den verschiebbaren gelagerten Schwimmrahmen oder über die die Bremsscheibe übergreifende Faust wird der äußere Belag gegen die Bremsscheibe gezogen.
Schwimmsättel haben gegenüber Festsättel folgende Vorteile: geringerer Einbauraum zwischen Bremsscheibe und Radschüssel (vorteilhaft bei Achskonstruktionen mit kleinem oder negativen Lenkrollradius) - günstige thermische Verhältnisse, da über der kritischen Aufheizzone oberhalb der Bremsscheibe keine hydraulischen Verbindungsleitungen verlaufen.
Bauformbedingte Nachteile (Klapperneigung, Tendenz zum Bremsenquietschen, Schrägverschleiß der Bremsbeläge sowie Korrosion in den Führungselementen) lassen sich durch konstruktive Maßnahmen ausgleichen.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und danach unter "Bremssysteme" nach.

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Bremsflüssigkeit
Die Bremsflüssigkeit dient als hydraulisches Medium zur Kraftübertragung in Bremssystemen. Sie muss für eine sichere Funktion der Bremsen sehr hohe Anforderungen erfüllen. Bremsflüssigkeiten sind in verschiedenen, im Inhalt sehr ähnlichen Normen mit ihrer Eigenschaften festgelegt. Die in FMVSS 116 beschriebene Merkmale haben in USA Gesetzeskraft erlangt und gelten weltweit als maßgebend. Vom Departement of Transportation (DOT) wurden bezüglich der wichtigsten Eigenschaften verschiedene Güteklassen definiert.
Anforderungen an die Bremsflüssigkeit. Besondere Beanspruchung der Bremsflüssigkeit lieg beim Bergabfahren wenn ständig gebremst wird.
Gleichgewichtssiedepunkt: Der Gleichgewichtssiedepunkt ist ein Maß für die thermische Belastbarkeit der Bremsflüssigkeit. Die Belastung kann besonders an den Radbremszylindern (mit den höchsten Temperaturen im Bremssystem) sehr hoch sein. Bei Temperaturen über dem aktuellen Siedepunkt der Bremsflüssigkeit kommt es zu Dampfblasenbildung. Ein Betätigen der Bremsen ist dann nicht mehr möglich.
Nasssiedepunkt: Der Nasssiedepunkt ist der Gleichgewichtssiedepunkt der Bremsflüssigkeit, nachdem diese unter definierten Bedingungen wasser aufgenommen hat (ca. 3,55). Vor allem bei hygroskopischen Flüssigkeiten (Glykolbasis) ergibt sich dadurch ein starkes Absinken des Siedepunktes. Die Prüfung des Nasssiedepunktes soll die Eigenschaften der gebrauchten Bremsflüssigkeit beschreiben, die hauptsächlich über Diffusion durch die Bremsschläuche Wasser aufnehmen kann. Dieser Effekt macht im wesentlichen den Wechsel der Bremsflüssigkeit im Kfz nach 1 bis 2 Jahren erforderlich. Der Abfall des Siedepunktes bei Wasseraufnahme geht sehr rasch.
Viskosität: Die Temperaturabhängigkeit der Viskosität sollte möglicht gering sein, um über den weiten Einsatzbereich (-40°C bis +100°C und darüber) eine sichere Funktion der Bremsen zu gewährleisten. Besonders bei ABS-Anlagen (siehe auch ABS Anti-Blockier-System) ist eine möglichst niedrige Tieftemperaturviskosität von Vorteil.
Kompressibilität: Die Kompressibilität sollte gering und möglichst wenig temperaturabhängig sein.
Korrosionsschutz: Nach FMVSS 116 dürfen Bremsflüssigkeiten gegenüber den in Bremsanlagen üblichen Metallen keine Korrosivität aufweisen. Nur der Einsatz von Additiven gewährleistet den notwendigen Korrosionsschutz.
Elastomerquellung: Der jeweilige Bremsflüssigkeitstyp erfordert ein Anpassen der in der Bremsanlage eingesetzten Elastomere. Eine geringe Quellung der Elastomere ist erwünscht. Die darf aber keinesfalls größer als ca. 10% sein, da sonst die Festigkeit dieser Bauteile abnimmt. Bei der Verunreinigung einer Glykol-Bremsflüssigkeit mit geringen Anteilen eines Mineralöls können Gummiteile wie Dichtelemente zerstört werden, was einen Ausfall der Bremse zur Folge haben kann.
Prüfung: Wir vom Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch prüften ihre Bremsflüssigkeit mit einem eigenen Bremsflüssigkeitstestgerät und gegebenenfalls erneuern wir diese auch gerne für sie.
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- C -

Chassis
Kraftfahrzeug-Fahrgestell (Rahmen mit Fahrwerk, ohne Aufbauten).
(c) Meyers Lexikonverlag.

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- D -

Detergentien, Dispersantien - Ölzusatz
Verbrennungsprodukte, kondensierte Luftfeuchtigkeit und mechanischer Abrieb verunreinigen Öle und bilden Schlammablagerungen. Dispersantien verteilen die Verunreinigungen in kleinste Partikelchen und halten sie in Schwebe. Detergentien sind mit Waschmitteln vergleichbar - sie lösen Ablagerungen und Schlamm. Heute sind vielfach kombiniert wirkende Additive (multifunktionale Additive) im Einsatz, die aus Metallsubstanzen und vollorganischen Substanzen bestehen. Vollorganische Additive sind von besonderem Interesse, da dadurch der Aschegehalt niedrig gehalten werden kann. Die wichtigsten metallorganischen Verbindungen sind Phenolate, Sulfonate, Naphthenate, die als aschebildende Elemente Kalzium, Barium oder Magnesium enthalten.

Diesel Rudolf
Geboren am 18. 3. 1858 in Paris, gestorben am 29. 9. 1913 zwischen Antwerpen und Horwich (ertrunken), dt. Ingenieur. Entwickelte 1893-1897 in Zusammenarbeit mit der Maschinenfabrik Augsburg und der Firma F. Krupp den Dieselmotor.
(c) Meyers Lexikonverlag.

Dieselmotor [nach R. Diesel]
Verbrennungskraftmaschine (Zwei- und Viertakter), die mit Dieselkraftstoff betrieben wird; hohe Verdichtung der Luft im Zylinder (bis 25:1) erzeugt Temperaturen von 700-900)ºC. In die erhitzte Luft wird fein zerstäubter Kraftstoff eingespritzt, der sich sofort entzündet und den Kolben abwärts treibt. Unterschiede in der Konstruktion ergeben sich besonders durch die unterschiedlichen Zusammenführungen von Kraftstoff und Luft (Direkteinspritzung, Wirbelkammer-, Vorkammermotoren).
(c) Meyers Lexikonverlag

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- E -

Einparkhilfe mit Ultraschallsensoren PDC - Park Distance Control
Zur Anwendung für Einparksysteme wurden Sensoren entwickelt, die sich durch Integration der Schaltung in einem anwenderspezifischen IC und die dadurch erreichte kleine Bauform sehr gut und vor allem flächenbündig in Karosserie oder Stoßfänger einbauen lassen. Zusätzlich wurden der Verkablungsaufwand reduziert. Die Einparkhilfe besteht aus vier bis zehn Sensoren, einem Steuergerät und drei Warnelementen, die akustisch und optisch die Funktion, einen Abstand oder vom System festgestellte Fehler (z.B. Kabelbruch) dem Fahrer übermitteln. Der Sensor besteht meist aus einem Aluminiumtöpfchen mit selektiver Bedämpfung, einer Piezoscheibe als Schallerzeuger und der kompletten Elektronik zur Erzeugung des Ultraschalls und der Auswertung der reflektierten Schallwellen. Die übertragenen Pegel entsprechen der Logikspannung und sind daher störungsempfindlich. Eine Abschirmung der Signalleitungen ist deshalb nicht notwendig. Die Abstrahl- und Empfangscharakteristik erfasst einen breiten Bereich. Eine Fahrzeugseite kann deshalb mit vier Sensoren fast lückenlos erfasst werden. Das Steuergerät erhält die Spannungserzeugung und die Ein- und Ausgangstreiber für die Sensoren und für die Anzeige sowie einen Mikroprozessor, der neben der Ansteuerung der angeführten Komponenten auch die Überwachung der Fehler übernimmt. Zur Anzeige des Abstandes sind drei Warnelemente vorgesehen. Die optische Anzeige dient vor allem zur Anzeige des Betriebszustandes und der Entfernungsanzeige. Dazu dient ein Bargraph, dessen Segmente gelb und im Warnbereich rot aufleuchten. Im Warnbereich wird zusätzlich ein akustisches Signal erzeugt, um die Gefahr deutlich anzukündigen. Das Einparksystem wurde so konzipiert, dass es sowohl als reine Rückraumüberwachung als auch als Einparksystem verwendet werden kann.

Elektrik
Gesamtheit einer elektrischen Anlage oder Einrichtung (z.B. Autoelektrik).
(c) Dudenverlag

Elektronik
Teilgebiet der Elektrotechnik, das sich mit der durch elektrische oder magnetische Felder, elektrische Ströme, Licht u.a. gesteuerten Bewegung von Elektronen (Elektrizitätsleitung) befasst; Teilgebiet der Nachrichtentechnik ist die Informationselektronik oder Signalelektronik, zu der u.a. die Unterhaltungselektronik zählt (Fernseh-, Hörfunk-, Tonbandgeräte u.a.); Teilgebiet der Starkstromtechnik ist die Leistungselektronik (Phasenanschnittsteuerung, Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, Thyristoren). Die Optoelektronik dient der Umwandlung optischer in elektrische Signale und umgekehrt (z.B. Leuchtdiode, Flüssigkristallanzeige, optoelektronische Anzeigeeinheiten). Besondere Bedeutung hat die Halbleiterelektronik (Mikroprozessor, Transistor). Die vielfältige Anwendung elektronischer Bauteile beruht u.a. auf dem Fehlen bewegter Teile (Kontakte), auf langer Lebensdauer, großer Schaltgeschwindigkeit und geringem Platzbedarf.
(c) Meyers Lexikonverlag
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EMV - Elektromagnetische Verträglichkeit und Funkentstörung
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ist die Eigenschaft eines elektrischen Systems, sich in Nachbarschaft anderer Systeme neutral zu verhalten: es stört diese Systeme nicht und lässt sich umgekehrt von diesen nicht stören. Angewandt auf das Kraftfahrzeug bedeutet dies zum einen, dass die verschiedenen dort eingebauten elektrischen Systeme wie Zündanlage, elektronische Einspritzsysteme ABS, ASR, Autoradio, Autotelefon, Handy, usw. in enger räumlicher Nachbarschaft nebeneinander funktionieren müssen und sich gegenseitig nicht beeinflussen dürfen. Zum anderen muss sich das Fahrzeug als System neutral in seine Umwelt einfügen, daher es darf weder andere Fahrzeuge elektrisch beeinflussen noch die Übertragung des Rundfunks, Fernsehens und andere Funkdienste stören. Umgekehrt muss das Fahrzeug in Gegenwart starker Felder (zum Beispiel in der Nähe von Sendern) voll funktionsfähig bleiben. Aus diesen Gründen müssen elektrische Systeme für Kraftfahrzeuge und auch Kraftfahrzeuge als Ganzes so ausgestattet sein, dass sie elektromagnetische verträglich sind. Ganz besonders auch für Personen mit Herzschrittmacher und ähnlichen lebenserhaltenden Systemen. Für Personen mit Herzschrittmacher ist vor allem das hantieren im Motorraum durch die Hochspannungszündanlagen äußerst lebensgefährlich.

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- F -

Fahrwerk (Fahrgestell)
Gesamtheit aller Baugruppen eines Kraftfahrzeuges, die die Räder führend und federnd mit dem Fahrzeug verbinden und die kraftschlüssige Fortbewegung ermöglichen, bestehend aus Rahmen oder Rahmenbodenanlage einer selbsttragenden Karosserie, Federung mit Stoßdämpfern, Vorder- und Hinterachse, Lenkung, Bremsen und Rädern mit Bereifung.
Achsen: Die Achsen dienen zur Aufhängung der Räder. Die älteste Form ist die Starrachse, die beide Räder einer Achse starr miteinander verbindet. Zur Aufnahme von Querkräften (in Kurven) wird zwischen Fahrgestell und Achse eine parallel zur Achse liegende, bewegliche Verbindungsstange (Panhardstab) eingebaut. Bei Verwendung der Starrachse als Lenkachse wird das Ende als Faust (Faustachse) oder Gabel (Gabelachse) ausgebildet. In dem faust- oder gabelförmigen Ende wird der Achsschenkelbolzen zur drehbaren Aufnahme des Achsschenkels gehalten, auf dem das gelenkte Rad befestigt ist. Bei PKW herrscht die Einzelradaufhängung vor; dabei ist das geringe Gewicht der ungefederten Teile von wesentlichem Vorteil. Wichtige Arten von Einzelradaufhängungen sind Längs-, Quer- und Schräglenkerachsen. Bei Längslenkerachsen (Kurbelachse) schwingen die Lenker parallel zur Längsachse; Drehstäbe dienen als Federungselemente, Spurweite und Sturz bleiben beim Einfedern unverändert. Die Doppellängslenkerachse (Doppelkurbelachse) mit übereinander liegenden Längslenkern wird oft als lenkbare Vorderachse verwendet. Die Querlenkerachse mit quer zur Fahrtrichtung liegenden Lenkern ist im KFZ-Bau als vordere Radaufhängung in Form der Doppelquerlenkerachse weit verbreitet; Abfederung meist durch Schraubenfedern. Weit verbreitet ist die Querlenkerachse mit McPherson-Federbein (Vereinigung von Federung, Stoßdämpfer, Nabe und Lenkungsteilen in einer Einheit). Bei der Schräglenkerachse liegt die Drehachse der Lenker horizontal und zeigt schräg etwa auf die Mitte der Hinterachse; nur geringe Spurveränderung beim Einfedern. Bei der De-Dion-Achse (hintere Radaufhängung) wird die Anlenkung der Räder durch Schubstreben in Längsrichtung und durch ein Achsrohr quer zur Fahrtrichtung erreicht. Die Seitenkräfte werden von einem Lenker übertragen. Sturz und Spurweite bleiben konstant, das Ausgleichsgetriebe wird am Fahrgestell befestigt.
Radstellung: Bezüglich der Radstellung nennt man den Neigungswinkel des Achsschenkelbolzens in der Fahrzeuglängsebene gegenüber der Senkrechten durch den Radmittelpunkt Nachlauf. Die Spreizung ist der Neigungswinkel des Achsschenkelbolzens in der Fahrzeugquerebene, der Sturz die Neigung der Radebene gegen die Senkrechte. Häufig findet sich ein positiver Sturz, d.h., die Räder stehen oben nach außen. Die Vorspur ist die Differenz zw. den Abständen der vorderen und hinteren Felgenränder in Höhe der Radmitten.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Filmfestigkeitsverbesserer - Ölzusatz
Es ist wichtig, einen möglichst zerreißfesten Ölfilm auf den sich gegeneinander bewegenden Teilen zu erzielen. Durch polare Verbindungen wie Fettsäuren, tierische oder pflanzliche Öle kann die Filmfestigkeit wesentlich gesteigert werden.

Filtrierung: Ölfilter, Luftfilter, Kraftstofffilter, Innenraumfilter, Aktivkohle-Innenraumfilter
Der erste Filter von Bosch, und das war immerhin bereits 1930, schützte vor Verschleiß, indem er über die zuverlässige Funktion der Diesel-Einspritzpumpe wachte. Schon vor über 60 Jahren war die Mechanik der Einspritzpumpe hochpräzise und erforderte eine sorgfältige Kraftstoffreinigung zum Schutz der lebenswichtigen Teile. Der Bosch-Kraftstoff-Filter von 1930 war zunächst noch auf Filtermaterialien wie Tuch und Filz angewiesen. Bereits nach wenigen Jahren brachte Bosch einen Einsatz aus Papierzellen auf den Markt, der sich durch sehr gute Reinigungswirkung auszeichnete. Diese Anfangsschritte führten zur Entwicklung immer neuer Höchstleistungen der Bosch-Filter-Technologie, die zur Funktionssicherheit heutiger Automobile ihren unverzichtbaren Beitrag leistet.
Qualität sichert den Erfolg: Filter von Bosch erfüllen ihre Aufgabe über lange Zeiträume mit höchster Leistungsfähigkeit und Funktionssicherheit. Denn Bosch liefert Fahrzeug- und Innenraum-Filter wie alles Zubehör ausschließlich in Erstausrüstungsqualität - unabhängig vom Fertigungsstandort. Auf dem neuesten Stand moderner Automobiltechnik. Dafür bürgt Bosch mit seinem Namen.
Forschung und Entwicklung - mit dem Know-how des Systemanbieters Bosch: Als Systemanbieter mit Know-how im gesamten Motor-Management ist Bosch hochinnovativ. Durch Forschung und Entwicklung wird das Bosch-Filterprogramm ständig aktualisiert.
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Frontalairbagsystem
Bei einem Fahrzeugaufprall bläst ein pyrotechnischer Gasgenerator ein Luftkissen (Airbag) "explosionsartig" auf, so dass es ganz gefüllt ist, bevor der Insasse es berührt. Durch das Auftreffen des Insassen wird das Luftkissen teilweise wieder entleert und dabei die Aufprallenergie der zuschützenden Personen mit physiologisch hinnehmbaren Flächenpressungs- und Verzögerungswerten "sanft" absorbiert. Kopfverletzungen und Brunstverletzungen werden dadurch verhindert oder zumindest deutlich gemildert. Je ein Airbag schützen Fahrer und Beifahrer vor Kopfverletzungen und Brustverletzungen beim Aufprall kleiner gleich 60km/h gegen ein hartes Hindernis. Selbst ein Gurtstraffer kann bei schwerem Aufprallen das Aufschlagen des Kopfes auf das Lenkrad nicht verhindern. Airbags schützen auch nichtangeschnallte Insassen, weshalb sie in Ländern ohne Anschnallpflicht besonderen Nutzen bringen. In den USA sind passive Rückhaltesysteme in Form von fahrerseitigem Airbag oder sich selbst anlegenden Gurten (motorized belts) seit 1989 gesetzlich Pflicht. Airbags auf der Fahrerseite und Beifahrerseite sind dort für PKW seit 1993 nach FMVSS 208 (Federal Motor Vehicle Safety Standard) gesetzlich vorgeschrieben. Der Gasgenerator füllt den in der Lenkradnabe eingebauten Full-Size-Fahrerairbag (Volumen ca. 50-60 Liter) in 30 bis 35ms und den an der Stelle des Handschuhfaches eingebauten Full-Size-Beifahrerairbag (Volumen ca. 100 bis 140 Liter in ca. 50ms mit Stickstoff (N2). Die größere Aufblasdauer des Beifahrerairbag ist zulässig, da der geometrische Abstand vom Beifahrer zum Handschuhfach und damit die zulässige Vorverlagerung größer ist als vom Fahrer zum Lenkrad. Entscheidend für die Güte der Schutzfunktion ist die zeitrichtige Auslösung des Airbag. Der Insasse darf den Airbag erst dann berühren, wenn dieser voll aufgeblasen ist und gerade anfängt sich wieder zu entleeren. Die maximal zulässige Vorverlagerung auf der Fahrerseite beträgt üblicherweise 12,5cm und die Entleerungsdauer ca. 100ms. Der ganze Vorgang des Aufpralls und der Energieabsorption ist also bereits nach ca. 150ms wieder vorüber.

siehe auch Verhaltensregelen...

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- G -

Gaugitsch
BOSCH Car Service Gaugitsch, der kompetente Partner rund ums Auto.

Gurtstraffer Systeme
Bei einem Frontalaufprall mit einer Geschwindigkeit von 50km/h müssen die Sicherheitsgurte eine Energie absorbieren, die in etwa so groß ist wie die kinetische Energie eines Menschen beim freien Fall aus dem 4. Stock eines Hauses. Aufgrund der Gurtlosen, des Filmspuleneffekts und der Gurtdehnung haben normale Dreipunk-Automatikgurte bei einem Frontalaufprall mit einer Geschwindigkeit von 40km/h und höher gegen feste Hindernisse nur eine begrenzte Schutzwirkung. Das Gurtstraffersystem beseitigt durch Aufrollen des Gurtbandes (da her Straffziehen der Gurte) die Gurtlose und den Filmspuleneffekt und bewirkt dadurch eine wesentliche Verbesserung der Schutzwirkung der Automatikgurte. Neben "Schultergurtstraffern" gibt es auch sogenannte "schlossstraffer". Bei diesen wird das Gurtschloss nach hinten gezogen und dadurch gleichzeitig Schulter- und Beckengurt gestrafft. Die Rückhaltewirkung und der Schutz gegen "submarining" (nach unten unter dem Gurt durchrutschen) werden durch schlossstraffer noch weiter verbessert. Optimale Schutzwirkung setzt voraus, dass die Fahrzeuginsassen nach möglichst geringer Vorverlagerung aus den Sitzen an der Fahrzeugverzögerung teilnehmen können. Dafür sorgt eine Gurtstrafferauslösung bereits bei Aufprallbeginn und stellt damit die frühestmögliche Rückhaltung der Insassen sicher. Die maximale Vorverlagerung bei gestrafften Gurten soll etwa 1cm und die mechanische Straffungsdauer 5ms bis maximal 12ms betragen. Achtung.: Es gehört nicht nur das anschnallen von Sicherheitsgurt dazu. Sondern auch die Kontrolle das der Sicherheitsgurt auch richtig sitzt. Sitzt der Gurt zu hoch und geht über den Hals, so wird die Halsschlagader bei einem Aufprall abgedrückt. Genauso schlimm ist es wenn der Gurt zu niedrig angelegt wird und "unter" der Schulter vorbeigeht. Hier entstehen in den meisten Fällen Kopfverletzungen weil der Kopf mit dem Oberkörper einen zu weiten Weg zurücklegt. Dies ist dann kein Drei-Punktgurt sonder nur mehr wie ein Beckengurt. Achten sie daher auch bei Beifahrern, ihren Kindern und Personen die nur ab und zu mit ihnen mitfahren das der Gurt richtig angelegt ist. Heutzutage können schon alle Pkw den Gurt in der Höhe verstellen sowohl bei den vorderen als auch bei den hinteren Gurten.

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- H -

Handy
Allgemeine Bezeichnung für ein kleines, handliches Gerät, v.a. kleines, netzunabhängiges Mobiltelefon (häufig werden deshalb auch die Handgeräte des schnurlosen Telefons als Handy bezeichnet).
(c) Meyers Lexikonverlag.
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Hauptstromfilter
Hauptstromfilter schützen den gesamten Ölkreislauf, da verschleißverursachende Partikel beim ersten Durchlauf abgefangen werden. Als Filterelement haben sich im Hauptstrom Papierfeinfilter bewährt. Sie filtern wesentlich feiner als Siebfilter oder Spaltfilter. Hauptstromfilter müssen mit einem Umgehungsventil ausgestattet sein, das bei verstopftem Filter die Ölversorgung des Motors sichert. Sie sollen im Ölkreislauf grundsätzlich hinter dem Druckregulierventil angeordnet werden. Hauptstromfilter werden vorwiegend als sogenannte Wechselfilter ausgeführt.

Hi-Fi
Highfidelity - Originalgetreue Wiedergabe bei Schallplatten und elektroakustischen Geräten, ferner werden auch Lautsprechersysteme so bezeichnet, die eine originalgetreue Wiedergabe ermöglichen sollen.
(c) Dudenverlag

Hochdruckzusätze, Verschleißschutzadditive - Ölzusatz
Hochruckzusätze haben die Aufgabe, auch unter hohen und höchsten Druckbeanspruchungen einen sicheren Verschleißschutz zu gewährleisten. Im Motor wird der Verschleißschutz vornehmlich durch Metall (z.B. Zink) Dithiophosphate erreicht. In Getrieben finden HP (high pressure) und EP (extreme pressure) Additive Verwendung, die im Motor durch hohe Temperaturen und Verbrennungserscheinungen schädliche Nebenwirkungen hätten. Nachdem noch vor einigen Jahren Schwefel-Chlor-Blei Verbindungen (SCL = sulphur, chlorine, lead) vorherrschten, so dominieren heute Phosphor-Schwefel-Verbindungen. Beiden Verbindungsarten ist eigen, dass sie mit den Metalloberflächen reagieren. Die Reaktionsschichten verhindern dann unter extremen Bedingungen einen direkten metallischen Kontakt.

Hydraulik
Gesamtheit der Steuer-, Regel-, Antriebs- und Bremsvorrichtungen eines Fahrzeugs, Flugzeugs oder Geräts, deren Kräfte mit Hilfe einer Flüssigkeit (Hydrauliköl) übertragen werden.
(c) Meyers Lexikonverlag
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hydraulisch - mit Flüssigkeitsdruck arbeitend...
Hydraulische Bremse: Vorrichtung zum Abbremsen rotierender Räder durch flüssigkeitsgefüllte Druckzylinder, die über Bremsbacken einen Druck auf das Bremsgehäuse (und damit auf das Rad) ausüben. Hydraulisches Gestänge: Gestänge, bei dem die Druckübertragung durch eine Flüssigkeitssäule erfolgt. Hydraulisches Getriebe: Getriebe, in dem Flüssigkeiten zur Übertragung von Kräften und. Bewegungen dienen.
(c) Dudenverlag

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- I -

Innenbeleuchtung
Lichtquelle in Fahrzeugen zur Beleuchtung des Fahrgastraumes sowie des Handschuhfaches und des Kofferraumes.

Innenraumfilter
Innenraumfilter filtern die Außenluft für die Personen im Fahrgastinnenraum. Fast jedes neue Kfz ist mit einem derartigen Innenraumfilter ausgestattet. Er schütz die Personen vor Staub und Pollen im Fahrgastraum. Innenraumfilter bestehen meist aus drei Lagen. Der Vorfilter (1) hält den groben Schmutz zurück. Das Mikrofaservlies in der mittleren Lage (2) besteht aus elektrostatisch aufgeladenen Mikrofasern, an denen auch Teilchen hängen bleiben, die nur ein Tausendstel Millimeter klein sind. Das Trägervlies, die dritte Lage (3), stabilisiert den gesamten Aufbau. Bei den meisten Kfz kann man Innenraumfilter durch Aktivkohle-Innenraumfilter ersetzen.
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Insassen - Klassifizierungssystem
Dieses Insassen-Klassifizierungssystem basiert auf einer in Mattenform ausgebildeten Drucksensormatrix, das im Beifahrersitz verbaut wird und das Einsitz-Druckprofil des Beifahrers erfasst. Anhand des Druckprofils erfolgt die Klassifizierung in.: "Sitz unbelegt", "Sitz mit leichter Person belegt" oder "Sitz mit schwerer Person belegt". Dieses Klassifizierungsergebnis wird an das Airbag-Steuergerät übertragen und bewirkt dort die gewichtsspezifische optimale Anpassung des Airbag-Aufblasverhaltens im Crash Fall, beziehungsweise die Unterdrückung der Airbag Auslösung bei unbelegtem Sitz. 
ACHTUNG! Da das Insassen-Klassifizierungssystem das Druckprofil des Beifahrers auswertet, können Sitzauflagen wie Sitzkeile, Schonbezüge, Fellüberzüge, Heizmatten oder Massagematten einen negativen Einfluss auf das Klassifizierungsergebnis haben. 

Insassen - Rückhaltesysteme
siehe auch Airbag, Gurtstraffer, Überschlagsysteme, Kindersicherheitssystem, Kindersitz
Insassen-Sicherheitssysteme entwickeln bei einer Fahrzeugkollision oder einem Überschlag ihre Schutzwirkung automatisch ohne Zutun der Insassen. Daher werden Gurtstraffer-, Airbag- und Überschlagschutzsysteme auch als "Passive Rückhaltesysteme" (Passiv Restraint Systems) bezeichnet.

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- J -

Jahreswagen
Von einem Mitarbeiter eines Automobilwerks mit Preisnachlass erworbener neuer Pkw, den dieser erst nach einem Jahr veräußern darf.
(c) Dudenverlag

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- K -

Karosserie
Aufbau eines Kraftfahrzeuges. Die nicht selbsttragende Karosserie wird auf einen tragenden Fahrzeugrahmen aufgesetzt; hauptsächlich für LKW. Moderne PKW weisen dagegen keinen von der Karosserie getrennten Rahmen auf; Motor und Radaufhängung sind an der selbsttragenden Karosserie. befestigt, die sich durch geringes Gewicht bei höherer Festigkeit auszeichnet. Man unterscheidet dabei Skelett- oder Gerippebauweise (vor allem bei Omnibussen) und Schalenbauweise (bei PKW). Von PKW-Karosserien wird eine stabile, gestaltfeste Fahrgastzelle (passive Sicherheit) gefordert, während die Bug- und Heckpartie als Knautschzone verformbar (mit zum Fahrgastraum hin zunehmender Steifigkeit) sein soll. Durch Verformung und Zusammenfalten des Bugs oder Hecks bei einem Aufprall wird so ein Teil der kinetischen Energie in Formänderungsarbeit umgewandelt.
(c) Meyers Lexikonverlag

Katalysator in der Abgasanlage von Ottomotoren
Um die bei der motorischen Verbrennung in Ottomotoren entstehenden Schadstoffe Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide zu verringern, ist eine katalytische Nachverbrennung erforderlich. Daraus entsteht die Forderung, einen Abgaskatalysator in Fahrzeuge mit Ottomotoren einzubauen. Ein Katalysator ist ein Gegenstand, der allein durch seine Anwesenheit einen chemischen Vorgang hervorruft, ohne sich selbst dabei zu verändern. Der Abgaskatalysator besteht aus einem wabenförmigen Träger, hergestellt aus hochtemperaturbeständigem Magnesium-Aluminium-Silikat in Zylinderform. Die Wabenoberflächen werden mit den Edelmetallen Platin, Palladium oder Rhodium beschichtet. Die beste Lösung zur Abgasreinigung bietet der Selektiv oder Dreiwegekatalysator, der die giftigen Abgase Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickoxide in Kohlendioxyd, Wasserdampf und Stickstoff reduziert. Bei diesem Katalysatortyp ist die Einhaltung des stöchiometrischen Luft-Benzin-Verhältnisses Lambda = 1 wichtig. Dies wird erreicht durch den zusätzlichen Einbau einer Lambda-Sonde.
siehe auch Lambda-Sonde und Lambda-Regelung...
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Keilriemen
Iim Maschinenbau Riemen aus Gummi mit Gewebeeinlagen, trapezförmiger Querschnitt; zur schlupflosen Kraftübertragung dienen Zahnkeilriemen mit Zähnen an der Innenseite.
(c) Meyers Lexikonverlag

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Kindersicherheitssysteme wie Kindersitze, Kindersicherheitswiege
Alle Kfz Hersteller geben in der Betriebsanleitung die genauen Sicherheitshinweise für Kindersitze und dergleichen an. Bitte lesen sie diese aufmerksam durch und befolgen diese zum Schutze ihres Kindes. In diesen Betriebsanleitungen stehen wichtige Angaben über Alter, Größe und Körpergewicht, und was wann zu tun ist.
Bitte, bitte lesen! Hier ein kleiner Auszug davon:
Befestigung des Kindersicherheitssitzes mit dem serienmäßigen Dreipunkt-Sicherheitsgurt des Fahrzeuges. Keine Gegenstände vor der Heckscheibe (Hutablage) ablegen. Sie könnten Ihr Kind bei scharfem Bremsen verletzen. Beachten Sie auch die dem Kindersicherheitssystem beiliegenden Einbau- und Bedienhinweise. Nach einem Unfall muss das beanspruchte Kindersicherheitssystem (Kindersitz) ausgetauscht werden. Bei Fahrzeugen mit Beifahrer-Airbag darf die Kindersicherheitswiege (Kindersitz) nicht auf dem Beifahrersitz montiert werden!!!) Der Kindersitz darf nur auf den hinteren Fondsitzen montiert werden, wo auch in den meisten Fällen eine eigene Vorrichtung dafür vorgesehen ist. Wird der Kindersitz am Beifahrersitz montiert und das auch noch für das Kind mit Blickrichtung nach hinten, kann dies bei einem Unfall folgenschwere Auswirkungen haben. Denn die Airbags sind für Erwachsene Personen und NICHT für Kinder konzipiert ! Bei Auslösung der Airbags können sie schwerste bis hin zu lebensbedrohlichen Verletzungen führen. Bitte nochmals, lesen sie die Bedienungsanleitung ihres Autos. Danke.

Kindersitz - Sorgen Sie für die Sicherheit Ihrer Kinder!
Per Gesetz ist es längst vorgeschrieben: Kinder haben im Auto einen Anspruch auf einen vollwertigen, eigenen Sitzplatz. Kinder mit einer Körpergröße unter 1,50 Meter, die nicht älter als 12 Jahre sind, benötigen eine dem Gewicht und der Größe des Kindes entsprechende Rückhaltevorrichtung, die nur auf Fahrzeugsitzen, die mit einem passenden Sicherheitsgurt ausgestattet sind, verwendet werden darf.
Doch Vorsicht: Obwohl auch der Beifahrersitz diesen Kriterien entspricht, soll auf diesem nur bei Fahrzeugen ohne - oder mit deaktiviertem - Airbag ein Kindersitz verwendet werden. Doch selbst dann sollte man bedenken: Der sicherste Platz für Kinder ist und bleibt im Fahrzeugfond.
Helfen Sie mit, damit das Autofahren auch für Ihre Kinder ein wahres Vergnügen ist!

Klimaanlage
Vorrichtung zur automatischen Regulierung der Frischluftzufuhr, der Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen.
(c) Dudenverlag
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Kopfstütze 
Die Kopfstütze häufig immer noch als Nackenstütze bezeichnet. Die Kopfstütze bewahrt sie vor zu großen Verletzungen. Nicht weniger als 20.000 Österreicher und Österreicherinnen erleiden jährlich ein Hals Wirbel Schleudertrauma. EU weit wird der durch derartige Unfälle verursachte wirtschaftliche Schaden auf 10 Milliarden Euro geschätzt. 

Stellen Sie daher immer ihre Kopfstütze (aber auch Sicherheitsgurt) auf Ihre Körpergrößen richtig ein.
Ein Praxistipp: Die Kopfstütze muss so weit nach oben geschoben werden, dass ihre Oberkante mit der Scheitelhöhe abschließt. Der horizontale Abstand zwischen Kopfstütze und Kopf sollte in etwa zwei Zentimeter betragen. 
Vereinfacht ausgedrückt müssen Kopf und Kopfstütze gleich hoch sein. 
Achten Sie immer auf die richtige Einstellungen und machen Sie auch weitere Insassen darauf aufmerksam. 

Kraftfahrzeugbeleuchtung
Gesamtheit der Beleuchtungseinrichtungen eines Kraftfahrzeuges (in der Straßenverkehrs-Ordnung (STVO) niedergelegt). Zur Ausleuchtung der Fahrbahn dienen die Scheinwerfer meist mit einer Zweifadenlampe (Biluxlampe) in der wahlweißen Funktion als Fern- und Abblendlicht; Erhöhung der Lichtleistung durch Halogenlampen (H4-Licht). Nebelscheinwerfer dürfen nur in Verbindung mit dem Abblendlicht bei Nebel oder Schneefall brennen. Zur seitlichen Begrenzung nach vorn sind Begrenzungsleuchten vorgeschrieben. Die Begrenzung nach hinten geben zwei rote Schlussleuchten an; außerdem sind hinten zwei Rückstrahler und eine Kennzeichenbeleuchtung vorgeschrieben. Das Betätigen der Fußbremse ist am Fahrzeugheck durch zwei Bremsleuchten anzuzeigen. Obligatorisch sind die Fahrtrichtungsanzeiger, gelbe Blinkleuchten, an der Vorder- und Rückseite des Fahrzeuges. Mehrspurige Kraftfahrzeuge müssen mit einer Warnblinkanlage (alle am Fahrzeug vorhandenen Blinkleuchten müssen gelbes Blinklicht abstrahlen) ausgerüstet sein.
(c) Meyers Lexikonverlag

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Kraftstofffilter

Die Qualität des Kraftstofffilters und die Einhaltung der Wartungsintervalle bestimmen weitgehend die Lebensdauer der Einspritzanlagen ob Diesel oder Benzin. Das Kernstück des Kraftstofffilters, der Filtereinsatz, besteht aus hydrophobem Spezialpapier, das als Tasche spiralförmig gewickelt ist, um bei gegebenem Raum die größtmögliche Filterfläche unterzubringen und damit eine hohe Standzeit bei großer Schmutzspeicherkapazität zu erreichen. Der Abscheidgrad hängt im wesentlichen von der Porosität des Papiers, vom Papiergewicht und von der Art der Verwendeten Fasern ab. Aufgrund unterschiedlicher Anforderungen haben Filter für Verteilereinspritzpumpen eine mittlere Porengröße von 4 bis 5mm und für alle andren Einspritzpumpen von 8-10mm. Filter für Dieseleinspritzanlagen sind entweder Leitungsfilter oder Boxfilter. Filterdeckel gibt es in verschiedenen Ausführungen einschließlich integrierter Handpumpe, die den Wiederstart nach leergefahrenem Tank bzw. nach einer Filterwartung erleichtert. Nach Ablauf des vorgeschriebenen Wechselintervalls erfolgt ein Austausch des kompletten Leitungsfilters bzw. des Wechselfilters. Filter für VE-Pumpen besitzen einen Wassersammelraum. Das im Kraftstoff vorhandene Wasser sammelt sich auf der Schmutzseite des Filterpapiers an und scheidet in großen Tropfen auf der Reinseite ab (Koaleszenz-Effekt). Der maximal zulässige Wasserstand lässt sich über einen Sensor erkennen. Nach Öffnen einer Ablassschraube fließt das Wasser ab. Der Einbau einer elektrischen Filterheizung verhindert bei Kälte eine Verstopfung des Filters durch Paraffinausscheidungen.
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Kraftwagen (Automobil, Auto)
Mehrspuriges Kraftfahrzeug zur Beförderung von Personen und/oder Lasten und für Sonderzwecke. Man unterscheidet Personenkraftwagen (PKW) und Nutzkraftwagen (NKW), wiederum unterschieden in Lastkraftwagen (LKW), Kraftomnibusse und Zugmaschinen, sowie im Motorsport in Sport- und Rennwagen.
Bei allen Kraftwagen trägt das Fahrwerk den Motor und die Karosserie; Fahrwerk und Motor bilden das Fahrgestell (Chassis). Das Fahrwerk besteht im Wesentlichen aus einem Traggerüst (Rahmen; entfällt bei selbsttragenden Karosserien), den mit Reifen versehenen Rädern und den Achsen samt Radaufhängung sowie aus Federung, Bremsanlage und Lenkung. Die Federung stützt den Rahmen gegen die Radachsen ab und vermindert Fahrbahnstöße. Zur raschen Dämpfung der Schwingbewegungen dienen Stoßdämpfer; Stabilisatoren halten die Kurvenneigung des Kraftwagens gering. Der Motor ist meist ein Verbrennungsmotor (Otto-, Dieselmotor), relativ selten ein Elektromotor.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Kühler
In der Motorentechnik Vorrichtung, die unerwünschte Wärme abführt. Bei wassergekühlten Kraftfahrzeug-Motoren werden meist Wasserröhrenkühler und Lamellenkühler verwendet.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Kupplung
Vorrichtung zur (lösbaren) drehfesten Verbindung zweier fluchtender Maschinenteile, zur Übertragung eines Drehmomentes vom treibenden auf das getriebene Teil, insbesondere die Verbindung zwischen Motor (Kurbelwelle) und Getriebe, die das Aus- und Einrücken der Zahnradpaarungen (bzw. ihrer Synchronelemente) für die benötigte Übersetzung ermöglicht und Drehzahlunterschiede zwischen Motor und Getriebewelle durch Reibungsschlupf ausgleicht. Bei der Einscheibentrockenkupplung wird eine axial verschiebbare, mit der Getriebewelle aber drehfest verbundene Kupplungsscheibe durch Federkraft gegen das Schwungrad des Motors gepresst und von diesem durch Reibung mitgenommen (Reibungskupplung). Zur Lösung der Kupplung wird die Kupplungsscheibe über das mit dem Fuß betätigte Kupplungspedal vom Schwungrad getrennt. Bei Zweischeibenkupplung bzw. Mehrscheibenkupplung (Lamellenkupplung) sind zwei bzw. mehrere Kupplungsscheiben auf der Getriebewelle angebracht. Automatisches Einkuppeln ermöglicht die Fliehkraftkupplung, deren Kupplungselemente ab einer bestimmten Motordrehzahl Kraftschluss herstellen.
(c) Meyers Lexikonverlag
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- L -

Lager
Ein Maschinenteil zum Tragen und Führen (Lagerung) sich drehender oder schwingender Teile; Lager für Schiebebewegungen werden als Führungen bezeichnet.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Lambda - Sonde und Lambda - Regelung
Die für die Lambda Regelung erforderliche Genauigkeit der Gemischzusammensetzung kann nur durch einen geschlossenen Regelkreis erreicht werden, bei dem ständig das Abgas gemessen und die zugeführte Kraftstoffmenge entsprechend diesem Messergebnis sofort korrigiert wird. Als Messfühler für die Abgaszusammensetzung wird die Lambda - Sonde verwendet, die bei stöchiometrischem Gemisch (Lambda = 1) einen Spannungssprung liefert und somit eine Aussage darüber liefern kann, ob das Gemisch fetter oder magerer als Lambda = 1 ist. Lambda - Sonde ..... der eine Teil des Keramikkörpers befindet sich im Abgasstrom, der andere Teil steht mit der Außenluft in Verbindung. Die Oberflächen des Keramikkörpers (Zirkondioxid) sind mit Elektroden aus einer gasdurchlässigen dünnen Platinschicht versehen. Das verwendete Keramikmaterial der Sonde wird bei Temperaturen ab etwa 300°C für Sauerstoffionen leitend. Ist der Sauerstoffteil auf beiden Seiten der Sonde verschieden groß, so entsteht auf Grund der besonderen Eigenschaften des verwendeten Werkstoffes zwischen beiden Grenzflächen eine elektrische Spannung. Diese Spannung ist ein Maß für den Unterschied es Sauerstoffanteils auf beiden Seiten der Sonde. Im Abgas des Verbrennungsmotors sind auch bei Verbrennungen mit Kraftstoffüberschuss noch Restsauerstoffanteile vorhanden. Der Restsauerstoffgehalt ist in starkem Maße von der Zusammensetzung des Luft - Kraftstoff - Gemisches abhängig, das dem Motor zur Verbrennung zugeführt wird. Diese Abhängigkeit ermöglicht es, den Sauerstoffanteil im Abgas als Maß für die Luftzahl (Lambda) heranzuziehen. Im allgemeinen wird die Sondenkeramik durch das Abgas aufgeheizt. Um auch bei kalten Einbaulagen die Arbeitstemperatur rasch zu erreichen, gibt es Sonden, deren Keramik durch ein internes Heizelement beheizt werden kann. Das Luft - Kraftstoff - Verhältnis bestimmt entscheidend das Betriebsverhalten des Motors. Maximales Drehmoment und guter Rundlauf des Motors bei möglichst geringem Kraftstoffverbrauch. siehe auch Katalysator...
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Lichtmaschine
Elektrischer Generator, der in einem Kraftfahrzeug die zur Versorgung der elektr. Anlagen und zur Aufladung der Batterie erforderliche Energie liefert. Die Gleichstromlichtmaschine ist ein Nebenschlussgenerator mit Eigenerregung, bei dem die Gleichrichtung des induzierten Wechselstroms im Kollektor erfolgt. Bei der Drehstromlichtmaschine (Wechselstromlichtmaschine, Alternator) wird der Wechselstrom in den im Ständer eingelassenen Ständerwicklungen erzeugt; die Gleichrichtung erfolgt in sechs in Brückenschaltung angeordneten Halbleiterdioden.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Luftfilter
Luftfilter halten den in der Ansaugluft enthaltenen Staub vom Motor fern und verhindern dadurch Motorverschleiß. Der Staubgehalt der Luft beträgt auf befestigten Straßen im Mittel 1mg/m3, auf unbefestigten Straßen oder im Baustellen-Einsatz kann der Staubgehalt bis auf 40mg/m3 ansteigen. Ein Motor von mittlerer Größe würde damit auf 1000km je nach Straßenverhältnissen oder Einsatzart bis zu 50g Staub ansaugen. Luftfilter für Pkw haben neben der Filterung noch die Aufgaben, die Ansauglufttemperatur vorzuwärmen und zu regeln und das Ansauggeräusch zu dämpfen. Die Regulierung der Ansauglufttemperatur ist für das Betriebsverhalten des Fahrzeuges und für die Abgaszusammensetzung wichtig. Bei Teillast und Volllast können die Temperaturen verschieden sein. Die erforderliche Warmluft wird in Auspuffnähe abgenommen und der angesaugten Kaltluft am Filtereintritt über einen Klappenmechanismus zugeführt. Die Regelung erfolgt überwiegend automatisch, entweder über pneumatisch vom Saugrohrunterdruck betätigte Druckdosen oder durch Dehnstoffelemente. Die geregelte und damit konstante Ansauglufttemperatur beeinflusse durch bessere Bemischaufbereitung und Verteilung des Kraftstoff-Luft-Gemisches die Motorleistung, den Kraftstoffverbrauch und die Abgaswerte positiv. Außerdem wird durch die Ansaugluftvorwärmung die Anwärmphase nach dem Start des Motors, insbesondere bei tiefen Außentemperaturen, verkürzt. Pkw-Luftfilter sind als Radkastenfilter (rund wie ein Rad) oder Zentralfilter (Rechteckig) mit Papiereinsatz ausgeführt. Diese haben einen hohen, von der Belastung unabhängigen Abscheidungsgrad. Die Papierpatronen werden in einfacher Weise bei den vom Fahrzeughersteller festgelegten Wartungsintervallen ausgewechselt. Für jeden Motor müssen Pkw-Luftfilter gesondert abgestimmt werden, um Leistung, Kraftstoffverbrauch, Ansauglufttemperatur und Dämpfung zu optimieren.
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- M -

Marder (Steinmarder, Hausmarder)
Über fast ganz Europa und weite Teile Asiens verbreiteter Marder; Länge etwa 40-50 cm; Schwanz rund 25 cm lang; dunkelbraun mit weißem, hinten gegabeltem Kehlfleck; dämmerungs- und nachtaktives Raubtier; frisst hauptsächlich Mäuse und Ratten.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Mechanik
Maschinenbau: Art der Konstruktion und des Funktionierens einer Maschine; auch deren beweglicher Teile.
(c) Meyers Lexikonverlag
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Mechaniker
Handwerker oder Facharbeiter, der Maschinen, technische Geräte oder Ähnliches zusammenbaut, prüft, instandsetzt und repariert.
(c) Dudenverlag

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Motor [lat.]
eine Kraftmaschine, die eine gegebene Energieform in nutzbare Bewegungsenergie (mechanische Antriebskraft) umwandelt (z.B. Otto-, Dieselmotor).
(c) Meyers Lexikonverlag.

Motoröl
Die vielen Aufgaben des Motoröls: Reibung mindern - Verschleiß mindern - Abdichten - Kühlen - vor Korrosion schützen - Motor sauber halten - Kaltstart erleichtern - bei allen Betriestemperaturen die Schmierung gewährleisten - Schmutz lösen und in den Ölfilter transportieren.
Einige der vielen Zusätze des Motoröls wie Viskositätsindex Verbesserer, Stockpunktverbesserer, Rostschutzmittel, Detergentien - Dispersantien, Filmfestigkeitsverbesserer,Hochdruckzusätze, Schauminhibitoren und Synthetische Schmierstoffe verbessern die Eigenschaften des Motoröls und garantieren somit hervorragende Eigenschaften.
Klassifikationen beschreiben Motorenöle zum Zweck der richtigen Anwendung.
Spezifikationen legen Art und Umfang der Prüfung von Motorölen zum Zweck des Nachweises der Eignung für die jeweilige Einsatzart fest.
Welches Öl ? - Wir beraten sie gerne bezüglich des richtigen Motoröls für ihren Motor. Rechtzeitiger Ölwechsel schütz ihren Motor!
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MSR - Motorschleppmomentregelung
Das ASR-System (siehe auch ASR) für PKW lässt sich durch eine zusätzliche Motorschleppmomentregelung MSR ergänzen. Beim Zurückschalten oder bei abruptem "Gaswegnehmen" auf glatter Fahrbahn können die Antriebsräder wegen der Bremswirkung des Motors einen zu hohen Bremsschlupf aufweisen. Die MSR hebt das Motordrehmoment durch leichtes Gasgeben etwas an, um so die Räder für die Fahrstabilität optimal zu verzögern.

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- N -

Navigationssystem
Die aktuelle Fahrzeugposition wird mit Hilfe des elektronischen Tachosignals, des Gyro und einem von GPS-Satelliten (Global Positioning System) ausgestrahlten Signal bestimmt. Das Navigationssystem vergleicht die Daten mit dem auf der Navigations-CD gespeicherten Kartenmaterial und errechnet daraus Ihre Position und die Routen für die Zielführung.
Mit Hilfe von TMC kann auch "dynamisch" Navigiert werden. Das heißt, ist zum Beispiel auf der berechneten Route ein Stau durch Unfall und somit ist mit Behinderung zu rechnen, so wird dynamisch eine Ersatzroute berechnet. Mehr über TMC siehe hier weiter unten unter TMC. 
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Radio und Navigation" nach.

Nebenstromfilter
Nebenstromfilter entnehmen nur 5 bis 10% der Ölmenge aus dem Drucksystem und lassen diese gereinigt in die Ölwanne zurückfließen. Sie sind vorwiegend in Form von Faserfüllungen (Tiefenfilter) ausgeführt. Es empfiehlt sich, Nebenstromfilter nur zusätzlich zum Hauptstromfilter zu verwenden. Mit Nebenstromfiltern können vom Hauptstromfilter durchgelassene feinste Partikel (vorwiegend Ruß) ausgefiltert und die Konzentration der Feinstverschmutzung im Öl gesenkt werden.

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- O -

Öl s. Motoröl

Ölalterung
Bildung schädlicher Stoffe im Öl durch den Luftsauerstoff und saure Verbrennungsprodukte bei den im Motor herrschenden hohen Temperaturen.

Öleindickung
Tritt überwiegend im Dieselmotor auf und ist meistens bedingt durch Ruß, der mit dem Durchblasegas in das Kurbelgehäuse und somit in das Öl gelangt. Sie kann aber auch sowohl im Diesel- als auch im Ottomotor auf Oxidationsprodukte zurückzuführen sein, die besonders bei thermischer Überbelastung entstehen.

Ölfilter
Ölfilter entfernen feste Fremdstoffe aus dem Motoröl (Verbrennungsrückstand, Metallabrieb, Staub usw.) und erhalten die Funktionsfähigkeit des Schmieröls innerhalb der Wartungsintervalle. Die Bemessung richtet sich nach dem vom Motorhersteller vorgeschriebenen Watungsintervall. Filterwartung und Ölwechsel sollen zusammen erfolgen.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Filtrierung - Filter" nach.

Otto Nikolaus
Geboren am 14. 6. 1832 in Holzhausen a.d. Haide bei Nassau, gestorben am 26. 1. 1891 in Köln, dt. Ingenieur. Baute 1876 den ersten brauchbaren Viertaktmotor.
(c) Meyers Lexikonverlag

Ottomotor [nach N. Otto]
Ein im Vier- oder Zweitaktverfahren arbeitender Kolbenmotor. Der Ottomotor ist gekennzeichnet durch Verbrennung eines im Brennraum durch einen Kompressionstakt verdichteten homogenen Luft-Kraftstoff-Gemisches. Die Verbrennung wird im Ggs. zum Dieselmotor durch Zündkerzen eingeleitet.
(c) Meyers Lexikonverlag

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- P -

PDC s. Einparkhilfe

Plausibilitätskontrolle
Die Plausibilitätskontrolle ist in fast jedem Steuergerät, welches in Sicherheitssystemen wie zum Beispiel ABS, ASR, Airbag, Gurtstraffer usw. eingebaut ist, zu finden. Dieser Bestandteil überprüft die Ein- und Ausgänge im Steuergerät auf Plausibilität (Wahrheit). Weiteres ist es für Fehlermeldungen, welche mittels Kontrollleuchten am Armaturenbrett angezeigt werden, verantwortlich. In Störfällen wird dringend empfohlen, die Werkstätte aufzusuchen, um den Fehler beheben zu lassen.

Pneu
Aus Gummi hergestellter Luftreifen an Fahrzeugrädern.

Pneumatik
Teilgebiet der Technik, das sich mit der Anwendung von Druck- und Saugluft befasst.
(c) Meyers Lexikonverlag
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- Q -

Quadrofonie
Quadrophone (über vier Kanäle laufend) Übertragungstechnik, durch die ein gegenüber der Stereophonie erhöhtes Maß an räumlicher Klangwirkung erreicht wird.
(c) Dudenverlag

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- R -

Radio
Übermittlung von Nachrichten durch elektromagnetische Wellen, Bezeichnung für Rundfunk- bzw. Hörfunkgerät.
(c) Meyers Lexikonverlag.
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Reifen mit Notlaufeigenschaft RSC
RSC "Runflat System Component" sind Reifen mit Notlaufeigenschaft. Die Bereifung mit Notlaufeigenschaft besteht aus selbsttragenden Reifen und meistens auch kombiniert mit Spezialfelgen. Die Reifenverstärkung sorgt dafür, dass der Reifen bei Druckverlust eine Restsicherheit aufrecht erhält und noch eingeschränkt bleibt. Aufgrund der Verstärkung an den Flanken der Bereifung mit Notlaufeigenschaften ist ein Fülldruckverlust von außen meist nicht zu erkennen.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Reifen und Felgen" nach.

Reifeneinlagerung - Reifendepot
Wir lagern Ihre Reifen zum günstigen Preis. Der Vorteil für Sie liegt auf der Hand. Sie brauchen sich nicht mehr abmühen Ihre Winterreifen in den Keller zu schleppen und die Sommerreifen zum Auto zu schleppen. Das alles erledigen wir für Sie. In unserer Werkstätte tauschen wir gerne für Sie die Räder auf Ihrem Kfz zum günstigen Preis. Weiter bieten wir Ihnen noch viel Service rund um den Reifen wie Reifenwuchten, Reifenreinigung, Reifenlagerung, Bespiken und vieles mehr. Mehr dazu unter .......
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Reifen und Felgen" nach.

Reifen mit Notlaufeigenschaft - RSC - Runflat System Component
Reifen mit Notlaufeigenschaft auch mit der Bezeichnung RSC - "Runflat System Component" haben einen verstärkten Seitenwandaufbau uns sind meist mit einer eigens dafür konstruierten Felge ausgestattet. Bei einen Druckverlust bleibt der Reifen dennoch so stabil, damit man mit geringer Geschwindigkeit doch noch einige Kilometer fahren kann. Da der Reifen bei Druckverlust kaum seine Form verändert,  erkennt der Fahrer optisch am Reifen kaum mehr einen Druckverlust. Daher werden die Reifen mit Notlaufeigenschaften meist mit einem integrierten Reifenwächter verbaut. 
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Reifenwächter

Schon bald neuer Standard?
Reifenwächter prüfen permanent den Druck und die Temperatur der Reifen. Abweichungen von den Sollwerten werden sofort auf einem Display am Armaturenbrett angezeigt. Die Logik der neuen Technik liegt auf der Hand: Niedriger Reifendruck ist ein großes Sicherheitsrisiko. Personenschäden, die auf technische Ursachen zurückzuführen sind, ist die Bereifung Unfall Verursacher Nummer 1. Reifenpannen beruhen zu mehr als 80% auf schleichendem Druckverlust. Die Praxis zeigt, dass die meisten Autofahrer trotz der großen Bedeutung des richtigen Reifendrucks keine regelmäßigen manuellen Kontrollen vornehmen. Diese Pflichtübung erübrigt sich mit dem Kontrollsystem. Ein innen am Reifenventil montierter Sensor misst in regelmäßigen Abständen den Druck und die Temperatur des Reifens. Die Daten werden zu einem zentralen Steuergerät übertragen und bei Bedarf auf das Display am Armaturenbrett weitergeleitet. Sobald der Druck in Reifen den Sollwert unterschreitet, erhält der Lenker eine entsprechende Information am Display im Armaturenbrett. 
Der Reifenwächter ist überdies eine notwendige Ergänzung zu Reifen mit Notlaufeigenschaften. Sie erlaube es, mit dem lädierten Reifen eine begrenzte Strecke bei reduzierter Geschwindigkeit zu fahren. Ohne Kontrollsystem läuft der Fahrer dabei Gefahr, den Druckverlust unzureichend zu registrieren und in Kurven wegen zu hoher Geschwindigkeit in Schleudern zu geraten. Dabei ist der Reifenverschleiß bis zu 20% größer. 
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Reifenwächter Weiterentwicklung - Der intelligente Reifen
Die neue Generation der Reifen denkt mit: Sie erkennt, ob Du auf trockener, nasser oder eisiger Fahrbahn unterwegs bist. Der intelligente Reifen funktioniert mittels Oberflächenwellen-Sensoren, die in den Reifen integriert sind. Diese Sensoren überwachen bei jeder Radumdrehung das Verhältnis zwischen Reifenoberfläche und Fahrbahn. Die Fahrbahn hat, je nachdem, ob sie eisig, nass oder trocken ist, ein spezielles Schwingungsspektrum. Diese Eigenschaft macht sich der Sensor zunutze und erkennt die Fahrbahnbeschaffenheit. Per Funk wird diese Information an die Fahrzeugelektronik weitergeleitet, die ihrerseits den Fahrer akustisch oder optisch warnt. Der Fahrer kann sofort und unmittelbar auf veränderte Fahrbedingungen reagieren. Derzeit wird der intelligente Reifen nach einer 15 Jahre dauernden Entwicklungsphase von der Technischen Universität Darmstadt gemeinsam mit einem süddeutschen Autohersteller getestet. In Serie könnte der intelligente Reifen in etwa drei bis vier Jahren gehen.
Der Oberflächenwellen-Sensor hat in etwa die Größe eines Streichholzes.
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Regensensor
Ein Regensensor erkennt Wassertropfen auf der Windschutzscheibe und ermöglicht die Automatische Betätigung des Scheibenwischers. Der Fahrer wird dadurch von vielen, bisher bei konventionellen Wischersteuerungen erforderlichen Handgriffen entlastet und kann sich besser auf seine Fahraufgaben konzentrieren. Die manuelle Steuerung bleibt ihm vorläufig jedoch als zusätzlicher Eingriff erhalten. Er muss die Automatik (falls gewünscht) nach dem Starten des Fahrzeuges erst aktivieren. Der Sensor besteht aus einer optischen Sende-Empfangsstrecke (ähnlich Schmutzsensor). Das jedoch unter einem Winkel in die Windschutzscheibe eingekoppelte Licht reflektiert an der trockenen äußeren Grenzfläche (Totalreflexion) und trifft in den ebenfalls in einem Winkel ausgerichteten Empfänger. Stehen Wassertropfen auf der Außenfläche, bricht ein erheblicher Teil des Lichts nach außen weg und schwächt das Empfangssignal. Ab einem bestimmten Grad schaltet der Wischer auch bei Schmutz automatisch ein.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Scheibenwischer" nach.

Rostschutzmittel - Ölzusatz
Neben einem gewissen Rostschutz, der sich durch andere Additive ergibt, werden organische Phosphate und komplexe Amine, wie Naphthenate und Mineralölsulfonate, eingesetzt, vor allem wenn es sich um spezielle Motorenschutzöle handelt, die bei Fahrzeugen einen Rostschutz über lange Zeiträume bieten sollen.

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- S -

Schauminhibitoren - Ölzusatz
Durch die bewegten Teile wie Kurbelwellen, Pleuel, Zahnräder u.ä. werden die Öle stark mit Luft durchmischt und neigen zum Schäumen. Wird andererseits Schaum durch die Ölpumpe angesaugt, so versagt dadurch das Schmiersystem, und es kann zu schwerwiegenden Ausfällen kommen. Deshalb werden zur Schaumunterdrückung spezielle Schauminhibitoren dem Öl zugegeben. Silikonöle in der Größenordnung von weniger als einem Promille haben sich besonders bewährt.

Schmutzsensor
Der Sensor erkennt den Verschmutzungsgrad der Scheinwerferstreuscheiben und ermöglicht eine eigenständige automatische Reinigung. Die Reflexlichtschranke des Sensors besteht aus Lichtquelle (LED) und Lichtempfänger (Fototransistor). Sie sitzt auf der Innenseite der Streuscheibe innerhalb des Reinigungsbereiches, jedoch nicht im direkten Strahlengang des Fahrlichts. Bei sauberer oder auch von Regentropfen bedeckter Streuscheibe tritt das im nahen IR-Bereich strahlende Messlicht ungehindert ins Freie. Nur ein verschwindend geringer Teil reflektiert in den Lichtempfänger. Trifft das Messlicht jedoch an der äußeren Oberfläche der Streuscheibe auf Schmutzpartikel, so streut es proportional dem Verschmutzungsgrad in den Empfänger zurück und löst ab einer bestimmten Höhe die Reinigungsanlage automatisch aus.

Seitenairbagsysteme
Die Versetzungsgefahr bei Seitenaufprallen durch Airbags zu mindern, die sich zum Thoraxschutz aus der Tür oder der Sitzlehne nach vorne bzw. entlang des Dachausschnitts zum Kopfschutz entfalten, ist wegen kaum vorhandener Knautschzone und geringem Abstand zwischen Insassen und eindringender Fahrzeugteile besonders schwierig. Die Aufpralldetektionszeiten und Airbagaktivierungszeiten dürfen daher bei harten Seitenaufprallen nur 3 ms, die Aufblasdauer der ca. 12 Liter großen Seitenairbags nur ca. 10 ms betragen.

Sensoren
Jetzige und Künftige Messaufgaben: Erdfeldsonde (Navigation) - Feuchtensensor (Überwachung pneumatischer Bremsanlagen, Glatteiswarnung, Fahrgastraum - Klima) - CO-Sensor (Fahrgastraum - Atmosphäre) - Fuel-Flex-Sensor (Kraftstofferkennung) - in Lager integrierte Drehzahlsensoren für ABS/ASR und Motronic - Hochdrucksensoren für Common-Rail-Dieseleinspritzsysteme und für Benzineinspritzsysteme - Bremspedalsensor für Elektronische gesteuerte Bremssysteme.

Service
Kundendienst, Bedienung, Kundenbetreuung.
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Sicherheitsgurt
siehe auch Airbag, Gurtstraffer, Insassen - RückhaltesystemeÜberschlagsysteme, Kindersicherheitssystem, Kindersitz  
Praxistipp: Der Gurt soll über die Schulter gehen und nicht über den Hals. 
Achten Sie immer auf die richtige Einstellungen und machen Sie auch weitere Insassen darauf aufmerksam.

Standheizung - Luft Standheizungen - Wasser Standheizungen - Zuheizer
Standheizungen gibt es in zwei Ausführungen. Als Luftheizung oder als Wasserheizung. Beide Standheizungen arbeiten motorenabhängig und entnehmen sich vom Fahrzeugeigenen Tank den Treibstoff. Die Wasserheizung bieten einen Doppelnutzen: die Vorwärmung von Fahrzeug Innenraum und Motor. Im Motorraum ist die Standheizung in den Kühlwasser Kreislauf des Motors integriert. Das Kühlwasser vom Motor wird erhitzt und vom fahrzeugeigenen Wärmetauscher abgenommen und als Warmluft über die vorhandene Luftkanäle fein dosiert im Fahrzeuginnenraum verteilt. Mit der Restwärme im Kühlwasser wird der Motor erwärmt. Eine digitale Schaltuhr zum Vorprogrammieren des Heizstarts oder eine Funkfernbedienung bis hin zur Steuerung mit einem Handy komplettieren den Komfort.
Sobald das Heizgerät seinen Startimpuls empfängt, werden über das zentrale Steuergerät folgende Abläufe ausgelöst: Automatischer Sicherheits-Check, Glühstift glüht vor,  Dosierpumpe fördert Kraftstoff, Brennermotor läuft gleitend an, Gebläse fördert Verrennungsluft, Brennstoff/Luft-Gemisch zündet (Flammenbildung). Die heißen Brenngase durchströmen den Wärmetauscher der Standheizung der die Wärme an den Wasserkreislauf des Fahrzeugmotors abgibt. Das Heizgerät wird elektronisch geregelt und arbeitet - abhängig vom Wärmebedarf - mit mehreren Leistungsstufen. 
Der Treibstoffverbrauch ist meistens kaum höher als der Treibstoffverbrauch ohne Standheizung.
Den Treibstoff den  der Motor normalerweise in der Kaltlaufphase verbraucht - verbraucht jetzt die Standheizung mit dem positiven Nebeneffekt das auch der Innenraum aufgeheizt wird und der Motor da er vorgewärmt ist weniger Abrieb hat.
Wir vom Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch bieten Ihnen die kompetente Fachberatung sowie den fachgerechten Einbau zum günstigen Preis an.
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Standheizung - Vom Zuheizer aufgerüstet zur Standheizung
Zuheizer haben heute schon sehr viele Fahrzeuge serienmäßig eingebaut. Vor allem die Diesel Direkteinspritzer (wie z.B. HDI, TDI, Pumpe-Düse, und viele mehr... ). Da hier schon eine "halbe" Standheizung eingebaut ist, ist die Aufrüstung auf die komfortable Standheizung recht einfach. Man benötigt meistens noch dazu einen Aufrüstsatz ein Bedienelement und die Ansteuerung zum Fahrzeuggebläse. Und schon hat man die vorteile einer Standheizung zum noch günstigeren Preis. Kein lästiges Scheibenkratzen mehr, sondern wohlige Wärme beim Einsteigen. 
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und danach unter "Standheizungen" nach.
 
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Starthilfe beim Kfz
Mit den Starhilfekabeln kann die Batterie eines anderen Wagens angezapft werden. Das muss mit äußerster Vorsicht geschehen. Jede Unvorsicht kann zu Verletzungen oder Beschädigungen sowie zur Explosion der Batterien und zu Beschädigung der elektrischen/elektronischen Anlage an beiden Fahrzeugen führen. Auch zu dünne Starthilfekabeln können zu Verletzungen und Beschädigungen führen.
Hier ein paar Hinweise: keine Funken oder Flammen in Batterienähe - Batterieflüssigkeit fernhalten von Augen, Haut, Mund, Gewebe, Kleidungsstücken und lackierten Flächen; die Flüssigkeit enthält Schwefelsäure, die bei direktem Kontakt Verletzungen und Beschädigungen verursacht - beim Umgang mit der Batterie entsprechenden Augenschutz tragen - Hilfsbatterie gleicher Spannung (z.B. 12-Volt) verwenden; ihre Kapazität (Ah) darf nicht wesentlich unter der der entladenen Batterie liegen; Spannung und Kapazität finden sie auf den Typenschildern der Batterien - unnötige Stromverbraucher abschalten - während des gesamten Vorganges nicht über die Batterie beugen (hat die Batterie einen Fehler, könnte hier Knallgas austreten) - Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen Kabels nicht berühren - Handbremse anziehen - Getriebe in Leerlauf (automatische Getriebe in Stellung P) -
die Kabel müssen je nach Art des Fehlers in entsprechender Reihenfolge angeschlossen werden; es ist ein gravierender Unterschied, ob die Batterie leer ist, oder ob vielleicht der Starter oder eine Kabelverbindung beschädigt sind - auch das Abnehmen der Kabel muss in der richtigen Reihenfolge erfolgen; denn beim An- und/oder Abklemmen können Funken mit sehr hoher Überschlagsspannung zur Explosion der Batterie durch Knallgas führen; auch elektronische Steuergeräte können durch Überspannung beschädigt oder sogar zerstört werden.
Das An- und Abschließen von Starterkabeln sieht zwar beim Fachmann immer leicht aus. Aber nur, wenn man die Reihenfolgen zu den jeweiligen Betriebssituationen einhält, ist eine problemlose Starthilfe gewährleistet. Darum rufen sie lieber gleich einen Fachmann, bevor es für Sie sehr teuer wird.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Batterien" nach.

Steinmarder s. Marder
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Marderschutz" nach.

Steinschlag in der Windschutzscheibe (WSS)
Man unterscheidet zwischen dem sogenannten "Kuhauge", dem "Splitterbruch" und dem "Trümmerbruch". Solche Steinschläge sind im allgemeinen gut reparierbar. Je früher ein solcher Steinschlag repariert wird, desto weniger Staub und Schmutz gelangen in die Windschutzscheibe und nach der Windschutzscheiben Steinschlagreparatur sind keine Reparaturrückstände erkennbar. In der Regel ist nach einer Reparatur nicht mehr sichtbar als wenn sie mit einem Kugelschreiber einen Punkt machen würden.
Der Vorteil einer Steinschlagreparatur ist, dass der Steinschlag mit den vielen kleinen Rissen und Sprüngen nicht mehr weiter springen/reißen kann und die Sichtbehinderung auf ein Minimum reduziert wird. Die Reparaturkosten sind nur ein Bruchteil einer kompletten Erneuerung der Windschutzscheibe. Sind sie auf Glasbruch versichert so bezahlt auch die Versicherung die Steinschlagreparatur (auch wenn sie bei ihrer Versicherung einen Selbstbehalt auf die Erneuerung von kompletten Windschutzscheiben haben, so bezahlen die Versicherungen die Steinschlagreparatur derzeit ohne Selbstbehalt !!)
Wir vom Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch tauschen komplette WSS und reparieren auch ihre Steinschläge in der WSS mit modernsten Materialien - beim kompletten Tausch muss zum Beispiel bei Fahrzeugen mit Airbag ein airbagsicherer WSS Kleber verwendet werden, da beim Auslösen der Airbags in sehr kurzer Zeit ein sehr hoher Überdruck im Fahrgastraum entsteht. Dieser Überdruck wird durch die Elastizität dieses Spezialklebers abgebaut, wodurch Verletzungen innerer Organe vermieden werden. Die WSS bleibt jedoch noch immer in der Karosserie, denn diese trägt zu den tragenden Teilen der Karosserie sehr viel bei.
Wir von der Firma Gaugitsch legen größten Wert auf Ihre Gesundheit und Sicherheit.
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und danach unter "Windschutzscheiben" nach.

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Stereo - Stereofonie
Elektroakustische Schallübertragung über zwei oder mehr Kanäle, die räumliches Hören gestattet (z.B. bei Breitwandfilmen, in der Rundfunktechnik und in der modernen Audiotechnik.
(c) Dudenverlag

Steuerriemen s. Zahnriemen
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und danach unter "Antriebsriemen" nach.

Stockpunktverbesserer - Ölzusatz
Je niedriger die Temperaturen werden, um so zähflüssiger werden Öle, bis sie schließlich ihre Fließfähigkeit einbüßen und/oder bis bei paraffinbasischen Ölen durch die Ausbildung von Paraffinkristallgittern schon frühzeitiger die Fließfähigkeit unterbunden wird. Dieses Stocken soll nach Möglichkeit erst bei tiefen Temperaturen auftreten, um eine sichere Schmierung, zum Beispiel auch beim Start während tiefer Temperaturen, sicherzustellen. Polymethacrylate, Polyacrylamide, Vinylcarboxylate, Naphthalinderivate u.a. haben die Fähigkeit, diese Eigenschaft beim Öl wesentlich zu verbessern.

Stoßdämpfer (Schwingungsdämpfer)
Allgemeine Vorrichtung zur Dämpfung mechanischer Schwingungen an Maschinen (z.B. bei Kraftfahrzeugen). Beim hydraulischen Stoßdämpfer, bei dem Schwingungsenergie durch Reibung einer Flüssigkeit in Wärme überführt wird, ist die vorwiegend verwendete Form der Teleskopstoßdämpfer, der am häufigsten als Zweirohrdämpfer gebaut wird. Dieser besteht im Wesentlichen aus einem Arbeitszylinder, in dem ein Arbeitskolben, der über eine Kolbenstange mit der Karosserie verbunden ist, auf- und abgleiten kann. Den Arbeitszylinder umgibt ein zweiter Zylinder, der als Vorratsbehälter für das Hydrauliköl dient. Beim Einrohrdämpfer ist die Wärmeabfuhr besser als beim Zweirohrdämpfer. Bei einem funktionell einfachen Einrohrdämpfer ist im unteren Teil des Arbeitsraumes ein Gas unter einem Druck von rd. 2,5 Mio. Pa (=25 bar) eingesperrt und über einen abgedichteten Trennkolben vom ölgefüllten Arbeitsraum getrennt. Dieser Gasraum gleicht die durch das Ein- oder Austauchen der Kolbenstange und durch die Änderung der Öltemperatur bedingte Volumenänderung des Arbeitsraumes aus (Gasdruckstoßdämpfer).
(c) Meyers Lexikonverlag
Zwei Aufgaben hat der Stoßdämpfer am Kfz zu erfüllen: (1) Gewährleistung hoher Fahrsicherheit - (2) Erhöhung des Fahrkomforts. Um beides zu erfüllen, muss der Stoßdämpfer zwei Forderungen gerecht werden. (1) Er muss Stöße, die von Fahrbahnunebenheiten verursacht werden, dämpfen und weitestgehend vom Aufbau fernhalten. So wird ein Durchschlagen der Federung bis zum Anschlag vermieden, Radaufhängungen und Anschlagbegrenzungen werden geschont, der Komfort für die Insassen des Kfz wird verbessert. (2) Er muss die Schwingungen der ungefederten Massen möglichst gering halten. Nur dadurch wird ein besserer - möglichst ununterbrochener - Bodenkontakt zwischen Rad und Fahrbahn erzielt, der zur Gewährleistung hoher Fahrsicherheit unumgänglich ist. Genaugenommen ist der Stoßdämpfer sowohl ein Stoßdämpfer als auch ein Schwingungsdämpfer. In der Automobiltechnik gelangen nur noch Teleskopstoßdämpfer zur Anwendung.
Man unterscheidet zwische zwei Systemen: (a) Zweirohrstoßdämpfer, der Name rührt daher, dass der Dämpfer aus zwei gleichachsig angeordneten Rohren besteht. Im Innenrohr wird die Dämpfungsarbeit geleistet, physikalisch gesehen erfolgt dort die Umwandlung der Stoßenergie in Wärme. Das Außenrohr dient zur Aufnahme des Ölvorrats und wirkt als Ausgleichraum. Der Ausgleichraum muss beim Einfahren der Kolbenstange mit dem Arbeitskolben das Öl aufnehmen, das durch das Volumen der einfahrenden Kolbenstange verdrängt wird. Dieses öl wird durch das Gegendruckventil (Bodenventil) in den Vorratsraum und Ausgleichraum gedrückt. Fährt die Kolbenstange mit dem Arbeitskolben wieder aus, wird das Öl aus dem Ausgleichraum in den Ölraum im Innenrohr zurückgesaugt. Alle Teleskopstoßdämpfer haben einen solchen Ölvorratsraum und Ausgleichraum. Er ist unumgänglich notwendig, weil diese Dämpfersysteme sonst nicht funktionieren würden. Wichtig ist die richtige Einbaulage. Wird der Stoßdämpfer falsch herum eingebaut, arbeitet er nicht, da dann durch das Gegendruckventil beim Ausfahren der Kolbenstange Luft statt Öl in den Ölraum gesaugt würde. Da Luft zusammendrückbar (komprimierbar) ist, das Öl hingegen nicht, hat der Stoßdämpfer dann keine Wirkung mehr. Der Ölvorrat beträgt mengenmäßig wesentlich mehr als zur einwandfreien Funktion des Dämpfers notwendig ist. Dieses Mehr an Öl wird zur Schmierung der Kolbenstange in der Führung und Dichtung gebraucht. Würde sich die Kolbenstange völlig trocken bewegen, wäre sie binnen kurzer Zeit verschlissen, der Stoßdämpfer wäre unbrauchbar. Hauchdünne Ölspuren an der Kolbenstange bedeuten also nicht, dass der Stoßdämpfer unbrauchbar ist. Ist jedoch die Ölspur über das Dämpferrohr verteilt ist der Ölverlust zu groß und die Stoßdämpfer gehören erneuert (immer Achsweise).
(b) Einrohrstoßdämpfer, auch dieser Dämpfer hat einen Ausgleichraum und einen um etwa 10% höheren Ölvorrat als erforderlich. Bei voll eingefahrener Kolbenstange ist der Raum zwischen Arbeitskolben und Trennkolben mit dem Ölvorrat und dem von der Kolbenstange verdrängten Öl angefüllt, er wirkt somit als Ausgleichraum und Vorratsraum. Der Trennkolben trennt den Ölraum vom Gasraum, der mit Stickstoff gefüllt ist. Der Stickstoff steht unter einem Druck von etwa 25bar.
Zwei Aufgaben erfüllt der Gasraum: (a) Beim Einfahren der Kolbenstange wird das Öl verdrängt, das den Trennkolben gegen den Gasraum drückt und diesen verkleinert. Fährt die Kolbenstange wieder aus, schiebt der Gasdruck den Trennkolben wieder in seine Ausgangsstellung zurück.
(b) Durch den hohen Druck des Gases wird eine Ölverschäumung im Stoßdämpfer verhindert. Es gibt auch Gasdruckdämpfer, die nach dem Zweirohrprinzip arbeiten. Sie verbinden die Vorteile des Einrohr-Gasdruckdämpfers - exakte Dämpfung selbst kleinster schnellster Achsbewegungen - mit denen des Zweirohrfederbeins. Guter Abrollkomfort der Räder bei weitgehender Ausschaltung unangenehmer Poltergeräusche. Das bei Zweirohrfederbein schwerste Bauteil, die Kolbenstange, ist hohl ausgeführt, wodurch bei gleicher Festigkeit 400 bis 500g Gewicht eingespart werden. Wie beim üblichen Zweirohrdämpfer wird ein Bodenventil verwendet, wodurch der Gasdruck niedrig gehalten werden kann. Das Rückschlagventil an der Führung der Kolbenstange verhindert das Absinken des Gasdrucks. Jeder moderne Stoßdämpfer arbeitet doppelwirkend, daher er dämpft sowohl beim Einfahren als auch beim Ausfahren der Kolbenstange. Grundsätzlich ist die Wirkung der Dämpfung in der Druckstufe (Einfahren der Kolbenstange) geringer als in der Zugstufe (Ausfahren der Kolbenstange).
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Mechanik und Service" und danach unter "Stoßdämpfer - Kupplung" nach.

Synthetische Schmierstoffe
Spezielle Eigenschaften eines mineralischen Schmierstoffes können durch die Verwendung bestimmter synthetischer Basisöle verbessert werden (bis hin zum vollsynthetischen Öl).

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- T -

Telematik s. Verkehrstelematik

Tuning Chiptuning Motortuning
Tunings gibt es viele, aber nur sehr wenige professionelle Tunings. Tunen von der Motorleistung bis hin zu Inneninterieur und Ausseninterieur.
Chiptuning und Motortuning bringt am meistens bei Turbo-Motoren wie den Diesel-Turbo-Motoren. Drehmomentsteigerung, besseres
Beschleunigungsverhalten, und bei gleicher Fahrweise meist sogar weniger Treibstoffverbrauch. 
Wenn man professionelles Chiptunen in Anspruch nimmt, dann hat man auch Spass beim Fahren. Leistung dann wenn man sie brauch und
das ohne Kompromisse. Professionelles Tunen beginnt bei der Software im Steuergerät und nur bei den Kennfeldern die zum Chiptunen 
gehören. Im Gegensatz von zusätzlich eingebauten Tuning-Boxen, denn diese verändern nur die Eingangswerte und Ausgangswerte für 
das Motorsteuergerät. Nachteil ist dabei, auch beim Notlaufprogramm oder wenn der Motor kalt ist wird dabei noch die volle Leistung gesteigert 
weil die Eingangswerte und Ausgangswerte verändert werden. 
Bei professionellen Chiptunen wird im Notlaufbetrieb nicht eingegriffen, und bei kalten Motor wird nur dosiert die Leistung gesteigert.
Dadurch bleibt bei professionellen Tunen der Motor und die Teile (bei Fahren mit "Köpfchen") rundherum unbeschädigt.
Und was mit Chiptuning beginnt, kann mit Motortuning wie Änderungen am Motorblock und rund um den Motorblock weitergehen.  
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Professionelles Abt Chiptuning und Motortuning" nach. 


Transformator

Kurzwort Trafo; Umspanner, zu den elektrischen Maschinen zählendes Gerät zur Erhöhung oder Herabsetzung der elektr. Spannung von Wechselströmen. Der Einphasentransformator besteht aus zwei Spulen, einer Primärspule oder -wicklung und einer Sekundärspule oder -wicklung, die auf die Schenkel eines geschlossenen Eisenkerns (Joch) gewickelt sind (Kerntransformator). Die Wirkungsweise des Transformators beruht auf der elektromagnetischen Induktion. In der Nachrichtentechnik heißt ein Transformator Übertrager, in der Messtechnik Messwandler; in der Starkstromtechnik werden vorwiegend Drehstromtransformatoren verwendet.
(c) Meyers Lexikonverlag


TMC (Traffic Message Channel) für "Dynamisches Navigieren"   mehr dazu s.
Verkehrstelematik

TMC (Traffic Message Channel) ist eine neue Technologie für digitale Verkehrsinformation und wird als RDS-Signal
(RDS = Radio Data System) unhörbar im Hintergrund kodiert übertragen. Somit werden aktuelle Verkehrsinformationen unabhängig von den Verkehrsfunkdurchsagen im Radio kontinuierlich abrufbar.
Voraussetzung für die Nutzung dieses Services ist die Verwendung eines der aktuellen Blaupunkt Navigationsgeräte in Kombination mit einer Navigations-CD-ROM  wo die Länderspezifischen TMC - Codes enthalten sind.
Funktion: 
Hat die Blaupunkt Navigation eine TMC Meldung über Radio erhalten, so bekommt der Fahrer über  Sprachausgabe von der Blaupunkt Navigation den Warnhinweis, dass auf der Strecke mit Behinderung zu rechnen ist. Die Navigation beginnt sofort nach erhalt der TMC Meldung die Rute neu zu berechnen. In der TMC Meldung ist enthalten von wo bis wo die Verkehrsbehinderung ist und wie die Durchschnittsgeschwindigkeit im Abschnitt der Verkehrsbehinderung ist. Es wird eine Ersatzstrecke berechnet und mit der "ursprünglichen" Route verglichen. Ist die Ersatzstrecke von der Zeit her schneller, so wird die Route über die "neue und schnellere" Route geführt. Ist die Fahrzeit durch den Stau noch immer schneller als die Ersatzstrecke, so wird trotzdem die ursprüngliche Route bleiben und durch den Stau gefahren. 
In Wien zum Beispiel ist eine Ersatzstrecke leichter zu fahren als zum Beispiel in gebirgigen Gegenden wo Umfahrungen nur in großen Raum mit weiten Strecken möglich ist.  
Die Genauigkeit der TMC Meldungen hängt vom jeweiligen Radiosender ab. Je genauer und schneller die Meldungen aktualisiert werden, um so besser funktioniert die dynamische Navigation. Derzeit (10/2002) strahlt nur der Radiosender "Hitradio Ö3" die TMC Meldungen aus.   
Sehen Sie auch auf unserer Homepage unter "Dienstleistung und Zubehör" und danach unter "Radio - Navigation" nach.

 

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- U -

Überrollschutz - Auslösung
Der Überrollsensor erkennt einen Fahrzeugüberschlag aufgrund von Fahrzeugbeschleunigung, Fahrzeugneigung und Hinterradausfederung oder Abheben des Fahrzeugs vom Grund. Die Beschleunigung wird durch je einen Beschleunigungssensor in Fahrzeuglängsrichtung und in Fahrzeugquerrichtung für alle Richtungen erfasst. Ein Mikrocomputer quadriert und addiert die Sensorsignale und vergleicht die resultierende Beschleunigung mit der programmierten Auslöseschwelle von ca. 5g. Ein Neigungsschalter wertet die Fahrzeugneigung als zweites Auslösekriterium aus. Sobald die Fahrzeugneigung 27° erreicht oder überschreitet, und mindestens einer der beiden Hinterachsschalter als Signal für ein ausgefedertes Hinterrad geöffnet hat, erfolgt ebenfalls die Auslösung des Überrollbügels. Der Mikrocomputer und ein analoger Hardwarepfad werten die zweite Auslösebedingung redundant aus, um die Funktionssicherheit zu erhöhen.

Weitere Funktionen: Neben den Auslösefunktionen führt der Überrollsensor eine Eigendiagnose durch, die die externen Aktoren, den Hinterachsschalter, die Bordnetzspannung und die Warnlampe überprüft. Er besitzt einen nichtflüchtigen Fehlerspeicher, eine Fehleruhr und eine serielle Diagnoseschnittstelle. Im Auslösefall wird die Zentralverriegelung geöffnet. Andere Überroll- oder Umsturzdetektionskonzepte verwenden gegen die Fahrzeugachsen geneigte Libellensensoren (Wasserwagenprinzip) zur Winkelbestimmung (Wankwinkel größer/gleich 52°, Nickwinkel größer/gleich 71°) oder einen Gravitationssensor, der bei Verlust des Bodenkontaktes zur Überschlagserkennung einen Reedkontakt federunterstützt schließt.

Überschlagschutzsystem
Bei Cabriolets mit ausklappbarem Überrollbügel oder ausfahrbaren hinteren Kopfstützen lässt ein elektronisches Auslösegerät (Überrollsensor) blitzschnell die Überroll-Schutzeinrichtungen bei Fahrzeugüberschlägen ausfahren, wobei ein starker Elektromagnet eine vorgespannte Feder entriegelt. Da ein Überschlag in jeder Richtung in der Horizontalen erfolgen kann, muss der Überrollsensor in jeder Richtung reagieren.

Umspanner s Transformator

Umweltschutz
Gesamtheit aller Maßnahmen und Bestrebungen, die dazu dienen, die natürlichen Lebensgrundlagen von Pflanze, Tier und Mensch zu erhalten bzw. ein gestörtes ökologisches Gleichgewicht der Natur wieder auszugleichen; im eigentlichen Sinne der Schutz vor negativen Auswirkungen, die von der ökonomischen Tätigkeit des Menschen, seinen technischen Einrichtungen und sonstigen zivilisatorischen Gegebenheiten ausgehen, wobei die Umweltvorsorge für die Allgemeinheit effektiver und billiger ist als nachträgliche Maßnahmen des technischen Umweltschutzes. Maßnahmen: Zum Umweltschutz gehören u.a. Maßnahmen zur Bewahrung von Boden und Wasser vor Verunreinigung durch chemische Fremdstoffe und Erdöl, durch Abwasser und durch Auslaugung abgelagerter Stoffe auf Deponien; ferner Vorschriften und Auflagen z.B. zur Erreichung größerer Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln, zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt vor Gefährdung durch Pflanzenschutzmittel, Maßnahmen des Immissionsschutzes, die der Verunreinigung der Luft und Rauchschäden durch Emissionen (vor allem von Industrie-Betrieben, KFZs und aus dem Wohnbereich) entgegenwirken, der Strahlenschutz während des Betriebs von Kernkraftwerken und die Lagerung von radioaktivem Abfall und der Wiedergewinnung von Abfallstoffen (Recycling). - Teilaspekte des Umweltschutzes sind in zahlreichen Gesetzen, Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften des Bundes und der Länder geregelt. Durch das Gesetz zur Bekämpfung der Umweltkriminalität werden schwerwiegende Schädigungen und Gefährdungen der Umwelt mit umfassenden strafrechtlichen. Sanktionen bedroht.
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- V -

Verkehrstelematik
Die Telematik - eine Verbindung von Telekommunikation und Informatik - optimiert die Verkehrsströme im bestehenden Straßennetz und verspricht damit eine erhebliche Verbesserung der Straßenauslastung und höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten. Für die ein- und ausgehenden Daten wird ein Modul eingesetzt. Ein spezieller Prozessor verarbeitet die Service-Daten. Er informiert Sie wahlweise per Displaytext oder Sprache über die Verkehrssituation Ihrer individuellen Fahrroute, gibt Routenempfehlung und nützliche Tipps oder sendet Not- und Pannenrufe.
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Viskositätsindex Verbesserer - Ölzusatz
Hierbei handelt es sich um hochmolekulare Stoffe (Polymere), die die Eigenschaft haben, bei tiefen Temperaturen die gegenseitige Bewegung der einzelnen Ölmoleküle wenig zu beeinflussen, bei Erwärmung aber durch ihre Länge und durch gegenseitiges Ineinanderschlingen einer zu leichten Verschiebbarkeit der einzelnen Ölmoleküle gegeneinander entgegenzutreten und damit das Grundöl nicht so dünnflüssig werden zu lassen, wie es ohne diese Zusätze der Fall wäre. Verwendet werden hauptsächlich Polymethacrylate, Polyacrylate, Polyisobutene.

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- W -

Wagen
Ein- oder mehrachsiges Räderfahrzeug zum Transport z.B. von Gütern oder Personen.
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Wagenaufbau s. Karosserie

Wechselstromzündung - (AC-Firing)
Die Airbag Gasgeneratoren werden durch Erhitzen eines Schmelzdrahtes oder einer Brennstrecke im Anzündelement (Zündpille) elektrisch gezündet. Um ungewollte Auslösung infolge von Kurzschlüssen der Zündpille mit der Bordnetzgleichspannung (Kabelbaumfehler) zu vermeiden, würde ein Zündungskonzept "Wechselstromzündung" eingeführt. Im Zündfall muss ein Kondensator, der im Zündpillenstecker elektrisch in Reihe mit der Zündpille geschaltet ist, mit ca.100 kHz auf und entladen oder umgeladen werden. Die somit erreichte Gleichstromentkopplung garantiert neben anderen Vorteilen die Kurzschusssicherheit zur Bordnetzgleichspannung sowie gegen statische Einfachfehler oder Mehrfachfehler. Es besteht zum Beispiel auch keine Gefahr einer ungewollten Auslösung, wenn nach einem Unfall ohne Airbagauslösung Insassen mit der Rettungsschere, zum Beispiel durch Lenksäulenabtrennung, aus der deformierten Fahrgastzelle befreit werden müssen.

Windschutzscheiben
Die Scheiben werden aus Flachglas gefertigt, das nach dem Floatglas-Verfahren gegossen wird. Die Schmelze erfolgt bei 1550°C, diese durchläuft eine Läuterungszone von 1500°C bis 1100°C. Die Schmelze schwimmt dann auf das sogenannte Floatbad (flüssiges Zinn) auf und wird bis auf 600°C abgekühlt. Hier entstehen die beiden planparallelen Oberflächen von sehr hoher Güte (unten Zinnbad-Oberfläche, oben Oberflächen durch Feuerpolitur). Nach anschließender Kühlzone erfolgt der Zuschnitt auf Bandmaße. Nach der Verarbeitung wird unterschieden zwischen Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) und Verbund-Sicherheitsglas (VSG), das vorwiegend für Windschutzscheiben (nicht Seiten und Heckverglasung) verwendet wird. ESG-Scheiben unterscheiden sich von VSG-Scheiben durch höhere mechanische und thermische Belastbarkeit und im Bruchverhalten und Splitterverhalten. ESG-Scheiben durchlaufen einen thermischen Abschreckprozess, durch den die Oberfläche des Glases eine starke Druckvorspannung erhält. Bei Bruch zerfallen diese Scheiben in viele kleine stumpfkantige Glaskrümel. Die VSG-Scheibe bildet dagegen ein normales Splitterbild aus. Dabei bleibt die Durchsicht nach Scheibenruch besser erhalten. Hier sind zwei Glasscheiben über eine Kunststofffolie (Polyvinylbutyral) miteinander verklebt. Krümelbildung und Folienverklebung dienen der Verminderung der Verletzungsgefahr. Bei der Sekuriflex-Scheibe (Weiterentwicklung der VSG-Scheibe) ist auf der Scheibeninnenseite eine zusätzliche Kunststofffolie mit ausgezeichneten optischen und mechanischen (z.B. Abreib- und Kratzfestigkeit) Eigenschaften aufgebracht. Grün, blau oder bronzefarben eingefärbte Scheiben werden als Wärmeschutzglas eingesetzt, um die Transmission für Infrarotlicht stärker als für die kürzeren Wellenlängen zu beschränken. Allerdings geht dabei auch der Transmissionsgrad im sichtbaren Lichtbereich insgesamt von 90% auf 80% zurück.
Beheizbares Sicherheitsglas: Bei beheizbarem Sicherheitsglas (ESG) werden Heizleiter im Siebdruckverfahren auf die noch nicht vorgespannte Scheibe aufgedruckt und während des Vorspann-Prozesses aufgesintert. Durch anschließende Galvanisierung werden die Heizleiter verstärkt, vergütet und gegen Umwelteinflüsse geschützt. Die so behandelten Glaszonen können durch die Heizung vor Beschlagen, bei genügend hoher Heizleistung auch vor dem Vereisen, geschützt werden. Bei der Fahrzeugpflege müssen diese Zonen vor ätzenden und scheuernden Mitteln (zum Beispiel Chlor, Ammoniak, Sand, Säuren und vor allem Ringe auf den Fingern) bewahrt werden. Bei VSG-Scheiben werden sehr dünne, kaum sichtbare Heizdrähte in Wellenlinien in die Klebefolie eingebracht. Sie werden in Reihe und/oder Parallel verschaltet, um den vorgesehenen Widerstand zu erzielen. Die dünnen Drähte ermöglichen eine noch bessere flächige Ausbildung der beheizten Zone. In allen Fällen beträgt bei PLWs die Heizleistung etwa 3 bis 5 Watt pro dm2.
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Wischblätter
Wischblätter werden in Längen von 260 bis 1000mm angewandt. Anschlussmaße für die Befestigung (z.B. Haken-Steckbefestigung) sind genormt. Maßnahmen zur Überbrückung der Spiele in Einhängung und Gelenken sorgen für verschleißarmen Betrieb. Zur Verminderung des Auftriebs bei hoher Fahrgeschwindigkeit werden die Mittelbügel auf dem Rücken gelocht. In Sonderfällen werden Windleitschaufeln (Spoiler) zur Erhöhung der Anpresskraft in die Arme oder Blätter integriert.
Vorteile der Bosch TWIN-Wischblätter: Marktführer bleibt man durch Innovation, denn Neuheiten machen Märkte.
Vorteile der Bosch TWIN-Wischblätter: weicher Wischgummirücken gewährleistet einen extrem leisen und sehr gleichmäßigen Lauf ohne Rattern und Quietschen - harte Wischgummi-Miro-Doppelkante sorgt für gründliche Reinigung über die gesamte Nutzungsdauer des Wischblattes durch größere Stabilität - Torsionssteife, innenliegende Federschiene und Rechteck-Bügelkralle sorgen für gleichmäßigere Auflagekraftverteilung und bessere Führung des Wischgummis auch über große Scheibenflächen - stabileres Wischgummiprofil und verbesserter Formschluss zum Wischgummi - gestiftete Gelenke im Kunststofflager ermöglichen verringertes Lagerspiel und exakte Führung in den Gelenken.
Universal Adapter >>Quick-Clip<<: Diese Innovation von Bosch erleichtert das Austauschen der Wischblätter in kürzester Zeit und ohne Anwendung von zusätzlichen Anleitungen. Sukzessive werden alle Wischblätter mit vormontiertem >>Quick-Clip<< Adapter ausgeliefert. Dadurch keine Verwechslung und Fehlmontage von Wischblatt oder Adaptern.
Vorteile und Eigenschaften von >>Quick-Clip<<: Verriegelungslippen halten den Wischerarm automatisch fest - vorderes Federelement für zusätzliche Führung und festen Sitz bei 8mm breiten Wischarmen - Führungsrillen für hohe Passgenauigkeit und festen Sitz des Wischblattes - Federelement zur optimalen Führung bei der Montage des Wischblattes auf den Wischarm - hinteres Federelement für zusätzliche Führung und festen Sitz bei 8mm breiten Wischarmen - Umschlagsicherung gewährleistet: kein Umkippen der Wischblätter beim Hochstellen der Wischerarme.
Länger besser wischen - mit Bosch-TWIN und dem neuen >>Quick-Clip<< Universal Adapter von Bosch.
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Wischeranlagen
Anforderungen an die Wischeranlage sind - Beseitigung von Wasser, Schnee - Beseitigung von Schmutz (mineralisch, organisch, biologisch) - Betrieb bei Wärme (+80°C) und Kälte (-30°C) - Korrosionsbeständigkeit gegen Säuren, Basen, Salze (240h), Ozon (72h) - Lebensdauer 1,5 × 10 hoch 6 Wischperioden = 11.390.625 = 131,8 Tage bei einem Intervall von 1 Sekunde.
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Wischgummi
Wichtigstes Element der Wischeranlage ist der Wischgummi. Belastet über die Krallen des Bügelsystems und gestützt durch Federschienen, berührt die Mikro-Doppelkante der Wischlippe mit einer Breite von 0,01 bis 0,015 mm die Scheibe. Bei Trockenreibwerten von 0,8 bis 2,5 (abhängig von der Luftfeuchte) und Nassreibwerten von 0,6 bis 0,1 (abhängig von der Reibgeschwindigkeit) muss durch richtige Paarung von Profil und technischen Eigenschaften des Gummis die Lippe im gesamten Wischfeld unter etwa 45° über die Scheibe gezogen werden.
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- X -

Xenonlicht
Hochdruckgasentladungslampe mit Edelgasfüllung (Gasdruck bis etwa 2,5 MPa = 25 bar); Farbtemperatur und Spektrum entsprechen dem natürlichen Tageslicht.
Xenon: Chemisches Symbol Xe, gasförmiges chemisches Element aus der VIII. Hauptgruppe des Periodensystems der chemischen Elemente, Ordnungszahl 54; mittlere relative Atommasse 131,29; Dichte 5,887 g/l (bei 0)ºC; Schmelztemperatur -111,9ºC; Siedetemperatur -107,1ºC. Edelgas, extrem reaktionsträge, doch sind in den letzten Jahren zahlreiche Xenonverbindungen mit Fluor, Chlor und Sauerstoff hergestellt worden. Füllgas für Glüh- und Gasentladungslampen, Zählrohre, auch für Xenonlaser verwendet.
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- Y -

Yeah!
Ausruf eines zufriedenen Kunden, der sein Auto beim Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch nach einem Marderbiss reparieren ließ.
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- Z -

Zahnriemen
Die Hauptaufgabe des Steuerriemens ist die Verbindung von Kurbelwelle und Nockenwelle, die den Ventiltrieb steuert. Der Ventiltrieb dient der Steuerung des Gaswechsels. Gaswechsel bedeutet, Einlassen des Kraftstoff - Luft - Gemisches - bei Dieselmotoren nur der Luft - in den Arbeitsraum (Zylinder) des Motors und Auslassen der verbrannten Gase aus dem Arbeitsraum (Zylinder) des Motors. Der Ventiltrieb ist für jeden Motortyp so ausgelegt, dass sowohl die Einlassventile als auch die Auslassventile im jeweils richtigen Zeitpunkt öffnen und schließen. Das Öffnen und Schließen der Ventile wird durch die von der Kurbelwelle des Motors über den Steuerriemen angetriebene Nockenwelle bewirkt. Die Nockenwelle läuft mit halber Kurbelwellendrehzahl. Die Steuerzeiten von Viertaktmotoren geben an, in welcher Winkelstellung der Kurbelwelle ausgehend von den Totpunktstellungen der Kolben, die Einlassventile und Auslassventile öffnen und schließen. Zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle läuft der Steuerriemen noch über Spannrolle und Umlenkrolle, bei Dieselmotoren wird auch die Einspritzpumpe angetrieben. Reißt der Steuerriemen ab, so bleibt der Ventiltrieb, sprich die Nockenwelle stehen und somit auch die Ventile. Während der Ventiltrieb steht, dreht aber die Kurbelwelle noch weiter und die Kolben schlagen auf die offenen Ventile an. Diese Ventile sind als Folge verbogen und können sogar den Kolben beschädigen. In seltenen Fällen kommt es sogar zum Bruch der Nockenwelle, eine Motorreparatur ist unumgänglich. Je nach Kilometerleistung und Jahresleistung gibt der Hersteller Wechselintervalle an, um einem Motorschaden vorzubeugen. Wann ihr Steuerriemen erneuert werden muss, erfahren sie beim Bosch Car Service Betrieb Gaugitsch. Sollten Sie Fragen oder Wünsche haben, rufen sie einfach an oder senden ein E-Mail an uns - wir beraten sie gerne. Denn rechtzeitiges erneuern des Steuerriemens kostet nur einen Bruchteil einer Motorreparatur.
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Zuheizer s. Standheizung
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Zündanlage
Elektr. Anlage, die die zur Bildung eines Zündfunkens (zur Zündung des Kraftstoff-Luft-Gemischs im Verbrennungsraum eines Ottomotors) erforderliche Hochspannung liefert. Die bei Kraftfahrzeugen vorwiegend verwendete Batteriezündanlage entnimmt ihre Energie der Fahrzeugbatterie bzw. der Lichtmaschine. Die Zündanlage besteht im Wesentlichen aus Zündspule, Zündverteiler (mit Unterbrecher und Zündversteller) und den Zündkerzen. In der Sekundärwicklung der Zündspule wird bei der (zum jeweiligen Zündzeitpunkt erfolgenden) durch den Unterbrecher bewirkten kurzen Unterbrechung des Stromkreises der an die Batterie angeschlossenen Primärspule ein Hochspannungsimpuls induziert, der dem Zündverteiler und von dort aus jeweils einer Zündkerze zugeführt wird. Um den Zündzeitpunkt den jeweiligen Betriebsbedingungen möglichst gut anzupassen, enthält die Zündanlage gewöhnlich noch eine Zündverstelleinrichtung (Fliehkraft- oder Unterdruckversteller). Die Zündung erfolgt, bevor der Kolben den oberen Totpunkt (OT) erreicht hat (Vorzündung). Abweichungen davon werden als Früh- bzw. Spätzündung bezeichnet. Bessere Leistungen als mit mechanischen Unterbrechern, deren Schaltleistung begrenzt ist, erzielt man mit elektronischen Zündanlagen (z.B. mit der Transistor-Spulenzündung). Für Schlepper- und Bootsmotoren, für leichte Motorräder u.a. werden batterieunabhängige Magnetzündanlagen verwendet.
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Zündkerze
Vorrichtung zur Zündung des im Verbrennungsraum von Ottomotoren verdichteten Kraftstoff-Luft-Gemischs durch einen elektrischen Funken. Der Funkenüberschlag erfolgt zw. Mittel- und Masseelektrode (Abstand bei normalen Kfz-Motoren 0,7-0,8 mm); übliche Spannungen 5000-15000V).
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